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- JOHANNES GRÜTZKE
GRÜTZKE 3 Caroline Künstler Johannes Grützke Werk Caroline Inventar-Nr. AD-0027 Datierung 1989 Format 113 x 104 cm Material Pastellkreide auf Papier Merkmale Unten links signiert und datiert: "4.5.1989" Provenienz Galerie und Verlag R.P. Hartmann, München Privatsammlung Andreas Deilmann Johannes Grützke Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk
- YAACOV AGAM
Yaacov Agam Agam in der sammlung DEILMANN Yaacov Agam in der Sammlung Deilmann Künstler der Sammlung Voriger Künstler Alle Künstler Nächster Künstler
- FRITZ KÖNIG
KÖNIG 2 Ohne Titel Künstler Fritz König Werk Ohne Titel Inventar-Nr. AD-0040 Datierung Format 43 cm Material Bronze Merkmale Provenienz Privatsammlung Andreas Deilmann Fritz König Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk
- ARMAN
Arman Arman in der Sammlung DEILMANN Arman bringt mit seinen Werken eine kraftvolle Reflexion über Konsum, Vergänglichkeit und Materialität in die Sammlung. Seine Akkumulationen machen sichtbar, wie alltägliche Objekte in der Masse ihre Einzigartigkeit offenbaren und die Mechanismen der Wegwerfgesellschaft kritisch hinterfragt werden. Diese spannungsreiche Verbindung von Ästhetik und Gesellschaftskritik fügt der Sammlung eine besondere Perspektive hinzu. Arman, 1969 (Foto: Jack de Nijs for Anefo, CC0, via Wikimedia Commons) Arman (1928-2005), geboren als Armand Pierre Fernandez in Nizza, war ein französisch-US-amerikanischer Objektkünstler und Mitbegründer des Nouveau Réalisme. Nachdem er sich seit 1949 zunächst der surrealistischen und abstrakten Malerei gewidmet hatte, wandte er sich ab 1959 der Objektkunst zu und entwickelte prägende Werke wie die Akkumulationen (Ansammlungen gleichartiger Objekte) und Poubelles (Installationen aus Müll), die Konsumkultur und Überfluss thematisieren. Mit der Pariser Ausstellung Le Plein (1960), bei der er eine Galerie mit Müll füllte, erlangte er Berühmtheit. In den folgenden Jahren experimentierte er mit zerstörten und in Polyester oder Beton eingeschlossenen Objekten. Monumentale Werke wie ‚Long Term Parking‘ (1982) in Jouy-en-Josas, eine Skulptur aus 59 eingeschlossenen Autos, und ‚Hope for Peace‘ (1995) in Beirut, ein Denkmal aus Panzern, machten ihn international bekannt. Arman lebte und arbeitete in Frankreich und den USA. Seine Werke hinterfragen die Beziehung zwischen Kunst, Konsum und Vergänglichkeit und gehören zu den bedeutendsten Beiträgen des Nouveau Réalisme. •Nouveau Réalisme. Revolution des Alltäglichen (Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2007): Eine umfassende Analyse der Kunstbewegung Nouveau Réalisme, die Arman mitbegründete, und ihrer Bedeutung im 20. Jahrhundert. ISBN 978-3-7757-2058-8. •Einblicke. Das 20. Jahrhundert in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (Hrsg.: Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 2000): Dokumentation bedeutender Werke des 20. Jahrhunderts, einschließlich Arbeiten von Arman. ISBN 3-7757-0853-7. •L’Aventure de l’art au XXe siècle von Jean-Louis Ferrier und Yann le Pichon (Editions du Chêne, Paris 1990): Eine reich bebilderte Geschichte der modernen Kunst, die auch Armans Werk beleuchtet. ISBN 2-85108-677-4. •Arman, Portrait d’un sculpteur (Regie: Dominique Rimbault, 1997): Ein 52-minütiger Dokumentarfilm mit Arman und Pierre Restany, der tiefere Einblicke in das Leben und Schaffen des Künstlers bietet. Literatur und Film in der Sammlung Deilmann Künstler der Sammlung Voriger Künstler Alle Künstler Nächster Künstler •1956: Erste Einzel-Ausstellung von Gemälden und Cachets, Galerie du Haut-Pavé, Paris •1960: Le Plein, Galerie Iris Clert, Paris •1962: The New Realists, Sidney Janis Gallery, New York •1964: Documenta III, Kassel •1968: Biennale in Venedig (Vertreter Frankreichs) •1968: 4. Documenta, Kassel •1982: Retrospektive 1955 - 1982, Parade der Objekte, Sprengel-Museum Hannover und Hessisches Landesmuseum Darmstadt •1998: Retrospektive, Galerie nationale du Jeu de Paume, Paris •2010–11: Retrospektive, Centre Pompidou, Paris; Museum Tinguely, Basel Ausstellungen •1966: Premio Marzotto – Anerkennung für seinen herausragenden Beitrag zur modernen Kunst. •1972: Ordre national du Mérite – Einer der höchsten französischen Verdienstorden, verliehen für seine Verdienste um die Kunst. •1984: Kommandeur des Ordre des Arts et des Lettres – Verliehen vom französischen Kulturministerium für seinen Einfluss auf die zeitgenössische Kunst. •1989: Ritter (Chevalier) der Ehrenlegion – Die Auszeichnung durch Staatspräsident François Mitterrand würdigte seine Lebensleistung und seinen Beitrag zur Kultur. Auszeichnungen Arman machte Alltagsgegenstände zu Hauptdarstellern seiner Kunst, indem er sie in Masse anhäufte, zerstörte oder in Beton, Harz und Plexiglas verewigte. Seine berühmten Akkumulationen – ob Schreibgeräte, Farbtuben oder Musikinstrumente – enthüllen die subtile Vielfalt und Einzigartigkeit von Objekten, die auf den ersten Blick identisch erscheinen. Mit Werken wie ‚Tamerlan’s memorial‘ (1961), Stiftung Sammlung Cremer im LWL-Museum für Kunst und Kultur Münster, in dem Puppenköpfe im Plexiglaskasten angehäuft sind, und ‚Le bon caviar‘ (1962), Museum Abteiberg in Mönchengladbach, mit leeren Patronenhülsen, führte er vor Augen, dass auch das Banale eine eigene Geschichte erzählt, wenn es in neuer Konstellation gezeigt wird. Ironie durchzog viele seiner Arbeiten: In den sogenannten Poubelles, Plexiglaskästen mit dem Inhaltvon Papierkörben und Mülleimern, hielt er der Wegwerfgesellschaft einen Spiegel vor. Seine Robot-Portraits, die aus persönlichen Gegenständen berühmter Persönlichkeiten bestehen, machen durch persönliche Hinterlassenschaften benutzter Dinge die Identität einzelner Personen greifbar und werfen die Frage nach der Unverwechselbarkeit eines jeden Menschen aufArman schuf so ein unvergleichliches Archiv des Überflusses, das gleichzeitig Kritik an der und Faszination für die Materialität des Lebens zum Ausdruck bringt. Werk
- Kunstfuehrung (List) | Sammlung Deilmann
Polymorph Yaacov Agam Polyesterharz und Metallteile Arman Ohne Titel Arman Tableau Clous Bernard Aubertin Uncertain Theme – and therefore Abstract Rosa Barba Der singende Mann Ernst Barlach Willi Baumeister X Warden of the North Lars Beusker Talking to Thunder Julius von Bismarck Bäume ohne Grenzen Julius von Bismarck Römischer Kopf Hede Bühl 76 / Ap3 Rolf Cavael Buried Sunshines Burn, 2V.7JX Julian Charrière Harald Deilmann James Collins Collage "Taureau" Le Corbusier Twister Boris Doempke Weiblicher Torso sitzend Joachim Dunkel Vincent and Truck in New York Reiner Fetting Tor der Freude Eberhard Fiebig Über den Wolken – Himmel in Gelting Klaus Fußmann Klaus Fußmann Klaus Fußmann Rotes Rund Rupprecht Geiger Kissenbild: Farbraumkissen Gotthard Graubner Ohne Titel I Johannes Grützke Ohne Titel I Johannes Grützke Caroline Johannes Grützke Nike Bernhard Heiliger Transluzide 1/20 Margareta Hesse Love Robert Indiana Victoire de Samothrace Yves Klein ATAAAA Imi Knoebel X Imi Knöbel Raumplastik Norbert Kricke Chi Norbert Kricke X Norbert Kricke Meta Meter Alicja Kwade 2 Bilder Käseberg Modell für Große Flora D, Fritz König Ohne Titel Fritz König Flat top pyramid with colors superimposed Sol LeWitt Two Cubes with Colors Superimposed (red) Sol LeWitt Edith Ella Littwitz Linsenobjekt Adolf Luther X Adolf Luther Ohne Titel Markus Lüpertz Lichtflügel Heinz Mack Cavallo Marino Marini Big Nude No. One, Paris Helmut Newton Ohne Titel Carsten Nicolai Giant Pool Balls Claes Oldenburg Infection Tobias Rehberger Ever After Paradise III Claudia Rogge Seerosen Salomé Big Four Colours Kai Schiemenz Erdrutsch – welche Folgen Bernard Schultze Best Stamina Henning Strassburger Jeder Gedanke ist ein Würfelwurf - Hommage á Mallarme Walter Stöhrer Werra Werner Stötzer Hermaphrodite Norbert Tadeusz Zwei Grazien Norbert Tadeusz Informelle Komposition Fred Thieler Informelle Komposition II Fred Thieler Ohne Titel Wolfgang Troschke Poesie der Destruktion Günther Uecker Der Nagel Günther Uecker Nagelwürfel Günther Uecker Pulli VIII Cornelius Völker Blüten Cornelius Völker Stolen Andy Andy Warhol Harald Deilmann Andy Warhol Grüne Schlange Norbert Wolf
- MARCO FLIERL
FLIERL Traum vom Fliegen Künstler Marco Flierl Werk Traum vom Fliegen Inventar-Nr. AD-0074 Datierung 1993 Format 18,5 x 11,5 x 10 cm Material Bronze Merkmale Auf dem Sockel bezeichnet: MF Exemplar 5/6 Provenienz Marco Flierl Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk
- HELMUT NEWTON
NEWTON Big Nude No. One, Paris Künstler Helmut Newton Werk Big Nude No. One, Paris Inventar-Nr. AD-0049 Datierung 1981 Format 120 x 200 cm Material Silbergelatinedruck Merkmale Auflage 1/3 Signatur mit Filzschreiber auf separtem DIN-A4 Bogen, weiß Provenienz 1981 Helmut Newton 1995 Galerie Bodo Niemann, Berlin 1995 Privatsammlung Andreas Deilmann 2016 Deilmann Stiftung Helmut Newton Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk
- ROSA BARBA
Rosa Barba Rosa Barba in der sammlung DEILMANN Rosa Barba erweitert die Sprache des Films in den Raum und schafft Werke, die Vergänglichkeit, Geschichte und Gesellschaft reflektieren. Ihre Installationen verbinden visuelle Poesie mit intellektueller Tiefe und bieten kritische Perspektiven, die perfekt zum Anspruch der Sammlung passen. Anna Deilmann, Kuratorin der Sammlung Deilmann Rosa Barba Rosa Barba (geb. 1972) ist eine in Berlin lebende Künstlerin, die mit ihren Filmen, Skulpturen und Installationen die Grenzen zwischen bildender Kunst und Film auf innovative Weise auslotet. Ihre Arbeiten sind geprägt von einem skulpturalen Umgang mit analogen Filmtechniken, die sie als Medium für visuelle, räumliche und narrative Experimente einsetzt. Barba studierte Theater- und Filmwissenschaft in Erlangen sowie Kunst an der Kunsthochschule für Medien Köln. Bereits während ihres Studiums begann sie mit Film zu experimentieren, wobei sie die Beziehung zwischen Bild, Raum und Zeit erforschte. Ihre Filme und Installationen hinterfragen die Struktur von Realität und Fiktion und schaffen neue narrative Ebenen, oft inspiriert von Landschaften und historischen Kontexten. Zu ihren bekanntesten Werken zählt „White Museum“ (2010), eine Installation, bei der ein 70-mm-Filmprojektor die Landschaft selbst zum Kunstwerk macht, sowie „Outwardly From Earth’s Center“ (2007), ein Film, der eine fiktive Gesellschaft auf einer realen schwedischen Insel porträtiert. Barbas Werke wurden auf internationalen Biennalen und in renommierten Museen weltweit gezeigt, darunter in der Tate Gallery of Modern Art in London, im Louisiana Museum of Modern Art in Dänemark und im Hamburger Bahnhof. Ihre Arbeit vereint eine konzeptuelle Tiefe mit einer unverwechselbaren ästhetischen Handschrift und macht sie zu einer zentralen Figur der zeitgenössischen Kunstszene. Rosa Barba veröffentlicht seit 2004 die Reihe „Printed Cinema“, die begleitend zu ihrem filmischen Schaffen als gedruckte Edition erscheint. Jede Ausgabe wird anlässlich spezifischer Ausstellungen veröffentlicht und dient als eine Art erweiterte Sekundärliteratur zu ihren Filmen. Die Publikationen greifen Recherchematerial und nicht genutzte Fragmente auf, um eine freie und erweiterte Form der filmischen Vorstellung zu schaffen, die über die eigentliche Vorführdauer hinaus Bestand hat. 2006 wurde Printed Cinema mit dem Artist Book Award der Ontario Association of Art Galleries ausgezeichnet. Publikation Rosa Barbas Filme erkunden, wie gesellschaftliche und landschaftliche Strukturen durch Zeit und Geschichte geformt werden. Sie verwendet die Kamera wie ein Zeicheninstrument, das direkte Bezüge zwischen der physischen Gestalt von Objekten und ihrer narrativen Darstellung schafft. Ihre Arbeiten verbinden dokumentarische Elemente mit Fiktion und eröffnen neue Perspektiven auf bekannte Orte und Geschichten. Ein eindrucksvolles Beispiel ist „The Color Out of Space“ (2015), ein Film, der aus Bildern von Sternen und dem All aus dem Hirsch Observatory at Rensselear Polytechnic Institute (Troy, New York, USA) zusammengestellt wurde. Der begleitende Soundtrack beinhaltet Stimmen von Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Schriftsteller:innen, die über Kino, das Weltall und damit einhergehende Fragestellungen sinnieren. Der Film verbindet visuelle und auditive Elemente, um die Grenzen der Wahrnehmung und Übergang ins Spekulative erfahrbar zu machen. Filme Rosa Barba nutzt das filmische Medium nicht nur als Werkzeug der Projektion, sondern auch als konzeptuelles Material für ihre skulpturalen und installativen Arbeiten. Indem sie Mechanismen des Films zerlegt und abstrahiert, verwandelt sie technische Objekte in lebendige und poetische Akteure, die den Raum und die Wahrnehmung ihrer Betrachter aktiv mitgestalten. Ein Beispiel hierfür ist „Boundaries of Consumption“ (2012). In dieser Arbeit führt ein 16-mm-Filmprojektor den Filmstreifen durch einen Stapel Filmdosen, auf dem zwei Metallkugeln liegen, und hebt ihn willkürlich an, so dass die Kugeln in Bewegung geraten und ihre Schatten mit der sich verändernden Projektion des Filmstreifens an der Wand interagieren. Der Projektor wird so zu einem performativen Element, dessen Bewegung und Licht den Raum prägen. Barba inszeniert den mechanischen Prozess des Films nicht nur als Narration, sondern auch als physisches Ereignis, das den Betrachter in seinen Bann zieht. Skulptur & Installation in der Sammlung Deilmann Künstler der Sammlung Voriger Künstler Alle Künstler Nächster Künstler • 2014: Artpace, San Antonio, Texas, USA • 2014: MAXXI, Museo Nazionale delle Arti del XXI secolo, Rom • 2015: MIT List Visual Arts Center, Cambridge, MA, USA • 2016: CAPC musée d’art contemporain de Bordeaux, Frankreich • 2017: Pirelli HangarBicocca, Mailand, Italien • 2017: Palacio de Cristal, Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid, Spanien • 2018: Kunsthalle Bremen, Deutschland • 2019: CCA, Kitakyushu, Japan • 2019: ARTER, Istanbul, Türkei • 2020: Wäinö Aaltonen Museum of Art, Turku, Finnland • 2021: Neue Nationalgalerie, Berlin, Deutschland • 2023: Perth Institute of Contemporary Arts, Perth, Australien • 2023: Moviment im Centre Pompidou, Paris, Frankreich • 2023: The Tanks im Tate Modern, London, Großbritannien • 2024: Hamburger Kunsthalle, Hamburg, Deutschland Ausstellungen (Auswahl) • Centre Pompidou, Paris, Frankreich • Museo de Arte Contemporáneo de Castilla y León, Spanien • Museo d’Arte Contemporanea, Mailand, Italien • Museum für Moderne Kunst (MMK), Frankfurt, Deutschland • Museum of Modern Art (MoMA), New York, USA • Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid, Spanien • Pinakothek der Moderne, München, Deutschland • Sammlung Deilmann, Münster, Deutschland Sammlungen • PIAC – Prix International d’Art Contemporain (2015) - internationaler Preis für zeitgenössische Kunst, verliehen von der Fondation Prince Pierre de Monaco • Experimental Film Award für “Bending to Earth” (2016) - Auszeichnung beim 24. Curtas Vila do Conde International Film Festival, Portugal • No Violence Award für “Bending to Earth” (2016): Verliehen beim 54. Ann Arbor Film Festival • Experimental Film Award für “From Source to Poem” (2017) - Auszeichnung beim 25. Curtas Vila do Conde International Film Festival, Portugal • Italian Council, 3. Edition (2018) - Förderpreis des italienischen Ministeriums für kulturelles Erbe und Aktivitäten • The Calder Prize (2020) -Preis der Calder Foundation in New York Auszeichnungen (Auswahl)



