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  • Ausstellung | Sammlung Deilmann

    Entdecken Sie die Künstler der Sammlung Deilmann: Eine Auswahl nationaler und internationaler Künstler der modernen und zeitgenössischen Kunst von 1928 bis heute. Diskurse der Malerei - Sieben Stimmen aus der Kunstakademie Münster 18. August 26 - 31. Oktober 26 Was kann Malerei heute sein? Sieben Studierende der Kunstakademie Münster geben darauf ganz unterschiedliche Antworten. Zwischen Farbe, Material, Erinnerung und Bildraum entfaltet sich eine Ausstellung, die Malerei als offenen und wandelbaren Diskurs begreift. Diskurse der Malerei Willkommen in der neuen Ausstellung #3 – Diskurse der Malerei Dezember 2025 - Juni 2026 Im Mittelpunkt von #3 steht die Vielfalt der Malerei: die unterschiedlichen Handschriften, Zugänge und Eindrücke, die sie bei jedem von uns hinterlassen kann. Den Auftakt übernimmt der Maler Cornelius Völker, dem wir bis Ende Februar 2026 einen eigenen Raum widmen. Anschließend werden dort in fortlaufenden Wechseln verschiedene Positionen der Malerei ihren Platz finden. #3 November 2024 - Frühjahr 2025 #2 Newsletter Email* Ja, ich möchte gerne den Newsletter Absenden

  • Diskurse der Malerei

    d6f9ed44-35c1-4416-a307-86bf0dea5467 Diskurse der Malerei Malerei ist ein Medium mit langer Geschichte und zugleich ein offenes Feld, das sich kontinuierlich verändert. Die Fortsetzung unserer Ausstellungsreihe "Diskurse der Malerei" versammelt sieben Studierende der Kunstakademie Münster, die sich auf unterschiedliche Weise mit den Möglichkeiten des Mediums auseinandersetzen. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, zwischen persönlicher Erfahrung und formaler Untersuchung, zwischen klassischen Bildträgern und erweiterten Vorstellungen davon, was Malerei sein kann. Dabei treffen unterschiedliche Perspektiven, Arbeitsweisen und Vorstellungen von Bildlichkeit aufeinander. Gemeinsam ist den ausgestellten Positionen die Auseinandersetzung mit dem Bild als einem Ort, an dem Wahrnehmung, Material, Farbe und individuelle Erfahrung miteinander in Beziehung treten. Die Ausstellung versteht Malerei dabei nicht als festgelegte Kategorie, sondern als offenen Diskurs: Was kann Malerei heute sein? Was kann sie leisten und wo lassen sich ihre Grenzen verschieben? Ein besonderes Element der Ausstellung ist das rotierende Ausstellungskonzept . In drei Etappen werden jeweils neue Arbeiten der sieben Künstlerinnen und Künstler präsentiert. Die gezeigten Werke verändern sich dadurch im Verlauf der Ausstellung und eröffnen immer wieder neue Perspektiven auf die unterschiedlichen Positionen. Sobald neue Arbeiten zu sehen sind, informieren wir über unsere Social-Media-Kanäle, unsere Website und unseren Newsletter. 18. August 26 - 31. Oktober 26 Vernisssage Newsletter Email* Ja, ich möchte gerne den Newsletter Absenden

  • Kashi Grätz | Sammlung Deilmann

    Kashi Grätz Kashi Grätz studiert an der Kunstakademie Münster und beschäftigt sich mit den Möglichkeiten einer Malerei, die sich nicht auf die klassische Leinwand und den Auftrag von Farbe beschränkt. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Entwicklung ist die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Materialien und deren spezifischen Eigenschaften. Dabei entstehen Arbeiten, in denen textile Materialien, Fäden, Nähte und verschiedene Oberflächen eine ebenso wichtige Rolle spielen können wie traditionelle malerische Mittel. Grätz interessiert sich besonders für die Übergänge zwischen unterschiedlichen künstlerischen Kategorien. Ein Werk kann zugleich Bild, Objekt und räumliche Struktur sein. Die Grenzen zwischen einer zweidimensionalen Bildfläche und einem dreidimensionalen Körper werden dabei nicht als feste Trennlinie verstanden, sondern als etwas, das sich im Arbeitsprozess verschieben lässt. Diese Offenheit zeigt sich auch in ihrem Umgang mit dem Material. Statt ein bestimmtes Medium lediglich als Träger für eine vorab festgelegte Idee einzusetzen, untersucht Grätz, welche Möglichkeiten sich aus dem Material selbst entwickeln. Oberfläche, Struktur, Faltung, Verbindung und räumliche Ausdehnung werden zu Bestandteilen des künstlerischen Denkens. Ihre Auseinandersetzung mit Malerei ist damit zugleich eine Auseinandersetzung mit der Frage, was ein Bild überhaupt sein kann. Die klassische Vorstellung des Gemäldes bildet dabei einen Ausgangspunkt, von dem aus Grätz in andere Materialien und räumliche Zusammenhänge weiterarbeitet. Add paragraph text. Click “Edit Text” to update the font, size and more. To change and reuse text themes, go to Site Styles. Boyu Zhang, der auch unter dem Namen Akino arbeitet, stammt aus China und studiert an der Kunstakademie Münster. Seine künstlerische Ausbildung begann bereits an einer Kunstoberschule in China. Dort setzte er sich früh intensiv mit Zeichnung, Farbe und den technischen Grundlagen der bildenden Kunst auseinander. Diese Ausbildung bildete die Grundlage für sein späteres Studium und seinen heutigen Umgang mit Malerei. Die Entscheidung für Münster entstand aus seinem Interesse am dortigen malerischen Umfeld. Den Wechsel von China nach Deutschland erlebt Zhang dabei nicht nur als Wechsel des Studienortes, sondern als Begegnung mit einem anderen kulturellen und kunsthistorischen Kontext. Die unmittelbaren Unterschiede in den Ergebnissen seiner Malerei empfindet er weniger stark, da er sich bereits in China über das Internet mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern auseinandergesetzt hatte. Stärker beeinflussen ihn die unterschiedlichen historischen, kulturellen und theoretischen Zusammenhänge sowie die Begegnung mit Künstlerinnen, Künstlern und Studierenden vor Ort. Zhang beschreibt seine gegenwärtige Situation als eine Phase der Erkundung. Viele Fragen seiner künstlerischen Arbeit sind für ihn noch nicht abschließend beantwortet. Gerade diese Offenheit ist für ihn ein wichtiger Bestandteil seiner Entwicklung. Er arbeitet häufig an mehreren Bildern gleichzeitig, da die Konzentration auf nur ein Werk für ihn zu einer gewissen Anspannung führen würde. Der Wechsel zwischen verschiedenen Arbeiten ermöglicht ihm, Abstand zu gewinnen und mit einer anderen Haltung auf die einzelnen Bilder zurückzukommen. Seine Arbeitsprozesse beginnen teilweise mit gefundenen Bildern und Recherchen zu einem bestimmten Thema, können sich aber auch während des Malens grundlegend verändern. Zhang plant seine Arbeiten meist nicht vollständig im Voraus. Stattdessen beobachtet er die Veränderungen auf der Leinwand und reagiert unmittelbar darauf. Dabei kann es vorkommen, dass eine ursprüngliche Idee während des Prozesses an Bedeutung verliert oder sogar bewusst aufgegeben wird. Inhaltlich beschäftigt sich Zhang unter anderem mit zeitgenössischen Bildwelten und den visuellen Codes populärer, humorvoller und parodistischer Bilder. Er untersucht, welche Metaphern und Bedeutungsstrukturen hinter solchen Bildern liegen und wie sie sich in eine eigene Bildsprache übertragen lassen. Zu den Künstlern, die ihn beschäftigen, zählen unter anderem Max Beckmann und Martin Kippenberger sowie verschiedene belgische Positionen. Zhang versteht seine künstlerische Entwicklung derzeit bewusst als offenen Prozess. Eine endgültige Definition seiner Malerei oder ihrer Grenzen hat er für sich noch nicht gefunden. Gerade diese Suche nach einer eigenen Position bildet einen wesentlichen Bestandteil seiner gegenwärtigen Arbeit. Kashi Grätz im Diskurs Kashi Grätz versteht Malerei als offene Auseinandersetzung mit Material, Fläche und Raum. Textile Elemente, Fäden, Nähte und andere Materialien werden zu eigenständigen malerischen Mitteln und erweitern die klassische Bildfläche in den Raum. Dabei untersucht Grätz die Übergänge zwischen Bild und Objekt, Fläche und Körper, Material und Farbe. Malerei ist für Grätz weniger an einen bestimmten Bildträger gebunden als an eine bestimmte Art des Denkens und Arbeitens. So entstehen Werke, die ihre materielle Beschaffenheit bewusst sichtbar machen und zugleich die Grenzen des Mediums ausloten. Collapsible text is perfect for longer content like paragraphs and descriptions. It's a great way to give people more information while keeping your layout clean. Link your text to anything, including an external website or a different page. You can set your text box to expand and collapse when people click, so they can read more or less info. rt-1 head Collapsible text is perfect for longer content like paragraphs and descriptions. 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  • Darius Konrad | Sammlung Deilmann

    Darius Konrad Darius Konrad entwickelt seine Malerei aus der Beobachtung seiner unmittelbaren Lebenswelt. Menschen aus seinem Umfeld, Freunde, Familie und alltägliche Situationen hält er zunächst in Skizzen fest. Sein Skizzenbuch dient ihm dabei als persönliches Archiv, aus dem er einzelne Motive und Fragmente auswählt und auf der Leinwand zu neuen Konstellationen verbindet. Häufig stammen mehrere Skizzen aus derselben Situation oder einem bestimmten Zeitraum und bilden so die Grundlage für miteinander verbundene Bildwelten. Der Übertragung persönlicher Erinnerungen in eine eigene malerische Realität kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Konrad übernimmt seine Motive nicht unmittelbar, sondern setzt sie neu zusammen. Während des Malprozesses entsteht aus den unterschiedlichen Fragmenten eine Bildwelt, die auf realen Beobachtungen beruht und diese zugleich verfremdet. Figuren und ihre Umgebung beginnen dabei zunehmend ineinander überzugehen. Zwischen Erkennbarkeit und Auflösung entstehen Bildräume, in denen sich einzelne Motive erst nach und nach erschließen. Eine besondere Rolle spielt die Farbe Türkis. Sie zieht sich seit Beginn seines Studiums durch seine Arbeit und fungiert für Konrad wie eine farbliche Linse, durch die er seine Wirklichkeit betrachtet. Da Türkis in der natürlichen Umgebung vergleichsweise selten vorkommt, markiert die Farbe den Übergang von der beobachteten Realität in seine eigene künstlerische Welt. Gleichzeitig verbindet sie die unterschiedlichen Bildelemente und lässt Figuren, Räume und Gegenstände miteinander verschmelzen. Konrads Arbeitsweise ist dabei bewusst strukturiert. Er arbeitet meist parallel an mehreren großformatigen Gemälden und entwickelt die Komposition auf Grundlage seiner vorbereiteten Skizzen. Dennoch bleibt Raum für Veränderungen und neue Einfälle, die sich während des Malprozesses ergeben. Die Arbeiten bewegen sich so zwischen Planung und fortlaufender Entdeckung. Auch historische Bildwelten fließen zunehmend in seine Arbeit ein. Ausgehend von seinen Eindrücken während eines Studienaufenthalts in Wien beschäftigt sich Konrad aktuell mit Skulpturen des Klassizismus und der Frage, wie sich deren Bildsprache in eine zeitgenössische Malerei übertragen lässt. Vergangenes und Gegenwärtiges, persönliche Erinnerung und äußere Beobachtung werden dabei zu Ausgangspunkten für eine Malerei, die ihre eigene Realität konstruiert. Add paragraph text. Click “Edit Text” to update the font, size and more. To change and reuse text themes, go to Site Styles. Boyu Zhang, der auch unter dem Namen Akino arbeitet, stammt aus China und studiert an der Kunstakademie Münster. Seine künstlerische Ausbildung begann bereits an einer Kunstoberschule in China. Dort setzte er sich früh intensiv mit Zeichnung, Farbe und den technischen Grundlagen der bildenden Kunst auseinander. Diese Ausbildung bildete die Grundlage für sein späteres Studium und seinen heutigen Umgang mit Malerei. Die Entscheidung für Münster entstand aus seinem Interesse am dortigen malerischen Umfeld. Den Wechsel von China nach Deutschland erlebt Zhang dabei nicht nur als Wechsel des Studienortes, sondern als Begegnung mit einem anderen kulturellen und kunsthistorischen Kontext. Die unmittelbaren Unterschiede in den Ergebnissen seiner Malerei empfindet er weniger stark, da er sich bereits in China über das Internet mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern auseinandergesetzt hatte. Stärker beeinflussen ihn die unterschiedlichen historischen, kulturellen und theoretischen Zusammenhänge sowie die Begegnung mit Künstlerinnen, Künstlern und Studierenden vor Ort. Zhang beschreibt seine gegenwärtige Situation als eine Phase der Erkundung. Viele Fragen seiner künstlerischen Arbeit sind für ihn noch nicht abschließend beantwortet. Gerade diese Offenheit ist für ihn ein wichtiger Bestandteil seiner Entwicklung. Er arbeitet häufig an mehreren Bildern gleichzeitig, da die Konzentration auf nur ein Werk für ihn zu einer gewissen Anspannung führen würde. Der Wechsel zwischen verschiedenen Arbeiten ermöglicht ihm, Abstand zu gewinnen und mit einer anderen Haltung auf die einzelnen Bilder zurückzukommen. Seine Arbeitsprozesse beginnen teilweise mit gefundenen Bildern und Recherchen zu einem bestimmten Thema, können sich aber auch während des Malens grundlegend verändern. Zhang plant seine Arbeiten meist nicht vollständig im Voraus. Stattdessen beobachtet er die Veränderungen auf der Leinwand und reagiert unmittelbar darauf. Dabei kann es vorkommen, dass eine ursprüngliche Idee während des Prozesses an Bedeutung verliert oder sogar bewusst aufgegeben wird. Inhaltlich beschäftigt sich Zhang unter anderem mit zeitgenössischen Bildwelten und den visuellen Codes populärer, humorvoller und parodistischer Bilder. Er untersucht, welche Metaphern und Bedeutungsstrukturen hinter solchen Bildern liegen und wie sie sich in eine eigene Bildsprache übertragen lassen. Zu den Künstlern, die ihn beschäftigen, zählen unter anderem Max Beckmann und Martin Kippenberger sowie verschiedene belgische Positionen. Zhang versteht seine künstlerische Entwicklung derzeit bewusst als offenen Prozess. Eine endgültige Definition seiner Malerei oder ihrer Grenzen hat er für sich noch nicht gefunden. Gerade diese Suche nach einer eigenen Position bildet einen wesentlichen Bestandteil seiner gegenwärtigen Arbeit. Darius Konrad im Diskurs Darius Merlin Konrad entwickelt seine Malerei aus Fragmenten persönlicher Erinnerungen und alltäglicher Beobachtungen. Zeichnungen aus seinem unmittelbaren Umfeld werden neu kombiniert und auf der Leinwand zu komplexen Bildräumen verdichtet. Figuren und Umgebung gehen dabei zunehmend ineinander über. Die Farbe Türkis fungiert als charakteristischer Filter, durch den Konrad seine persönliche Wirklichkeit in eine eigenständige Bildwelt übersetzt. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion und fordern dazu auf, Figuren, Räume und ihre Beziehungen immer wieder neu zu erkennen. Collapsible text is perfect for longer content like paragraphs and descriptions. It's a great way to give people more information while keeping your layout clean. Link your text to anything, including an external website or a different page. You can set your text box to expand and collapse when people click, so they can read more or less info. rt-1 head Collapsible text is perfect for longer content like paragraphs and descriptions. It's a great way to give people more information while keeping your layout clean. Link your text to anything, including an external website or a different page. 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  • Jana Spill | Sammlung Deilmann

    Jana Spill Jana Spill stammt aus der Nähe von Dortmund und studiert in der Malklasse von Cornelius Völker an der Kunstakademie Münster. Ihr Interesse an Kunst entwickelte sich bereits früh. Im Alter von etwa zwölf Jahren begann sie, sich zunehmend intensiv mit Kunst zu beschäftigen und einen großen Teil ihrer Freizeit dafür aufzuwenden. Die Entscheidung für ein Kunststudium entwickelte sich daraus schrittweise und führte sie schließlich nach Münster. Bereits bei ihrer Mappenberatung an der Kunstakademie erhielt Spill einen Einblick in die Klasse, in der sie später aufgenommen wurde. Besonders überzeugten sie der Umgang mit ihren Arbeiten und die Bedeutung des Atelierstudiums. Die unmittelbare Arbeit im Atelier und die Möglichkeit, den eigenen künstlerischen Prozess über längere Zeit zu verfolgen, sind für ihre Entwicklung bis heute wichtig. Spill arbeitet mit verschiedenen Medien, darunter Öl und Acryl, und beschäftigt sich daneben auch mit Druckgrafik und Zeichnung. Eine wichtige Rolle spielt die Fotografie. Viele ihrer Gemälde entstehen auf Grundlage eigener Fotografien. Teilweise inszeniert sie sich selbst, um genau die Situation und den Ausschnitt zu erzeugen, den sie später malen möchte. In anderen Fällen entstehen die Vorlagen spontan aus alltäglichen Beobachtungen, beispielsweise durch einen zufälligen Blick in einen Spiegel. Im Laufe ihres Studiums hat Spill begonnen, auch die klassischen Voraussetzungen der Malerei zu hinterfragen. In einem Maltechnikkurs wurde sie dazu angeregt, mit ungewöhnlichen Bildträgern zu experimentieren. Daraus entwickelte sich ihr Interesse an Stoffen, Handschuhen und anderen Textilien. Sie untersucht, wie sich die Wirkung eines Bildes verändert, wenn die Farbe nicht auf der gewohnten Leinwand, sondern auf einem Alltagsmaterial erscheint. Auch ihre Beschäftigung mit dem Porträt ist von dieser Offenheit geprägt. Spill interessiert sich dafür, wie viel Information ein Gesicht tatsächlich benötigt, um als Darstellung einer Person zu funktionieren. Dabei kann ein Porträt detailliert ausgearbeitet sein oder sich bewusst einer eindeutigen Lesbarkeit entziehen. Für sie entsteht Identität nicht allein durch die möglichst genaue Wiedergabe einer Person, sondern auch durch den malerischen Prozess selbst. Zu ihren künstlerischen Einflüssen zählt insbesondere Anders Zorn. Eine Ausstellung seiner Arbeiten in Hamburg beeindruckte Spill durch die unterschiedliche Verwendung von Malerei, Aquarell und Radierung und durch die Möglichkeit, in verschiedenen Techniken dennoch eine unverwechselbare künstlerische Handschrift zu entwickeln. In ihrer eigenen Arbeit beschäftigt sie sich zunehmend mit der Frage, wie intensiv ein malerischer Prozess sein kann und welche Haltung sie als figurativ arbeitende Künstlerin entwickeln möchte. Add paragraph text. Click “Edit Text” to update the font, size and more. To change and reuse text themes, go to Site Styles. Boyu Zhang, der auch unter dem Namen Akino arbeitet, stammt aus China und studiert an der Kunstakademie Münster. Seine künstlerische Ausbildung begann bereits an einer Kunstoberschule in China. Dort setzte er sich früh intensiv mit Zeichnung, Farbe und den technischen Grundlagen der bildenden Kunst auseinander. Diese Ausbildung bildete die Grundlage für sein späteres Studium und seinen heutigen Umgang mit Malerei. Die Entscheidung für Münster entstand aus seinem Interesse am dortigen malerischen Umfeld. Den Wechsel von China nach Deutschland erlebt Zhang dabei nicht nur als Wechsel des Studienortes, sondern als Begegnung mit einem anderen kulturellen und kunsthistorischen Kontext. Die unmittelbaren Unterschiede in den Ergebnissen seiner Malerei empfindet er weniger stark, da er sich bereits in China über das Internet mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern auseinandergesetzt hatte. Stärker beeinflussen ihn die unterschiedlichen historischen, kulturellen und theoretischen Zusammenhänge sowie die Begegnung mit Künstlerinnen, Künstlern und Studierenden vor Ort. Zhang beschreibt seine gegenwärtige Situation als eine Phase der Erkundung. Viele Fragen seiner künstlerischen Arbeit sind für ihn noch nicht abschließend beantwortet. Gerade diese Offenheit ist für ihn ein wichtiger Bestandteil seiner Entwicklung. Er arbeitet häufig an mehreren Bildern gleichzeitig, da die Konzentration auf nur ein Werk für ihn zu einer gewissen Anspannung führen würde. Der Wechsel zwischen verschiedenen Arbeiten ermöglicht ihm, Abstand zu gewinnen und mit einer anderen Haltung auf die einzelnen Bilder zurückzukommen. Seine Arbeitsprozesse beginnen teilweise mit gefundenen Bildern und Recherchen zu einem bestimmten Thema, können sich aber auch während des Malens grundlegend verändern. Zhang plant seine Arbeiten meist nicht vollständig im Voraus. Stattdessen beobachtet er die Veränderungen auf der Leinwand und reagiert unmittelbar darauf. Dabei kann es vorkommen, dass eine ursprüngliche Idee während des Prozesses an Bedeutung verliert oder sogar bewusst aufgegeben wird. Inhaltlich beschäftigt sich Zhang unter anderem mit zeitgenössischen Bildwelten und den visuellen Codes populärer, humorvoller und parodistischer Bilder. Er untersucht, welche Metaphern und Bedeutungsstrukturen hinter solchen Bildern liegen und wie sie sich in eine eigene Bildsprache übertragen lassen. Zu den Künstlern, die ihn beschäftigen, zählen unter anderem Max Beckmann und Martin Kippenberger sowie verschiedene belgische Positionen. Zhang versteht seine künstlerische Entwicklung derzeit bewusst als offenen Prozess. Eine endgültige Definition seiner Malerei oder ihrer Grenzen hat er für sich noch nicht gefunden. Gerade diese Suche nach einer eigenen Position bildet einen wesentlichen Bestandteil seiner gegenwärtigen Arbeit. Jana Spill im Diskurs Jana Spill beschäftigt sich in ihrer Malerei mit der Darstellung von Körper und Figur. Fotografische Selbstinszenierungen dienen häufig als Ausgangspunkt, werden jedoch durch Farbe, Pinselführung und ungewöhnliche Bildausschnitte in eigenständige malerische Situationen überführt. Dabei geht es ihr weniger um die möglichst genaue Darstellung einer Person als um die Frage, wie sich Identität durch den malerischen Prozess konstituiert. Auch ungewöhnliche Bildträger wie Textilien erweitern ihre Auseinandersetzung mit dem Porträt und lösen die Darstellung aus vertrauten Konventionen. Collapsible text is perfect for longer content like paragraphs and descriptions. It's a great way to give people more information while keeping your layout clean. Link your text to anything, including an external website or a different page. 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  • Yun-Chi Tsai | Sammlung Deilmann

    Yun-Chi Tsai Yun-Chi Tsai stammt aus Taiwan und absolvierte dort zunächst ein Studium der Freien Kunst. Seit 2023 lebt sie in Deutschland. Der Entschluss, nach Deutschland zu kommen, war weniger an einen konkreten langfristigen Plan gebunden als an den Wunsch, neue Erfahrungen außerhalb ihres bisherigen Umfelds zu sammeln und andere kulturelle Perspektiven kennenzulernen. Das Leben in unterschiedlichen kulturellen Zusammenhängen versteht Tsai als Möglichkeit, neue Perspektiven zu entwickeln, die auch in ihre künstlerische Arbeit einfließen. Der Wechsel von Taiwan nach Deutschland brachte für Tsai vor allem Veränderungen in ihrer künstlerischen Ausbildung mit sich. Während ihres Studiums in Taiwan war ihre Arbeit stärker auf einzelne künstlerische Disziplinen ausgerichtet. Die Ausbildung an der Kunstakademie Münster erlebt sie dagegen als offener und stärker auf die Entwicklung einer eigenen künstlerischen Position ausgerichtet. Besonders die Auseinandersetzung mit Form, Wahrnehmung und der Offenheit eines Bildes sowie die Gespräche innerhalb der Klasse haben ihre Arbeitsweise beeinflusst. Obwohl die Malerei den Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet, beschränkt sich Tsai nicht auf ein einziges Medium. In Deutschland begann sie verstärkt mit Skulptur und anderen Materialien zu experimentieren. Diese Erweiterung versteht sie nicht als Abkehr von der Malerei. Vielmehr interessiert sie die Frage, ob sich eine bestimmte malerische Denkweise auch auf Keramik, Holz oder Metall übertragen lässt. Ein wichtiger Bestandteil ihres Atelieralltags ist Musik. Tsai arbeitet häufig mit Kopfhörern und lässt sich insbesondere durch Rhythmus beeinflussen. Rhythmus und Intensität der Musik können ihre Gestik, Konzentration und die Dynamik des Arbeitsprozesses beeinflussen. Neben Musik sind Erinnerungen an Räume sind wichtige Ausgangspunkte ihrer Arbeit. Dabei geht es nicht um eine möglichst genaue Rekonstruktion einer Erinnerung. Vielmehr interessiert sie, wie sich eine Erinnerung verändert, wenn das konkrete Bild im Laufe der Zeit unscharf wird und vor allem noch als Gefühl, Atmosphäre oder Geruch erhalten bleibt. Tsai befindet sich damit in einer Phase, in der sie ihre abstrakte Malerei zunehmend auf andere Materialien und räumliche Formen ausweitet. Die Verbindung von Malerei und Skulptur versteht sie dabei weniger als Frage klarer Gattungsgrenzen, sondern als Möglichkeit, malerische Wahrnehmung in unterschiedliche Materialien und räumliche Situationen zu übertragen. Add paragraph text. Click “Edit Text” to update the font, size and more. To change and reuse text themes, go to Site Styles. Boyu Zhang, der auch unter dem Namen Akino arbeitet, stammt aus China und studiert an der Kunstakademie Münster. Seine künstlerische Ausbildung begann bereits an einer Kunstoberschule in China. Dort setzte er sich früh intensiv mit Zeichnung, Farbe und den technischen Grundlagen der bildenden Kunst auseinander. Diese Ausbildung bildete die Grundlage für sein späteres Studium und seinen heutigen Umgang mit Malerei. Die Entscheidung für Münster entstand aus seinem Interesse am dortigen malerischen Umfeld. Den Wechsel von China nach Deutschland erlebt Zhang dabei nicht nur als Wechsel des Studienortes, sondern als Begegnung mit einem anderen kulturellen und kunsthistorischen Kontext. Die unmittelbaren Unterschiede in den Ergebnissen seiner Malerei empfindet er weniger stark, da er sich bereits in China über das Internet mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern auseinandergesetzt hatte. Stärker beeinflussen ihn die unterschiedlichen historischen, kulturellen und theoretischen Zusammenhänge sowie die Begegnung mit Künstlerinnen, Künstlern und Studierenden vor Ort. Zhang beschreibt seine gegenwärtige Situation als eine Phase der Erkundung. Viele Fragen seiner künstlerischen Arbeit sind für ihn noch nicht abschließend beantwortet. Gerade diese Offenheit ist für ihn ein wichtiger Bestandteil seiner Entwicklung. Er arbeitet häufig an mehreren Bildern gleichzeitig, da die Konzentration auf nur ein Werk für ihn zu einer gewissen Anspannung führen würde. Der Wechsel zwischen verschiedenen Arbeiten ermöglicht ihm, Abstand zu gewinnen und mit einer anderen Haltung auf die einzelnen Bilder zurückzukommen. Seine Arbeitsprozesse beginnen teilweise mit gefundenen Bildern und Recherchen zu einem bestimmten Thema, können sich aber auch während des Malens grundlegend verändern. Zhang plant seine Arbeiten meist nicht vollständig im Voraus. Stattdessen beobachtet er die Veränderungen auf der Leinwand und reagiert unmittelbar darauf. Dabei kann es vorkommen, dass eine ursprüngliche Idee während des Prozesses an Bedeutung verliert oder sogar bewusst aufgegeben wird. Inhaltlich beschäftigt sich Zhang unter anderem mit zeitgenössischen Bildwelten und den visuellen Codes populärer, humorvoller und parodistischer Bilder. Er untersucht, welche Metaphern und Bedeutungsstrukturen hinter solchen Bildern liegen und wie sie sich in eine eigene Bildsprache übertragen lassen. Zu den Künstlern, die ihn beschäftigen, zählen unter anderem Max Beckmann und Martin Kippenberger sowie verschiedene belgische Positionen. Zhang versteht seine künstlerische Entwicklung derzeit bewusst als offenen Prozess. Eine endgültige Definition seiner Malerei oder ihrer Grenzen hat er für sich noch nicht gefunden. Gerade diese Suche nach einer eigenen Position bildet einen wesentlichen Bestandteil seiner gegenwärtigen Arbeit. Yun-Chi Tsai im Diskurs Yun-Chi Tsai entwickelt ihre abstrakte Malerei intuitiv und ohne ein vorab festgelegtes Bildziel. Erinnerungen, Landschaften und atmosphärische Eindrücke werden nicht abgebildet, sondern in Farbe, Form, Linie und Bewegung übersetzt. Der Malprozess reagiert unmittelbar auf das bereits Entstandene. Tsais Bilder schaffen offene, räumlich wirkende Wahrnehmungsfelder, die weniger eine konkrete Bedeutung vermitteln als vielmehr unterschiedliche Assoziationen und atmosphärische Eindrücke hervorrufen. Zugleich untersucht sie, wie sich diese malerische Denkweise auf andere Materialien übertragen lässt. Collapsible text is perfect for longer content like paragraphs and descriptions. It's a great way to give people more information while keeping your layout clean. Link your text to anything, including an external website or a different page. You can set your text box to expand and collapse when people click, so they can read more or less info. rt-1 head Collapsible text is perfect for longer content like paragraphs and descriptions. It's a great way to give people more information while keeping your layout clean. Link your text to anything, including an external website or a different page. 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  • Juan-Pablo Villacura | Sammlung Deilmann

    Juan-Pablo Villacura Juan-Pablo Villacura stammt aus Chile. Sein Weg zur bildenden Kunst begann eher zufällig. Während seines ursprünglichen Studiums entdeckte er in einer Universitätsbibliothek ein Buch über Jean-Michel Basquiat. Bis dahin hatten ihn vor allem Literatur und Film interessiert; mit bildender Kunst hatte er sich kaum beschäftigt. Die Begegnung mit Basquiats Arbeiten weckte jedoch sein Interesse und führte dazu, dass er selbst zu malen begann. Anschließend studierte Villacura zwei Jahre Kunst in Chile. Das dortige Studium war stärker in einzelne Fächer wie Farbe und Zeichnung gegliedert. Nach dieser Zeit entschied er sich, seine Ausbildung in Deutschland fortzusetzen. Auch diese Entscheidung war zunächst nicht langfristig geplant. Villacura beschreibt seinen Weg nach Deutschland rückblickend als eine Reihe von Zufällen, die schließlich dazu führten, dass er an der Kunstakademie Münster studieren konnte. Seine Bewerbung an der Kunstakademie erstreckte sich über mehrere Jahre. Erst nach zwei erfolglosen Versuchen wurde er beim dritten Mal angenommen. Die wiederholte Bewerbung wurde für ihn zu einem wichtigen Teil seiner künstlerischen Entwicklung. Mit jeder neuen Mappe veränderte und verbesserte er seine Arbeit und entwickelte zunehmend Vertrauen in den eigenen künstlerischen Weg. Seit 2025 studiert Villacura offiziell an der Kunstakademie Münster. Den Orientierungsbereich hat er inzwischen abgeschlossen; im Oktober wechselt er in die Klasse von Cornelius Völker. Auch seine Malerei hat sich im Laufe seiner Ausbildung stark verändert. Während er früher überwiegend abstrakt arbeitete, konzentriert er sich inzwischen auf figurative Situationen. Diese Entwicklung ist für ihn auch mit dem Wunsch verbunden, Menschen einen unmittelbaren Zugang zu Kunst zu ermöglichen. Aus eigener Erfahrung weiß Villacura, dass abstrakte Kunst für Menschen ohne kunstbezogene Ausbildung zunächst schwer zugänglich sein kann. Die Figur und der erkennbare Raum können dagegen einen ersten Zugang schaffen, ohne dass damit bereits eine eindeutige Interpretation vorgegeben wird. Villacura arbeitet mit unterschiedlichen Materialien und Techniken. Neben Ölfarbe verwendet er Acryl, Sprühfarbe, Tinte und Kugelschreiber. Seine Bilder entstehen häufig über längere Zeiträume und verändern sich während des Arbeitsprozesses. Musik begleitet seine Arbeit im Atelier, wobei er sich nicht auf einen bestimmten Stil festlegt. Für ihn ist weniger entscheidend, welche Musik zu einem bestimmten Bild gehört, als die Energie und mentale Haltung, mit der er arbeitet. Add paragraph text. Click “Edit Text” to update the font, size and more. To change and reuse text themes, go to Site Styles. Boyu Zhang, der auch unter dem Namen Akino arbeitet, stammt aus China und studiert an der Kunstakademie Münster. Seine künstlerische Ausbildung begann bereits an einer Kunstoberschule in China. Dort setzte er sich früh intensiv mit Zeichnung, Farbe und den technischen Grundlagen der bildenden Kunst auseinander. Diese Ausbildung bildete die Grundlage für sein späteres Studium und seinen heutigen Umgang mit Malerei. Die Entscheidung für Münster entstand aus seinem Interesse am dortigen malerischen Umfeld. Den Wechsel von China nach Deutschland erlebt Zhang dabei nicht nur als Wechsel des Studienortes, sondern als Begegnung mit einem anderen kulturellen und kunsthistorischen Kontext. Die unmittelbaren Unterschiede in den Ergebnissen seiner Malerei empfindet er weniger stark, da er sich bereits in China über das Internet mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern auseinandergesetzt hatte. Stärker beeinflussen ihn die unterschiedlichen historischen, kulturellen und theoretischen Zusammenhänge sowie die Begegnung mit Künstlerinnen, Künstlern und Studierenden vor Ort. Zhang beschreibt seine gegenwärtige Situation als eine Phase der Erkundung. Viele Fragen seiner künstlerischen Arbeit sind für ihn noch nicht abschließend beantwortet. Gerade diese Offenheit ist für ihn ein wichtiger Bestandteil seiner Entwicklung. Er arbeitet häufig an mehreren Bildern gleichzeitig, da die Konzentration auf nur ein Werk für ihn zu einer gewissen Anspannung führen würde. Der Wechsel zwischen verschiedenen Arbeiten ermöglicht ihm, Abstand zu gewinnen und mit einer anderen Haltung auf die einzelnen Bilder zurückzukommen. Seine Arbeitsprozesse beginnen teilweise mit gefundenen Bildern und Recherchen zu einem bestimmten Thema, können sich aber auch während des Malens grundlegend verändern. Zhang plant seine Arbeiten meist nicht vollständig im Voraus. Stattdessen beobachtet er die Veränderungen auf der Leinwand und reagiert unmittelbar darauf. Dabei kann es vorkommen, dass eine ursprüngliche Idee während des Prozesses an Bedeutung verliert oder sogar bewusst aufgegeben wird. Inhaltlich beschäftigt sich Zhang unter anderem mit zeitgenössischen Bildwelten und den visuellen Codes populärer, humorvoller und parodistischer Bilder. Er untersucht, welche Metaphern und Bedeutungsstrukturen hinter solchen Bildern liegen und wie sie sich in eine eigene Bildsprache übertragen lassen. Zu den Künstlern, die ihn beschäftigen, zählen unter anderem Max Beckmann und Martin Kippenberger sowie verschiedene belgische Positionen. Zhang versteht seine künstlerische Entwicklung derzeit bewusst als offenen Prozess. Eine endgültige Definition seiner Malerei oder ihrer Grenzen hat er für sich noch nicht gefunden. Gerade diese Suche nach einer eigenen Position bildet einen wesentlichen Bestandteil seiner gegenwärtigen Arbeit. Juan-Pablo Villacura im Diskurs Juan-Pablo Villacuras Malerei verbindet figurative Situationen mit einer offenen, prozesshaften Bildsprache. Alltagserlebnisse und Erinnerungen bilden Ausgangspunkte, die sich während des Malens stetig verändern. Ölfarbe, Acryl, Sprühfarbe, Tinte und Kugelschreiber treffen dabei aufeinander und erzeugen unterschiedliche Rhythmen und Intensitäten. Ausgearbeitete Figuren stehen neben skizzenhaften und offenen Bereichen. Villacura interessiert sich für die Energie, die aus diesem Prozess entsteht. Die figurative Darstellung schafft dabei einen unmittelbaren Zugang zum Bild, ohne dessen Bedeutung oder erzählerischen Zusammenhang eindeutig festzulegen. Collapsible text is perfect for longer content like paragraphs and descriptions. It's a great way to give people more information while keeping your layout clean. Link your text to anything, including an external website or a different page. You can set your text box to expand and collapse when people click, so they can read more or less info. rt-1 head Collapsible text is perfect for longer content like paragraphs and descriptions. It's a great way to give people more information while keeping your layout clean. Link your text to anything, including an external website or a different page. You can set your text box to expand and collapse when people click, so they can read more or less info. rt-2 head Collapsible text is perfect for longer content like paragraphs and descriptions. It's a great way to give people more information while keeping your layout clean. Link your text to anything, including an external website or a different page. You can set your text box to expand and collapse when people click, so they can read more or less info. rt-3 head Collapsible text is perfect for longer content like paragraphs and descriptions. It's a great way to give people more information while keeping your layout clean. 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  • Boyu Zhang | Sammlung Deilmann

    Boyu Zhang Boyu Zhang, der auch unter dem Namen Akino arbeitet, stammt aus China und studiert an der Kunstakademie Münster. Seine künstlerische Ausbildung begann bereits an einer Kunstoberschule in China. Dort setzte er sich früh intensiv mit Zeichnung, Farbe und den technischen Grundlagen der bildenden Kunst auseinander. Diese Ausbildung bildete die Grundlage für sein späteres Studium und seinen heutigen Umgang mit Malerei. Die Entscheidung für Münster entstand aus seinem Interesse am dortigen malerischen Umfeld. Den Wechsel von China nach Deutschland erlebt Zhang dabei nicht nur als Wechsel des Studienortes, sondern als Begegnung mit einem anderen kulturellen und kunsthistorischen Kontext. Die unmittelbaren Unterschiede in den Ergebnissen seiner Malerei empfindet er weniger stark, da er sich bereits in China über das Internet mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern auseinandergesetzt hatte. Stärker beeinflussen ihn die unterschiedlichen historischen, kulturellen und theoretischen Zusammenhänge sowie die Begegnung mit Künstlerinnen, Künstlern und Studierenden vor Ort. Zhang beschreibt seine gegenwärtige Situation als eine Phase der Erkundung. Viele Fragen seiner künstlerischen Arbeit sind für ihn noch nicht abschließend beantwortet. Gerade diese Offenheit ist für ihn ein wichtiger Bestandteil seiner Entwicklung. Er arbeitet häufig an mehreren Bildern gleichzeitig, da die Konzentration auf nur ein Werk für ihn zu einer gewissen Anspannung führen würde. Der Wechsel zwischen verschiedenen Arbeiten ermöglicht ihm, Abstand zu gewinnen und mit einer anderen Haltung auf die einzelnen Bilder zurückzukommen. Seine Arbeitsprozesse beginnen teilweise mit gefundenen Bildern und Recherchen zu einem bestimmten Thema, können sich aber auch während des Malens grundlegend verändern. Zhang plant seine Arbeiten meist nicht vollständig im Voraus. Stattdessen beobachtet er die Veränderungen auf der Leinwand und reagiert unmittelbar darauf. Dabei kann es vorkommen, dass eine ursprüngliche Idee während des Prozesses an Bedeutung verliert oder sogar bewusst aufgegeben wird. Inhaltlich beschäftigt sich Zhang unter anderem mit zeitgenössischen Bildwelten und den visuellen Codes populärer, humorvoller und parodistischer Bilder. Er untersucht, welche Metaphern und Bedeutungsstrukturen hinter solchen Bildern liegen und wie sie sich in eine eigene Bildsprache übertragen lassen. Zu den Künstlern, die ihn beschäftigen, zählen unter anderem Max Beckmann und Martin Kippenberger sowie verschiedene belgische Positionen. Zhang versteht seine künstlerische Entwicklung derzeit bewusst als offenen Prozess. Eine endgültige Definition seiner Malerei oder ihrer Grenzen hat er für sich noch nicht gefunden. Gerade diese Suche nach einer eigenen Position bildet einen wesentlichen Bestandteil seiner gegenwärtigen Arbeit. Add paragraph text. Click “Edit Text” to update the font, size and more. To change and reuse text themes, go to Site Styles. Boyu Zhang, der auch unter dem Namen Akino arbeitet, stammt aus China und studiert an der Kunstakademie Münster. Seine künstlerische Ausbildung begann bereits an einer Kunstoberschule in China. Dort setzte er sich früh intensiv mit Zeichnung, Farbe und den technischen Grundlagen der bildenden Kunst auseinander. Diese Ausbildung bildete die Grundlage für sein späteres Studium und seinen heutigen Umgang mit Malerei. Die Entscheidung für Münster entstand aus seinem Interesse am dortigen malerischen Umfeld. Den Wechsel von China nach Deutschland erlebt Zhang dabei nicht nur als Wechsel des Studienortes, sondern als Begegnung mit einem anderen kulturellen und kunsthistorischen Kontext. Die unmittelbaren Unterschiede in den Ergebnissen seiner Malerei empfindet er weniger stark, da er sich bereits in China über das Internet mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern auseinandergesetzt hatte. Stärker beeinflussen ihn die unterschiedlichen historischen, kulturellen und theoretischen Zusammenhänge sowie die Begegnung mit Künstlerinnen, Künstlern und Studierenden vor Ort. Zhang beschreibt seine gegenwärtige Situation als eine Phase der Erkundung. Viele Fragen seiner künstlerischen Arbeit sind für ihn noch nicht abschließend beantwortet. Gerade diese Offenheit ist für ihn ein wichtiger Bestandteil seiner Entwicklung. Er arbeitet häufig an mehreren Bildern gleichzeitig, da die Konzentration auf nur ein Werk für ihn zu einer gewissen Anspannung führen würde. Der Wechsel zwischen verschiedenen Arbeiten ermöglicht ihm, Abstand zu gewinnen und mit einer anderen Haltung auf die einzelnen Bilder zurückzukommen. Seine Arbeitsprozesse beginnen teilweise mit gefundenen Bildern und Recherchen zu einem bestimmten Thema, können sich aber auch während des Malens grundlegend verändern. Zhang plant seine Arbeiten meist nicht vollständig im Voraus. Stattdessen beobachtet er die Veränderungen auf der Leinwand und reagiert unmittelbar darauf. Dabei kann es vorkommen, dass eine ursprüngliche Idee während des Prozesses an Bedeutung verliert oder sogar bewusst aufgegeben wird. Inhaltlich beschäftigt sich Zhang unter anderem mit zeitgenössischen Bildwelten und den visuellen Codes populärer, humorvoller und parodistischer Bilder. Er untersucht, welche Metaphern und Bedeutungsstrukturen hinter solchen Bildern liegen und wie sie sich in eine eigene Bildsprache übertragen lassen. Zu den Künstlern, die ihn beschäftigen, zählen unter anderem Max Beckmann und Martin Kippenberger sowie verschiedene belgische Positionen. Zhang versteht seine künstlerische Entwicklung derzeit bewusst als offenen Prozess. Eine endgültige Definition seiner Malerei oder ihrer Grenzen hat er für sich noch nicht gefunden. Gerade diese Suche nach einer eigenen Position bildet einen wesentlichen Bestandteil seiner gegenwärtigen Arbeit. Boyu Zhang im Diskurs Boyu Zhang begreift Malerei als eine Form des Sehens und als Möglichkeit, Wahrnehmung in eine eigene Bildsprache zu übersetzen. Ausgangspunkte sind gefundene Bilder, visuelle Recherche und die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Bildcodes. Fragmente von Körpern, Gegenständen und abstrakten Formen werden miteinander verbunden und erzeugen offene narrative Zusammenhänge. Zhang interessiert sich für die Metaphern und Mechanismen hinter populären, humorvollen oder parodistischen Bildern und deren Übersetzung in Malerei. Der offene Arbeitsprozess ermöglicht es ihm, Wahrnehmung und Bedeutung immer wieder neu zu verhandeln. Collapsible text is perfect for longer content like paragraphs and descriptions. It's a great way to give people more information while keeping your layout clean. Link your text to anything, including an external website or a different page. You can set your text box to expand and collapse when people click, so they can read more or less info. rt-1 head Collapsible text is perfect for longer content like paragraphs and descriptions. It's a great way to give people more information while keeping your layout clean. Link your text to anything, including an external website or a different page. You can set your text box to expand and collapse when people click, so they can read more or less info. rt-2 head Collapsible text is perfect for longer content like paragraphs and descriptions. It's a great way to give people more information while keeping your layout clean. Link your text to anything, including an external website or a different page. 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  • Melanie Alieva | Sammlung Deilmann

    Melanie Alieva Melanie Alieva studiert an der Kunstakademie Münster und entwickelt ihre künstlerische Arbeit im Umfeld eines intensiven Atelier- und Studiendiskurses. Ihr Weg zur Malerei ist eng mit ihrem Interesse an visuellen Medien und insbesondere mit der Auseinandersetzung mit fotografischen und filmischen Bildern verbunden. Fotografien und Filmsequenzen dienen ihr dabei nicht lediglich als Vorlagen, sondern als Ausgangspunkt für eine eigenständige künstlerische Weiterentwicklung. Eine ebenso wichtige inhaltliche Quelle bilden Literatur, Märchen und Mythen, deren Motive und Erzählstrukturen sie aufgreift und in einen zeitgenössischen Kontext überführt. Melanie Alievas Malerei setzt sich mit Ambivalenzen zwischen Schutz und Bedrohung, Neugier und Naivität, Angst und Faszination sowie Fragen nach Erinnerung und Victim-Blaming auseinander. Sie greift häufig auf Bildausschnitte zurück, die bereits durch Kamera, Perspektive oder Bewegung eine bestimmte Wahrnehmung vorgeben. Durch die Übertragung in die Malerei verändert sie diese Ausgangssituationen und untersucht, was geschieht, wenn ein zunächst vertrautes Bild seine Eindeutigkeit verliert. Dabei spielen auch ungewöhnliche Perspektiven, verzerrte räumliche Situationen und fragmentierte Figuren eine wichtige Rolle. Die Malerei ermöglicht Alieva, die Flüchtigkeit fotografischer und filmischer Bilder in einen langsamen, materiellen Prozess zu überführen. Während eine Kamera einen Moment festhält, kann sie diesen auf der Leinwand verändern, verdichten und neu organisieren. Zugleich nutzt sie literarische und mythische Motive, um Themen wie Angst, Unsicherheit, Geschlechterrollen und die Beziehung zwischen Mensch und Tier zu untersuchen. Ihr Interesse gilt damit sowohl den Geschichten und Bildern selbst als auch der Frage, wie sich deren Bedeutung verändert, wenn sie in eine malerische Bildsprache überführt werden. Add paragraph text. Click “Edit Text” to update the font, size and more. 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Stärker beeinflussen ihn die unterschiedlichen historischen, kulturellen und theoretischen Zusammenhänge sowie die Begegnung mit Künstlerinnen, Künstlern und Studierenden vor Ort. Zhang beschreibt seine gegenwärtige Situation als eine Phase der Erkundung. Viele Fragen seiner künstlerischen Arbeit sind für ihn noch nicht abschließend beantwortet. Gerade diese Offenheit ist für ihn ein wichtiger Bestandteil seiner Entwicklung. Er arbeitet häufig an mehreren Bildern gleichzeitig, da die Konzentration auf nur ein Werk für ihn zu einer gewissen Anspannung führen würde. Der Wechsel zwischen verschiedenen Arbeiten ermöglicht ihm, Abstand zu gewinnen und mit einer anderen Haltung auf die einzelnen Bilder zurückzukommen. Seine Arbeitsprozesse beginnen teilweise mit gefundenen Bildern und Recherchen zu einem bestimmten Thema, können sich aber auch während des Malens grundlegend verändern. Zhang plant seine Arbeiten meist nicht vollständig im Voraus. Stattdessen beobachtet er die Veränderungen auf der Leinwand und reagiert unmittelbar darauf. Dabei kann es vorkommen, dass eine ursprüngliche Idee während des Prozesses an Bedeutung verliert oder sogar bewusst aufgegeben wird. Inhaltlich beschäftigt sich Zhang unter anderem mit zeitgenössischen Bildwelten und den visuellen Codes populärer, humorvoller und parodistischer Bilder. Er untersucht, welche Metaphern und Bedeutungsstrukturen hinter solchen Bildern liegen und wie sie sich in eine eigene Bildsprache übertragen lassen. Zu den Künstlern, die ihn beschäftigen, zählen unter anderem Max Beckmann und Martin Kippenberger sowie verschiedene belgische Positionen. Zhang versteht seine künstlerische Entwicklung derzeit bewusst als offenen Prozess. Eine endgültige Definition seiner Malerei oder ihrer Grenzen hat er für sich noch nicht gefunden. Gerade diese Suche nach einer eigenen Position bildet einen wesentlichen Bestandteil seiner gegenwärtigen Arbeit. Melanie Alieva im Diskurs Melanie Alievas Malerei setzt sich mit Darstellungen von Angst, Verletzlichkeit und Begehren auseinander und untersucht, wie diese Erfahrungen im Spannungsfeld von Erinnerung, gesellschaftlichen Narrativen und Machtverhältnissen verhandelt werden. Ausgangspunkt sind häufig fotografische oder filmische Bilder, deren Perspektiven sie verändert und in malerische Bildräume überführt. Verformte Räume, ungewöhnliche Ausschnitte und verschobene Proportionen erzeugen eine Bildwelt zwischen Vertrautheit und Irritation. Dabei interessiert Alieva besonders, wie sich Wahrnehmung verändert, wenn ein vertrauter Moment aus seinem ursprünglichen Zusammenhang gelöst wird. Farbe und malerische Überarbeitung werden zu Mitteln, um diese Verschiebungen sichtbar und körperlich erfahrbar zu machen. Collapsible text is perfect for longer content like paragraphs and descriptions. It's a great way to give people more information while keeping your layout clean. 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You can set your text box to expand and collapse when people click, so they can read more or less info. rt-6 head Ausgestellte Werke Zur Ausstellung Nächster Künstler Voriger Künstler

  • Diskurse der Malerei Sieben Stimmen aus der Kunstakademie Die Ausstellungsreihe Diskurse der Malerei widmet sich zeitgenössischen malerischen Positionen und versteht Malerei als ein offenes Feld künstlerischer Auseinandersetzung. In wechselnden Präsentationen treten Werke, Raum und Betrachter in einen fortlaufenden Dialog. Vom 18. August bis zum 31. Oktober 2026 öffnet sich der Ausstellungsraum sieben Studierenden der Kunstakademie Münster . Sie geben Einblicke in ihre individuellen künstlerischen Auseinandersetzungen mit der Malerei und zeigen unterschiedliche Wege, sich dem Medium heute zu nähern. Gemeinsam eröffnen sie einen vielstimmigen Dialog über aktuelle malerische Fragestellungen und die vielfältigen Möglichkeiten zeitgenössischer Malerei. Dabei bleibt die Ausstellung selbst in Bewegung: In drei Ausstellungsphasen werden jeweils neue Werke der sieben Künstler präsentiert, die zuvor noch nicht in der Ausstellung zu sehen waren. Dadurch entstehen immer wieder neue Konstellationen und Perspektiven, in denen sich die einzelnen künstlerischen Positionen begegnen, ergänzen oder voneinander abgrenzen. Jeder Besuch eröffnet so die Möglichkeit, neue Arbeiten und neue Dialoge zu entdecken sowie Malerei immer wieder aus einer anderen Perspektive zu erleben. Newsroom Die Ausstellungsreihe Diskurse der Malerei widmet sich zeitgenössischen malerischen Positionen und versteht Malerei als ein offenes Feld künstlerischer Auseinandersetzung. In wechselnden Präsentationen treten Werke, Raum und Betrachter in einen fortlaufenden Dialog. Vom 18. August bis zum 31. Oktober 2026 öffnet sich der Ausstellungsraum sieben Studierenden der Kunstakademie Münster. Sie geben Einblicke in ihre individuellen künstlerischen Auseinandersetzungen mit der Malerei und zeigen unterschiedliche Wege, sich dem Medium heute zu nähern. Gemeinsam eröffnen sie einen vielstimmigen Dialog über aktuelle malerische Fragestellungen und die vielfältigen Möglichkeiten zeitgenössischer Malerei. Dabei bleibt die Ausstellung selbst in Bewegung: In drei Ausstellungsphasen werden jeweils neue Werke der sieben Künstler präsentiert, die zuvor noch nicht in der Ausstellung zu sehen waren. Dadurch entstehen immer wieder neue Konstellationen und Perspektiven, in denen sich die einzelnen künstlerischen Positionen begegnen, ergänzen oder voneinander abgrenzen. Jeder Besuch eröffnet so die Möglichkeit, neue Arbeiten und neue Dialoge zu entdecken sowie Malerei immer wieder aus einer anderen Perspektive zu erleben. Newsroom Melanie Alieva Kashi Grätz Darius Konrad Jana Spill Yun-Chi Tsai Juan-Pablo Villacura Boyu Zhang Melanie Alieva Kashi Grätz Darius Konrad Jana Spill Yun-Chi Tsai Juan-Pablo Villacura Boyu Zhang Diskurs 1 18. August - 10. September DISKURS 2 12. September - 7. Oktober DISKURS 3 9. Oktober - 31. Oktober Vernisssage DISKURS 3 9. Oktober - 31. Oktober Newsletter Email* Ja, ich möchte gerne den Newsletter Absenden

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