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  • Startseite | Sammlung Deilmann | Zeitgenössische Kunst | Rothenburg 16, Münster, Germany

    Willkommen in der Sammlung Deilmann im Deilmannhof Münster – erleben Sie moderne und zeitgenössische Kunst in einzigartigen Räumen. Entdecken Sie bedeutende Werke internationaler Künstler, visionäre Kunst-am-Bau-Projekte und spannende Ausstellungen. Informieren Sie sich über Besuchsmöglichkeiten und aktuelle Veranstaltungen. Eine Schülerausstellung in Zusammenarbeit mit dem Schlaun Gymnasium Re+Aktion Weitere Infos Willkommen in der neuen Ausstellung #3 – Diskurse der Malerei. Im Mittelpunkt von #3 steht die Vielfalt der Malerei: die unterschiedlichen Handschriften, Zugänge und Eindrücke, die sie bei jedem von uns hinterlassen kann. Den Auftakt hat der Maler Cornelius Völker übernommen. Nun öffnen wir den Raum für Kunststudierende aus Münster. Bewirb dich bis zum 24. Mai! Cornelius Völker "BLÜTEN" Neuerwerbung Neuerwerbung – jetzt in der Sammlung Deilmann Ihr Besuch in der Sammlung Deilmann Die Sammlung Deilmann Kooperationen Newsletter Email* Ja, ich möchte gerne den Newsletter Absenden News Presse KÜNSTLER DER SAMMLUNG Alle Künstler Newsletter Email* Ja, ich möchte gerne den Newsletter Absenden Bewerte uns auf google, wir würden uns freuen

  • Alle Kunstwerke in der Sammlung Deilmann

    Polymorph Yaacov Agam Polyesterharz und Metallteile Arman Ohne Titel Arman Tableau Clous Bernard Aubertin Uncertain Theme – and therefore Abstract Rosa Barba Der singende Mann Ernst Barlach Willi Baumeister X Warden of the North Lars Beusker Talking to Thunder Julius von Bismarck Bäume ohne Grenzen Julius von Bismarck Römischer Kopf Hede Bühl 76 / Ap3 Rolf Cavael Buried Sunshines Burn, 2V.7JX Julian Charrière Harald Deilmann James Collins Collage "Taureau" Le Corbusier Twister Boris Doempke Weiblicher Torso sitzend Joachim Dunkel Vincent and Truck in New York Reiner Fetting Tor der Freude Eberhard Fiebig Traum vom Fliegen Marco Flierl Über den Wolken – Himmel in Gelting Klaus Fußmann Klaus Fußmann Klaus Fußmann Rotes Rund Rupprecht Geiger Kissenbild: Farbraumkissen Gotthard Graubner Ohne Titel I Johannes Grützke Ohne Titel I Johannes Grützke Caroline Johannes Grützke Nike Bernhard Heiliger Transluzide 1/20 Margareta Hesse Love Robert Indiana Victoire de Samothrace Yves Klein ATAAAA Imi Knoebel X Imi Knöbel Raumplastik Norbert Kricke Chi Norbert Kricke X Norbert Kricke Meta Meter Alicja Kwade 2 Bilder Käseberg Modell für Große Flora D Fritz König Ohne Titel Fritz König Flat top pyramid with colors superimposed Sol LeWitt Two Cubes with Colors Superimposed (red) Sol LeWitt Edith Ella Littwitz Linsenobjekt Adolf Luther Lichtfügel Adolf Luther Ohne Titel Markus Lüpertz Lichtflügel Heinz Mack Cavallo Marino Marini Big Nude No. One, Paris Helmut Newton Baby Sumo Helmut Newton Ohne Titel Carsten Nicolai Giant Pool Balls Claes Oldenburg Infection Tobias Rehberger Ever After Paradise III Claudia Rogge Seerosen Salomé Big Four Colours Kai Schiemenz Erdrutsch – welche Folgen Bernard Schultze Best Stamina Henning Strassburger Jeder Gedanke ist ein Würfelwurf - Hommage à Mallarmé Walter Stöhrer Werra Werner Stötzer Hermaphrodite Norbert Tadeusz Zwei Grazien Norbert Tadeusz Informelle Komposition Fred Thieler Informelle Komposition Fred Thieler Ohne Titel Wolfgang Troschke Poesie der Destruktion Günther Uecker Der Nagel Günther Uecker Nagelwürfel Günther Uecker Pulli VIII Cornelius Völker Blüten Cornelius Völker Stolen Andy Andy Warhol Harald Deilmann Andy Warhol Grüne Schlange Norbert Wolf

  • NORBERT KRICKE

    KRICKE 2 Chi Künstler Norbert Kricke Werk Chi Inventar-Nr. AD-0035 Datierung 1961 Format 72 x 54 x 60 cm Material Edelstahl Merkmale Format: 72 (mit Sockel) x 54 x 60 cm Provenienz 2022 Ausstellung im Museum Küppersmühle, Duesburg Norbert Kricke "Bewegung in Raum" Auktionshaus Villa Griesebach, Berlin 2017 Deilmann Stiftung Über das Werk Chi von Norbert Kricke wirkt wie eine Skizze in der Luft – nur, dass hier kein Stift über Papier gleitet, sondern feine Drahtlinien den Raum durchziehen. Die verschlungenen, schwer zu entwirrenden Verbindungen lassen keinen klaren Anfang und kein Ende erkennen. Statt eine feste Form zu zeigen, entfaltet sich die Skulptur als fließendes Geflecht, das sich mit jedem Blick verändert. Norbert Kricke (1922–1984), einer der prägenden Bildhauer der deutschen Nachkriegsmoderne, ersetzte Masse und Volumen durch Bewegung und Leichtigkeit. Für ihn wurde die Linie zum Ausdruck von Freiheit – ein Mittel, den Raum nicht nur zu füllen, sondern ihn neu zu erschaffen. Seine Arbeiten treten in Dialog mit ihrer Umgebung, brechen starre architektonische Strukturen auf und lassen Dynamik entstehen. Mit Chi zeigt Kricke, wie Skulptur zu einem offenen Prozess werden kann: Ein Werk, das nicht nur im Raum steht, sondern den Raum selbst zum Teil der Kunst macht – offen für neue Perspektiven, frei von starren Grenzen. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Stell dir vor, jemand malt mit einem Stift in die Luft. Die Striche bleiben einfach dort stehen – nur nicht als Farbe, sondern als feine Drähte. So kann man sich "Chi" von Norbert Kricke vorstellen. Man weiß gar nicht genau, wo die Linien anfangen oder aufhören. Sie drehen sich, schlängeln sich und machen Kurven, wie eine Kletterpflanze, die versucht in den Raum zu wachsen. Der Künstler Norbert Kricke hat oft solche „Luftzeichnungen“ gemacht. Er wollte keine schweren Figuren bauen, sondern Linien, die leicht wirken und den Raum verändern. Für ihn war die Linie ein Zeichen für Freiheit. Wenn du um die Skulptur herumgehst, siehst du immer wieder etwas anderes. Vielleicht erkennst du Tiere, Buchstaben oder einfach nur schöne Formen – ganz so, wie deine Fantasie sie dir zeigt. Über das Werk - in einfacher Sprache Das Werk "Chi" besteht aus vielen Drähten. Sie sind gebogen und aneinandergeschweißt. Man weiß nicht genau wo sie anfangen oder enden. Die Linien sind dünn und leicht. Sie sehen aus, als würden sie schweben. Der Künstler heißt Norbert Kricke. Er wollte keine schweren Skulpturen machen. Er wollte, dass seine Kunst leicht ist. Seine Kunst sollte so aussehen, dass sie sich bewegt. Für ihn war die Linie ein Zeichen für Freiheit. Die Skulptur verändert sich, wenn man sie von verschiedenen Seiten anschaut. Der Raum ist Teil vom Kunstwerk. Norbert Kricke Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • ANDY WARHOL

    WARHOL 2 Harald Deilmann Künstler Andy Warhol Werk Harald Deilmann Inventar-Nr. AD-0071 Datierung 1980 Format 101 x 101 cm Material Siebdruck auf Leinwand Merkmale Signiert auf der Leinwand umseitig Stanford University / Kantor Arts Center Negatives [Meeting in conference room at 860 Broadway; Portrait photo shoot, Harold Dielman; Union Square Farmers Market] 1980 / 20th C. / North America, U.S.A. / 1 3/8 in. (35 mm) By (primary) Andy Warhol American, 1928–1987 Medium: Black-and-white negatives Credit Line: Gift of The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. Accession Number: 2014.41.357 https://cantorcollection.stanford.edu/objects-1/info/83230 Provenienz 1980 Andy Warhol Factory 1980 Harald Deilmann 2003 Privatsammlung Andreas Deilmann 2016 Deilmann Stiftung Über das Werk Andy Warhol (1928–1987) gilt als Ikone der Pop-Art und als einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Mit seinen Werken über Konsumkultur, Massenproduktion und Prominenz revolutionierte er die Kunstwelt. Berühmt wurde er in den 1960er Jahren durch seine Siebdrucke ikonischer Motive wie Campbell’s Suppendosen, Coca-Cola-Flaschen oder Porträts von Marilyn Monroe. Warhols Arbeiten lösten die Grenzen zwischen Kunst und Kommerz auf und stellten die Frage, wie Kunst im Zeitalter der Medien- und Konsumgesellschaft funktionieren kann. Mit seinem legendären Studio, der „Factory“ in New York, prägte er nicht nur die bildende Kunst, sondern auch die Musik- und Filmszene und wurde zu einer zentralen Figur der amerikanischen Avantgarde. Ein besonderes Werk innerhalb der Sammlung Deilmann ist Warhols Porträt von Harald Deilmann, dem renommierten Architekten und Vater von Andreas Deilmann. Die Entstehungsgeschichte dieses Bildes ist eng mit persönlichen Begegnungen verknüpft: Auf einer Reise nach New York traf Harald Deilmann zufällig seinen Freund, den Galeristen Hans Mayer, der Warhol in Deutschland vertrat. Mayer nahm ihn kurzerhand mit in die Factory, wo Warhol ein Polaroid von Deilmann anfertigte – ohne dass dieser wusste, dass mehr daraus entstehen würde. Einige Zeit später erhielt Harald Deilmann zu seinem Geburtstag die überraschende Nachricht: Hans Mayer hatte Warhol beauftragt, auf Grundlage des Fotos ein Porträt anzufertigen, das er Deilmann schließlich schenkte. Das Werk steht exemplarisch für Warhols künstlerische Praxis, Menschen aus seinem Umfeld in den Rang ikonischer Bildnisse zu erheben – dieselbe Technik, die er auch bei Stars wie Marilyn Monroe oder Mick Jagger nutzte. In der Sammlung Deilmann ist das Porträt ein herausragendes Zeugnis nicht nur von Warhols Bedeutung für die Pop-Art, sondern auch von den engen Verbindungen zwischen Harald Deilmann und wichtigen Vertretern der damaligen Kunstszene. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Andy Warhol (1928–1987) war einer der bekanntesten Künstler des 20. Jahrhunderts. Er malte und druckte Bilder von Dingen, die jeder kannte – zum Beispiel Suppendosen, Cola-Flaschen oder berühmte Stars wie Marilyn Monroe. Damit wollte er zeigen, dass Kunst nicht nur aus besonderen Dingen bestehen muss, sondern auch aus Sachen, die wir im Alltag sehen. Sein Atelier in New York nannte er die „Factory“ (also „Fabrik“), weil dort viele Menschen zusammenarbeiteten, um Kunst, Filme und Musik zu machen. Ein besonderes Bild in der Sammlung Deilmann ist ein Porträt von Harald Deilmann, einem berühmten Architekten und Vater von Andreas Deilmann, dem Gründer der Sammlung. Die Geschichte dazu klingt fast wie ein kleines Abenteuer: Als Harald Deilmann einmal in New York war, traf er zufällig seinen Freund Hans Mayer. Hans war Warhol's Galerist, also jemand, der Künstler vertritt und ihre Werke zeigt. An diesem Tag nahm Hans ihn mit in Warhols „Factory“. Dort machte Warhol schnell ein Polaroid-Foto von Harald – doch Harald wusste gar nicht, dass daraus noch etwas Großes entstehen würde. Zu Haralds Geburtstag gab es dann die Überraschung: Hans Mayer schenkte ihm ein Porträt, das Andy Warhol aus dem Foto gefertigt hatte! Das Bild ist etwas ganz Besonderes, weil Warhol damit aus einem normalen Foto ein echtes Kunstwerk machte – so wie er es auch mit berühmten Stars tat. In der Sammlung Deilmann zeigt das Porträt nicht nur Warhols besondere Art zu arbeiten, sondern auch die Freundschaft von Harald Deilmann zu wichtigen Vertretern der damaligen Kunstszene. Über das Werk - in einfacher Sprache Andy Warhol war ein berühmter Künstler. Er gilt als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Warhol machte Bilder von Dingen, die viele Menschen kannten: Suppendosen, Cola-Flaschen oder Stars wie Marilyn Monroe. Er wollte zeigen, dass auch einfache Dinge Kunst sein können. Sein Atelier in New York hieß „Factory“. Das ist das englische Wort für "Fabrik". Dort arbeitete er mit vielen Menschen zusammen. Gemeinsam machten sie Kunst, Filme und Musik. In der Sammlung Deilmann gibt es ein besonderes Bild von Andy Warhol: ein Porträt von Harald Deilmann. Harald Deilmann war ein bekannter Architekt und der Vater von Andreas Deilmann. Andreas Deilmann hat die Sammlung Deilmann gegründet. Auf einer Reise nach New York traf er zufällig seinen Freund Hans Mayer. Hans war Galerist und kannte Andy Warhol gut. Er nahm Harald in die „Factory“ mit. Dort machte Warhol ein Polaroid-Foto von Harald. Harald wusste nicht, dass daraus ein Kunstwerk entstehen würde. Zum Geburtstag bekam Harald dann die Überraschung: Hans Mayer schenkte ihm ein Porträt, das Andy Warhol aus dem Foto gemacht hatte. Dieses Porträt zeigt, wie Warhol arbeitete. Er machte aus Fotos von Menschen besondere Kunstwerke. Das tat er nicht nur bei Stars, sondern auch bei Freunden und Bekannten. Andy Warhol Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • JULIUS VON BISMARCK

    BISMARCK Talking to Thunder Künstler Julius von Bismarck Werk Talking to Thunder Inventar-Nr. AD-0009 Datierung 2017 Format 225 x 150 cm Material Fine-Art-Druck auf Photo Rag Baryta Merkmale - Provenienz Privatsammlung Andreas Deilmann Über das Werk Das Werk "Talking to Thunder" von Julius von Bismarck ist eine Fotografie, die den Moment eines Blitzeinschlags in einer tropischen Landschaft festhält. Auffällig ist der Gegensatz zwischen Motiv und Wirkung: Während ein Blitz üblicherweise mit Gefahr, Gewalt und Zerstörung verbunden wird, zeigt das Bild eine stille, fast meditative Atmosphäre – als würde man in eine helle Sonne blicken. Für die Entstehung des Werkes begab sich Julius von Bismarck auf eine tropische Insel. Dort schoss er Raketen in die Luft, um das Klima gezielt zu beeinflussen und Blitze hervorzurufen. Selbst saß er dabei geschützt in einem faradayschen Käfig, der ihn vor den Entladungen abschirmte. So gelang es ihm, das Unberechenbare – den Blitz als Sinnbild unkontrollierbarer Energie – künstlich heraufzubeschwören und in eine künstlerische Form zu übertragen. Mit "Talking to Thunder" setzt von Bismarck die Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Mensch und Natur fort. Die Arbeit wirft Fragen auf: Wie weit darf der Mensch in natürliche Prozesse eingreifen? Ist es möglich, Naturgewalten vollständig zu beherrschen, oder zeigt sich gerade in ihrem Bild die Grenze menschlicher Kontrolle? Der Blitz erscheint hier nicht zerstörerisch, sondern still und erhaben – und führt so vor Augen, wie sehr Wahrnehmung unsere Vorstellung von Wirklichkeit bestimmt. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Das Kunstwerk "Talking to Thunder" (Mit Blitzen sprechen) zeigt ein Foto von einem Blitzeinschlag. Normalerweise denkt man bei einem Blitz an etwas Gefährliches oder Zerstörerisches. Doch auf diesem Bild wirkt der Blitz ganz anders: ruhig, friedlich und fast so, als würde man in die Sonne schauen. Um das Foto zu machen, reiste der Künstler Julius von Bismarck auf eine tropische Insel. Dort schoss er kleine Raketen in den Himmel und veränderte damit für eine kurze Zeit das Klima. Dadurch konnten echte Blitze entstehen. Damit ihm dabei nichts passierte, saß er in einem besonderen Käfig (genannt "faradayscher Käfig"), der ihn vor den Blitzen schützte. Mit diesem Werk möchte Julius von Bismarck zeigen, wie spannend und geheimnisvoll, aber vor allem wie mächtig die Natur ist. Es stellt Fragen wie: Was passiert, wenn wir versuchen die Natur zu kontrollieren? Wird sie uns gehorchen oder uns zeigen, dass wir sie unterschätzen? Der Blitz in diesem Bild wirkt nicht bedrohlich, sondern beeindruckend und schön. Er lädt uns ein, darüber nachzudenken, wie wir die Natur sehen – und wie sehr unsere Wahrnehmung bestimmt, ob wir etwas als gefährlich oder friedlich empfinden. Über das Werk - in einfacher Sprache Dieses Kunstwerk ist ein Foto von einem Blitz. Eigentlich ist ein Blitz laut. Ein Blitz ist gefährlich. Ein Blitz kann Dinge zerstören. Auf diesem Foto sieht der Blitz anders aus: ruhig, friedlich und fast wie die Sonne. Für das Foto reiste der Künstler Julius von Bismarck auf eine Insel in den Tropen. Er schoss kleine Raketen in den Himmel. Dadurch veränderte sich kurz das Wetter. Echte Blitze entstanden. Julius von Bismarck war aber nicht in Gefahr. Er saß in einem besonderen Käfig. Dieser Käfig schützte ihn vor den Blitzen. Mit seinem Werk zeigt Julius von Bismarck: Die Natur ist sehr stark. Er stellt die Fragen: Können wir die Natur kontrollieren? Oder unterschätzen wir die Natur? Julius von Bismarck Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • ROSA BARBA

    BARBA Uncertain Theme – and therefore Abstract Künstler Rosa Barba Werk Uncertain Theme – and therefore Abstract Inventar-Nr. AD-0005 Datierung 2021 Format 123 x 140 x 12,3 cm Material Stahl, Glas, Motor, 35 mm Film Merkmale Edition 1 - 7+ 2AP In einer gerahmten Glasbox befinden sich Zelluloidstreifen in ständiger Bewegung. Sie erstrecken sich von einer zentralen Achse bis zu den Rändern des Rahmens und spannen sowie lösen sich kontinuierlich – als würden Linien gezeichnet, die jedoch immer wieder in sich zusammenfallen, bevor die Zeichnung vollendet ist. Provenienz Privatsammlung Andreas Deilmann Über das Werk In einem schlichten schwarzen Rahmen steckt ein faszinierender Mechanismus: Ein rotierender Motor zieht zehn analoge 35-mm-Filmstreifen von ihrem Rand zur Mitte. In einer Richtung spannt sich das feine Zelluloid, als wollte es eine Linie zeichnen, doch schon im nächsten Moment entgleitet es wieder – Lockerwerden und Spannen in einem unendlichen Rhythmus. Dann dreht sich die Spule um, die Streifen lassen los, sacken zusammen, und alles beginnt von vorn – eine stille, abstrakte Choreografie. Die Künstlerin Rosa Barba, in Berlin lebend, versteht Film nicht nur als Projektion, sondern als plastisches Material. Sie zerlegt dessen technisches Innenleben – Projektor, Zelluloid, Bewegung – und verwandelt diese in kinetische Skulpturen, die Bild, Raum und Zeit neu verhandeln. Ihr Werk "Uncertain Theme – and Therefore Abstract" spielt genau mit dieser Spannung: Zwischen Bewegung und Stillstand, zwischen Erwartung und Abbruch, zwischen filmischer Erzählung und bloßer Bewegung. Diese behutsam choreografierte Maschinerie lädt dazu ein, Film und seine Mechaniken neu zu erleben – nicht als Projektionsfläche für Geschichten, sondern als sinnliches, räumliches Ereignis, dessen abstrahierende Kraft eigene Interpretationsräume öffnet. Über das Werk - in kindgerechter Sprache In einem schwarzen Rahmen hängen lange, dünne Filmstreifen. In der Mitte dreht sich eine Spule, die sie immer wieder anzieht und loslässt. Erst werden die Streifen ganz straff, dann fallen sie locker herunter. Danach beginnt das Spiel von vorn. Die Künstlerin Rosa Barba mag es, mit echten Filmstreifen und Projektoren zu arbeiten. Sie benutzt sie aber nicht nur, um Filme mit Bildern zu zeigen, sondern um die Geräte selbst zu Stars ihrer Kunst zu machen. Hier geht es nicht um eine Geschichte auf der Leinwand, sondern um die Bewegung der Filmstreifen selbst. Wenn du dir das anschaust, kannst du dir vielleicht vorstellen, dass die Filmstreifen miteinander tanzen – und die Spule der Dirigent ist. Über das Werk - in einfacher Sprache Dieses Werk zeigt einen schwarzen Rahmen mit Glas. Hinter dem Glas dreht sich eine Spule. Zehn Filmstreifen sind am Rand befestigt. Die Spule zieht die Streifen an. Dann sind sie straff. Danach dreht sich die Spule zurück. Die Streifen werden locker. Die Spule dreht sich weiter. Die Filmstreifen spannen sich. Dann dreht sich die Spule zurück. Dies passiert immer wieder. Die Künstlerin ist Rosa Barba. Sie wohnt in Berlin. Sie arbeitet oft mit echten Filmstreifen. Sie zeigt nicht nur Filme mit Bildern. Sie macht den Filmstreifen selbst zu Kunst. In diesem Werk sieht man: Bewegung kann auch Kunst sein. Es gibt keine Geschichte. Nur den Wechsel von fest zu locker – immer wieder. Rosa Barba Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • ROLF CAVAEL

    CAVAEL 76 / Ap3 Künstler Rolf Cavael Werk 76 / Ap3 Inventar-Nr. AD-0012 Datierung 1976 Format 110 x 100 cm Material Öl auf Leinwand Merkmale Signiert unten rechts Provenienz Ausgestellt 1980 Deutscher Künstlerbund Hannover 1990 Privatsammlung Andreas Deilmann (erworben bei Galerie Orangiere-Reins, Köln) Rolf Cavael Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • LE CORBUSIER

    CORBUSIER Collage "Taureau" Künstler Le Corbusier Werk Collage "Taureau" Inventar-Nr. AD-0015 Datierung 1959/62 Format 100 x 70 cm Material Zeitung und Tempera auf Papier Merkmale Unten in der Mitte signiert mit Bleistift Provenienz 1959/62 Galerie Denise René 1989 Privatsammlung Andreas Deilmann 2017 Deilmann Stiftung Über das Werk Die Collage "Le Taureau" („Der Stier“) stammt von dem weltberühmten Architekten und Künstler Le Corbusier (1887–1965). Nur entfernt erinnert die Darstellung an einen Stier: Lediglich die an Hörner erinnernden Linien auf der rechten Bildseite verweisen auf das titelgebende Motiv. Diese sind eingebettet in ein freies Spiel schwarzer Tuschelinien, die farbig akzentuierte Zeitungsausschnitte in Grün, Rot und Gelb überlagern. Aus dem Zusammenspiel von Farben, Formen und Linien entsteht eine ausgewogene, harmonische Gesamtkomposition. Trotz der ausgeprägten Flächigkeit der Collage vermittelt das Werk zugleich die Andeutung eines Raumes. Der Stier als Motiv diente Le Corbusier insbesondere in seinem malerischen Spätwerk immer wieder als Ausgangspunkt bildnerischer „Erforschungen“. Ursprünglich absolvierte Le Corbusier eine Ausbildung in der Zeichenlehre, bevor er sich autodidaktisch zu einem der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts entwickelte. Zeichnung und Malerei blieben für ihn zeitlebens von zentraler Bedeutung. Sein künstlerisches Ziel war die Synthese von Malerei, Skulptur und Architektur. Während seine Architektur von Pragmatismus und Rationalität geprägt ist, dienten ihm Malerei und Zeichnung als Mittel des ästhetischen Erlebens und der Erforschung eines „plastischen Universums“. Diese sogenannten „Recherchen“ bildeten die Grundlage seines künstlerischen Schaffens. Die Bedeutung von Malerei und Zeichnung für sein Lebenswerk brachte Le Corbusier selbst mit folgenden Worten zum Ausdruck: „Jeder Tag meines Lebens war ein Stück weit dem Zeichnen gewidmet. Ich habe nie aufgehört zu malen, auf der Suche nach den Geheimnissen der Form, wo immer ich sie finden konnte. Der Schlüssel zu meinem Schaffen und meiner Forschung liegt nirgendwo anders […].“ (Le Corbusier in Jean Petit: Le Corbusier. Dessins, Genf 1968, o. S.). Über das Werk - in kindgerechter Sprache Diese Collage stammt von dem berühmten Architekten und Künstler Le Corbusier (1887–1965). Sie trägt den Titel "Le Taureau", das ist französisch und bedeutet „Der Stier“. Einen Stier erkennt man aber erst bei genauem Hinsehen und mit ein bisschen Fantasie. In der Collage finden sich immer mal wieder Hinweise, die auf einen Stier hindeuten. Rechts im Bild lassen sich zum Beispiel die Hörner entdecken. Schau dir die Collage mal ganz genau an. Erkennst du weitere Hinweise auf den hier verborgenen Stier? Das Bild besteht aus vielen schwarzen Linien, die mit Tusche gezeichnet wurden. Dahinter hat Le Corbusier Zeitungsausschnitte geklebt und sie mit grüner, roter und gelber Farbe bemalt. So entsteht ein spannendes Zusammenspiel aus Farben, Formen und Linien. Obwohl das Bild flach ist, wirkt es fast so, als gäbe es darin einen Raum. Stiere tauchen in vielen Bildern von Le Corbusier auf, besonders in seinen späteren Werken. Für ihn waren sie ein wichtiges Thema, mit dem er neue Formen und Ideen erforschte. Bevor Le Corbusier Architekt wurde, lernte er zuerst das Zeichnen. Auch später hörte er nie damit auf. Zeichnen und Malen waren für ihn genauso wichtig wie das Bauen von Häusern. Er wollte Malerei, Skulptur und Architektur miteinander verbinden. Während seine Gebäude oft klar und praktisch sind, konnte er in seinen Zeichnungen und Bildern frei experimentieren und seiner Fantasie freien Lauf lassen. Le Corbusier selbst sagte einmal, dass er fast jeden Tag gezeichnet hat, um die Geheimnisse der Formen zu entdecken. Über das Werk - in einfacher Sprache Dieses Bild ist von einem Le Corbusier. Er war nicht nur Künstler. Er war auch Architekt. Er hat also nicht nur Bilder gemalt. Er hat auch viele Häuser gebaut. Le Corbusier lebt schon lange nicht mehr. Seine Häuser stehen aber noch heute. Das Bild heißt "Le Taureau". Das ist Französisch. Auf Deutsch heißt das: Der Stier. Man sieht viele schwarze Linien. Die Linien sind mit Tusche gemalt. Man sieht auch Zeitungsausschnitte. Manche sind angemalt. Die Farben sind: Grün. Rot. Gelb. Rechts im Bild sind besondere Linien. Sie sehen aus wie Hörner. Darum denkt man an einen Stier. Erinnern dich auch andere Linien an den Stier? Sieh genau hin! Das Bild ist flach. Trotzdem wirkt es so, als gäbe es einen Raum im Bild. Die Farben und Linien passen gut zusammen. Das Bild wirkt ruhig und harmonisch. Le Corbusier malte oft Stiere. Der Stier war für ihn eine Idee. Mit dieser Idee probierte er neue Formen aus. Le Corbusier lernte zuerst das Zeichnen. Später wurde er Architekt. Er zeichnete fast jeden Tag. Das war ihm sehr wichtig. Er wollte drei Dinge verbinden: Malerei. Skulptur. Architektur. Das Zeichnen half ihm, neue Formen zu entdecken. Le Corbusier Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • CORNELIUS VÖLKER

    VÖLKER 2 Blüten Künstler Cornelius Völker Werk Blüten Inventar-Nr. AD-0069 Datierung 2024 Format 160 x 240 cm Material Öl auf Leinwand Merkmale Signiert Provenienz 2025 Galerie Friese 2025 Privatsammlung Andreas Deilmann Über das Werk Wie auf einer Wasseroberfläche scheinen leuchtend rote und helle Blüten und Blätter auf dem großformatigen Gemälde still und besonnen dahinzugleiten. Doch auf der Oberfläche spiegeln sich nicht nur die Blüten selbst: Unter dem Wasser leuchten verschwommene Farbflächen auf, die einen ganzen Blütenregen erahnen lassen und die Erinnerung an ein Blumenstilleben wachrufen. Handelt es sich tatsächlich um eine Reflexion - oder vielmehr um eine Illusion? Oder ist es ein fantastisches Spiel der Farben? Cornelius Völker ist ein Meister im Umgang mit Farbe. Farbe meint bei ihm nicht nur das Medium, mit dem er die gegenständliche Welt darstellt, die in all seinen Werken sein Ausgangspunkt ist. Farbe entwickelt bei ihm ein Eigenleben und wird zum Ausdruck ihrer selbst. So wirkt der weißgelbe Blütenkelch mit seinem pastosen Farbauftrag beinahe haptisch greifbar, während das kleine, grünliche Blatt - mit schwungvollem Pinselstrich gemalt - sich scheinbar auf der Bildoberfläche zusammenrollt. Zugleich suggeriert der ruhige, streifige Pinselduktus des Hintergrunds eine Flächigkeit mit ungeahnten Tiefen , aus der sich die Blüten räumlich erheben. In Cornelius Völkers Gemälden begegnen sich Gegenständlichkeit und Abstraktion und fordern von uns eine Reflexion über das Wesen der Malerei. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Auf dem großen Gemälde sieht es so aus, als würden bunte Blüten und Blätter ruhig auf dem Wasser treiben. Manche Farben scheinen zu leuchten, andere wirken wie Spiegelungen unter der Wasseroberfläche. Man weiß gar nicht genau: Ist das wirklich eine Spiegelung? Oder ist es nur ein Trick? Oder einfach ein fröhliches Spiel der Farben? Der Künstler Cornelius Völker kann ganz besonders gut mit Farben umgehen. Für ihn sind Farben nicht nur dazu da, Dinge so darzustellen, wie sie in echt aussehen. Er lässt die Farben selbst zu kleinen Hauptfiguren werden. Der weißgelbe Blütenkelch sieht zum Beispiel so aus, als könnte man ihn fast anfassen. Und das kleine grüne Blatt wirkt, als würde es sich direkt auf dem Bild zusammenrollen – so schwungvoll ist es gemalt. Im Hintergrund hat der Künstler die Farbe in ruhigen Streifen aufgetragen, sodass die Fläche gleichzeitig flach und tief aussieht. Dadurch scheinen die Blüten ein Stück aus dem Bild herauszutreten. In den Bildern von Cornelius Völker treffen Dinge, die man gut erkennen kann, und Formen, die fast wie Träume wirken, zusammen. Seine Gemälde laden uns ein, darüber nachzudenken, was Malerei alles sein kann. Über das Werk - in einfacher Sprache Dies ist ein Bild von dem Künstler Cornelius Völker. Auf dem Bild sieht man bunte Blüten und Blätter. Die Blüten und Blätter wirken, als würden sie auf Wasser schwimmen. Unter den Blüten sehen Sie weitere Farben. Die Farben sehen aus wie Schatten oder Spiegelungen im Wasser. Man weiß nicht genau: Sind es echte Spiegelungen? Oder sind es nur besondere Farben? Der Künstler entscheidet das nicht genau. Man muss selbst überlegen. Cornelius Völker arbeitet sehr gern mit Farben. Farben sind für ihn sehr wichtig. Die Farben zeigen nicht nur eine Sache. Die Farben haben für ihn ein eigenes Leben. Eine Blüte ist weiß und gelb. Die Farbe ist sehr dick auf dem Bild. Sie sieht so aus, als könnte man sie anfassen. Ein kleines Blatt ist grün. Es sieht aus, als würde es sich einrollen. Der Hintergrund hat ruhige Streifen. Die Streifen wirken gleichzeitig flach und tief. Die Blüten wirken dadurch echter. Cornelius Völker malt oft so. Er malt Dinge, die man gut erkennen kann. Und er mal Dinge, die wie Farbfelder aussehen. Beides in einem Bild. Beides gehört zusammen. Cornelius Völker Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • WALTER STÖHRER

    STÖHRER Jeder Gedanke ist ein Würfelwurf - Hommage à Mallarmé Künstler Walter Stöhrer Werk Jeder Gedanke ist ein Würfelwurf - Hommage à Mallarmé Inventar-Nr. AD-0058 Datierung 1978 Format 194 x 204 cm Material Mixed Media auf Leinwand Merkmale Unten rechts signiert Provenienz Privatsammlung Andreas Deilmann Über das Werk Das Gemälde „Jeder Gedanke ist ein Würfelwurf – Hommage à Mallarmé“ von Walter Stöhrer ist ein abstraktes Werk, das Malerei, Zeichnung, Schrift und Collage miteinander verbindet. Schon beim ersten Blick fällt die wilde, unruhige Bildsprache auf: kräftige Linien, gestische Farbflächen und eingearbeitete Worte und Sätze überlagern sich zu einem vielschichtigen Geflecht. Das Werk verweigert eine klare Lesbarkeit und entfaltet stattdessen einen assoziativen, fast poetischen Bildraum, der den Betrachter in Bewegung hält. Walter Stöhrer (1937–2000) zählt zu den prägenden Künstlern der deutschen Kunst nach 1945. Er entwickelte seine eigene Bildsprache jenseits etablierter Strömungen und ließ sich weder von der Pop Art noch von der Konzeptkunst vereinnahmen. Stattdessen griff er Impulse des abstrakten Expressionismus und des Surrealismus auf, die er zu einer unverwechselbaren Handschrift verdichtete. Lebendige Grundfarben wie Rot, Blau und Gelb, energische Linien und eingestreute Fragmente der Realität verschmelzen bei ihm zu einem visuell verschlüsselten Dialog. Seine Arbeiten erinnern an die spontane, rohe Ausdruckskraft der COBRA-Künstler und an die Visionen der Art brut, gehen jedoch weit darüber hinaus: Sie öffnen einen Raum, in dem Emotionen, Gedanken und innere Konflikte sichtbar werden. Linien sind bei Stöhrer nie nur Umriss, sondern lebendige Organismen, die Grenzen sprengen, sich verwandeln und in den Raum hinausweisen. Mit dem Verweis auf den französischen Dichter Stéphane Mallarmé betont Stöhrer die Nähe seiner Kunst zur Literatur und zum sprachlichen Experiment. Wie Mallarmés Gedichte bleibt auch sein Bild offen, fragmentarisch und voller Anspielungen – ein Geflecht aus Farbe, Wort und Linie, das keine eindeutigen Antworten gibt, sondern ein intensives Nachdenken über die Kraft von Kunst, Sprache und menschlicher Vorstellungskraft anstößt. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Das Bild „Jeder Gedanke ist ein Würfelwurf – Hommage à Mallarmé“ von Walter Stöhrer sieht wild und aufregend aus. Es ist bunt, voller starker Linien und kräftiger Farben. Manchmal entdeckt man darin auch Wörter oder Sätze, die mitten in das Bild geschrieben wurden. Alles wirkt ein bisschen unruhig, fast so, als ob die Gedanken selbst auf die Leinwand gesprungen wären. Walter Stöhrer mochte es, frei zu malen und eigene Wege zu gehen. Er hat sich nicht an feste Regeln gehalten, sondern mit Farben, Formen und auch mit Sprache gespielt. Seine Linien sehen oft so aus, als hätten sie ein Eigenleben – sie kriechen, tanzen oder wirbeln über das Bild. Der Titel erinnert an den Dichter Stéphane Mallarmé. So wie man beim Würfel nie genau weiß, welche Zahl kommt, so weiß man bei diesem Bild auch nicht sofort, was es zeigen will. Es lädt dich ein, länger hinzusehen und dir deine eigenen Gedanken zu machen. Über das Werk - in einfacher Sprache Das Gemälde „Jeder Gedanke ist ein Würfelwurf – Hommage à Mallarmé“ ist ein abstraktes Bild. Es wurde von Walter Stöhrer gemalt. Es verbindet viele verschiedene Techniken und Materialien. Auf der Leinwand sieht man kräftige Farben. Das Bild zeigt auch wilde Linien. Es sind auch Wörter oder Sätze in das Bild hineingeschrieben. Das Bild wirkt unruhig. Walter Stöhrer war ein deutscher Künstler. Er wollte nicht nach festen Regeln malen. Stattdessen entwickelte er einen ganz eigenen Stil. Er nutzte starke Farben wie Rot, Blau oder Gelb. Er kombinierte die Farben mit Formen, Linien und Zeichen. Seine Kunst ist inspiriert von Literatur und Poesie. Sie erinnert an spontane Kritzeleien. Sie hat aber trotzdem eine Ordnung. In seinen Bildern spielen die Linien eine große Rolle. Sie bewegen sich über die Leinwand. Sie verändern ihre Form. Dadurch wirken sie wie etwas Lebendiges. Es entsteht ein Wechselspiel zwischen Klarheit und Chaos. Das Bild zeigt, dass Gedanken unvorhersehbar sind – so wie das Ergebnis beim Würfeln. Walter Stöhrer Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

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