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  • Rosa Barba Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • ROLF CAVAEL

    CAVAEL Aus der Galerie 76 / Ap3 Künstler Rolf Cavael Werk 76 / Ap3 Inventar-Nr. AD-0012 Datierung 1976 Format 110 x 100 cm Material Öl auf Leinwand Merkmale Signiert unten rechts Provenienz Ausgestellt 1980 Deutscher Künstlerbund Hannover 1990 Privatsammlung Andreas Deilmann (erworben bei Galerie Orangiere-Reins, Köln) Rolf Cavael Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • Aus der Galerie Julian Charrière Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • GOTTHARD GRAUBNER

    GRAUBNER Kissenbild: Farbraumkissen Künstler Gotthard Graubner Werk Kissenbild: Farbraumkissen Inventar-Nr. AD-0024 Datierung 1972 Format 130x130x5,5cm Material Mischtechnik auf Perlon auf Holzpanel Merkmale Verso signiert und datiert Provenienz Privatsammlung Andreas Deilmann Über das Werk Gotthard Graubner (1930–2013) gehört zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit. Im Zentrum seines Schaffens stand die Farbe selbst – nicht als Mittel zur Darstellung von Gegenständen oder Szenen, sondern als eigenständiges künstlerisches Ereignis. Seit den frühen 1960er-Jahren entwickelte Graubner die sogenannten „Kissenbilder“, bei denen er die Leinwand über eine Schicht synthetischer Watte spannte. Diese besondere Technik ermöglichte es der aufgetragenen, oft stark verdünnten Farbe, tief in den Bildträger einzusickern und sich in vielschichtigen Nuancen zu entfalten. So entstanden Werke von großer räumlicher Wirkung, die Farbe körperlich erfahrbar machen. Ab den 1970er-Jahren bezeichnete Graubner seine Arbeiten als „Farbraumkörper“. Dabei genügte ihm oftmals schon eine einzige Farbe, die durch die Aufnahmefähigkeit des Materials und den vielschichtigen Malprozess in unzähligen Abstufungen sichtbar wurde. Seine Bilder laden zum meditativen Schauen ein: Farbe erscheint nicht als Abbild von etwas anderem, sondern als eigenständiger Raum, der sich in Bewegung befindet, atmet und lebt. Graubners Werke stehen in einer langen Tradition der europäischen Malerei, die den Eigenwert der Farbe in den Vordergrund stellt – von den venezianischen Meistern der Renaissance bis zu Cézanne. In seiner Kunst verdichtet sich diese Tradition zu einer zeitgenössischen Bildsprache, die ganz unmittelbar erfahrbar ist: Der Betrachter begegnet einer Ganzheit, in der alles offen zutage liegt und nichts verborgen bleibt. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Gotthard Graubner war ein Künstler, der Farben besonders liebte. Für ihn war eine Farbe nicht nur „rot“ oder „blau“, sondern etwas Lebendiges, das atmet und sich bewegt. Um das zu zeigen, hat er eine besondere Technik erfunden: Er spannte Stoff (Leinwand) nicht direkt auf einen Holzrahmen, wie es die meisten Maler machen. Stattdessen legte er eine dicke Schicht weiche Watte darunter. Dann malte er mit sehr flüssigen Farben darauf. Die Farben sickerten tief in den Stoff ein, breiteten sich aus und mischten sich mit anderen Tönen. So entstanden Bilder, die aussehen, als würden sie von innen leuchten. Graubner nannte diese Werke „Kissenbilder“ oder „Farbraumkörper“. Wenn man sie anschaut, wirken sie fast dreidimensional – so, als ob die Farbe aus dem Bild herauskommt. Manchmal malte er nur mit einer einzigen Farbe, aber diese veränderte sich durch viele Schichten so stark, dass man immer neue Nuancen entdecken kann. Seine Bilder laden dazu ein, lange hinzusehen und ganz ruhig zu werden. Sie zeigen keine Menschen oder Landschaften, sondern nur Farbe selbst. Doch diese Farbe erzählt auf ihre Weise Geschichten und regt unsere Fantasie an. Über das Werk - in einfacher Sprache Gotthard Graubner war ein bekannter deutscher Künstler. Er arbeitete als Maler, Grafiker und Lehrer. Besonders wichtig war für ihn die Farbe. Er wollte zeigen, dass Farbe selbst ein eigenes Leben hat. Dafür erfand er eine neue Art zu malen. Er spannte die Leinwand nicht direkt auf den Holzrahmen. Er legte eine dicke Schicht weiche Watte darunter. Auf diese Leinwand trug er sehr flüssige Farbe auf. Die Farbe konnte in die Watte einsickern. Die Farbe breitete sich aus. Es bildeten sich viele Farbschichten. So entstanden seine sogenannten „Kissenbilder“ oder „Farbraumkörper“. Sie wirken nicht flach. Sie sind oft wie dreidimensionale Objekte. Die Farben scheinen zu leuchten. Die Farben verändern sich, je länger man sie ansieht. Graubner malte manchmal mit vielen Farben. Manchmal malte er auch mit nur einer einzigen Farbe. Auch einfarbige Bilder wirken lebendig. Die Farbe hat viele Schichten. Sie sieht nicht überall gleich aus. Seine Bilder zeigen keine Landschaften oder Menschen. Sie zeigen nur Farbe. Die Farbe strahlt Ruhe aus. Seine Bilder können die Fantasie der Betrachter anregen. Gotthard Graubner Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • Aus der Galerie xxx Sol LeWitt Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • JULIUS VON BISMARCK

    BISMARCK Aus der Galerie Talking to Thunder Künstler Julius von Bismarck Werk Talking to Thunder Inventar-Nr. AD-0009 Datierung 2017 Format 225 x 150 cm Material Fine-Art-Druck auf Photo Rag Baryta Merkmale - Provenienz Privatsammlung Andreas Deilmann Über das Werk Das Werk "Talking to Thunder" von Julius von Bismarck ist eine Fotografie, die den Moment eines Blitzeinschlags in einer tropischen Landschaft festhält. Auffällig ist der Gegensatz zwischen Motiv und Wirkung: Während ein Blitz üblicherweise mit Gefahr, Gewalt und Zerstörung verbunden wird, zeigt das Bild eine stille, fast meditative Atmosphäre – als würde man in eine helle Sonne blicken. Für die Entstehung des Werkes begab sich Julius von Bismarck auf eine tropische Insel. Dort schoss er Raketen in die Luft, um das Klima gezielt zu beeinflussen und Blitze hervorzurufen. Selbst saß er dabei geschützt in einem faradayschen Käfig, der ihn vor den Entladungen abschirmte. So gelang es ihm, das Unberechenbare – den Blitz als Sinnbild unkontrollierbarer Energie – künstlich heraufzubeschwören und in eine künstlerische Form zu übertragen. Mit "Talking to Thunder" setzt von Bismarck die Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Mensch und Natur fort. Die Arbeit wirft Fragen auf: Wie weit darf der Mensch in natürliche Prozesse eingreifen? Ist es möglich, Naturgewalten vollständig zu beherrschen, oder zeigt sich gerade in ihrem Bild die Grenze menschlicher Kontrolle? Der Blitz erscheint hier nicht zerstörerisch, sondern still und erhaben – und führt so vor Augen, wie sehr Wahrnehmung unsere Vorstellung von Wirklichkeit bestimmt. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Das Kunstwerk "Talking to Thunder" (Mit Blitzen sprechen) zeigt ein Foto von einem Blitzeinschlag. Normalerweise denkt man bei einem Blitz an etwas Gefährliches oder Zerstörerisches. Doch auf diesem Bild wirkt der Blitz ganz anders: ruhig, friedlich und fast so, als würde man in die Sonne schauen. Um das Foto zu machen, reiste der Künstler Julius von Bismarck auf eine tropische Insel. Dort schoss er kleine Raketen in den Himmel und veränderte damit für eine kurze Zeit das Klima. Dadurch konnten echte Blitze entstehen. Damit ihm dabei nichts passierte, saß er in einem besonderen Käfig (genannt "faradayscher Käfig"), der ihn vor den Blitzen schützte. Mit diesem Werk möchte Julius von Bismarck zeigen, wie spannend und geheimnisvoll, aber vor allem wie mächtig die Natur ist. Es stellt Fragen wie: Was passiert, wenn wir versuchen die Natur zu kontrollieren? Wird sie uns gehorchen oder uns zeigen, dass wir sie unterschätzen? Der Blitz in diesem Bild wirkt nicht bedrohlich, sondern beeindruckend und schön. Er lädt uns ein, darüber nachzudenken, wie wir die Natur sehen – und wie sehr unsere Wahrnehmung bestimmt, ob wir etwas als gefährlich oder friedlich empfinden. Über das Werk - in einfacher Sprache Dieses Kunstwerk ist ein Foto von einem Blitz. Eigentlich ist ein Blitz laut. Ein Blitz ist gefährlich. Ein Blitz kann Dinge zerstören. Auf diesem Foto sieht der Blitz anders aus: ruhig, friedlich und fast wie die Sonne. Für das Foto reiste der Künstler Julius von Bismarck auf eine Insel in den Tropen. Er schoss kleine Raketen in den Himmel. Dadurch veränderte sich kurz das Wetter. Echte Blitze entstanden. Julius von Bismarck war aber nicht in Gefahr. Er saß in einem besonderen Käfig. Dieser Käfig schützte ihn vor den Blitzen. Mit seinem Werk zeigt Julius von Bismarck: Die Natur ist sehr stark. Er stellt die Fragen: Können wir die Natur kontrollieren? Oder unterschätzen wir die Natur? Julius von Bismarck Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • JOHANNES GRÜTZKE

    Johannes Grützke Grützke in der sammlung DEILMANN Es ist diese scharfsinnige Mischung aus Theater, Malerei und Gesellschaftskritik, die Johannes Grützke zu einem unverzichtbaren Teil der Sammlung macht. Seine Werke sind Spiegel, welche die Welt zeigen, wie sie ist – absurd, ironisch, grotesk und dennoch zutiefst menschlich. Mit seinem unverkennbaren Stil bringt er historische und mythologische Themen in einen Dialog mit unserer Gegenwart. Seine überzeichneten, ehrlichen Figuren laden dazu ein, genauer hinzusehen und den feinen Unterschied zwischen Kritik und Humor zu entdecken. Grützke fordert uns heraus und überrascht, was ihn bedeutsam für die Sammlung Deilmann macht. Anna Deilmann, Kuratorin der Sammlung Deilmann Johannes Grützke (2012) Johannes Grützke (1937–2017), ein Chronist des Skurrilen und ein Meister der Übertreibung, hat das deutsche Kunstschaffen des 20. Jahrhunderts mit seiner unverwechselbaren Handschrift geprägt. In Berlin geboren und gestorben, begann er seine Laufbahn an der Hochschule für Bildende Künste, wo er unter Hans Orlowski und später als Meisterschüler von Peter Janssen die Grundlagen für sein Lebenswerk legte. Ein entscheidender Impuls kam 1962, als Grützke unter der Leitung von Oskar Kokoschka an der Internationalen Sommerakademie in Salzburg teilnahm – ein prägender Moment, der seine Perspektive auf die Kunst erweiterte. Grützke war kein Freund des Mainstreams. Als Mitbegründer der „Schule der neuen Prächtigkeit“ lehnte er die damals dominierende Abstraktion entschieden ab und machte es sich zur Aufgabe, die Figur in die Kunst zurückzuholen – aber nicht ohne Augenzwinkern. Seine Bilder sind Bühnen des Lebens: ironisch, überzeichnet und dennoch zutiefst menschlich. Historische Dramen, religiöse Rituale und mythologische Gestalten treten in seinen Werken auf wie in einem grotesken Theater, das die Absurditäten unserer Zeit widerspiegelt. Unvergessen ist sein monumentales Wandbild „Der Zug der Volksvertreter“ in der Frankfurter Paulskirche, ein Meisterwerk der Erzählkunst, das Politik als theatralisches Schauspiel inszeniert. Doch Grützke blieb nicht nur Maler: Als Bühnenbildner am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg übersetzte er seine künstlerische Vision in Raum und Bewegung, stets mit einem Sinn für das Dramatische. Johannes Grützke fordert seine Betrachter heraus, die Welt neu zu sehen – mit einem Lachen, das manchmal im Hals stecken bleibt. Seine Werke in der Sammlung Deilmann verkörpern diese spannungsreiche Dualität zwischen Humor und Ernst, Chaos und Ordnung. Sie stehen gleichermaßen als Mahnung und als Feier des Lebens. •Berlinische Galerie, Berlin •Creator Vesevo Museo, Ercolano (Ercolano National Museum of Western Art) •Deutsches Historisches Museum, Berlin •Hamburger Kunsthalle, Hamburg •Kunstsammlung Heinrich, Maulbronn •Museum Gunzenhauser, Chemnitz •Sammlung Deilmann, Münster •Sprengel Museum, Hannover Sammlungen Ein Künstler, der nicht nur malte, sondern inszenierte – so könnte man Johannes Grützke beschreiben. Seine Werke sind Bühnen, auf denen sich das Leben in all seinen Facetten zeigt: ironisch, grotesk und doch zutiefst menschlich. Doch Grützke beschränkte sich nicht auf die Leinwand. Als Mitbegründer der „Schule der neuen Prächtigkeit“ kämpfte er gegen den Strom der Abstraktion, um die Figur zurück in die Kunst zu holen – lebendig, überzeichnet und voller Geschichten. Auch im Theater hinterließ er Spuren: Mit Peter Zadek brachte er visionäre Inszenierungen auf die Bühne und ließ das Publikum in Kulissen eintauchen, die fast wie seine Gemälde wirkten. Als Lehrer an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg gab er seine unorthodoxe Sichtweise weiter, die für viele Studenten ein künstlerisches Erwachen bedeutete. Seine Retrospektiven, etwa in Nürnberg und Berlin, und Auszeichnungen wie der Hannah-Höch-Preis sind mehr als nur Ehrungen – sie sind ein Zeugnis seines unermüdlichen Schaffens. Grützke war ein Grenzgänger, der die Kunst immer wieder mit neuen Mitteln und auf neuen Wegen erforschte. Seine Werke und seine Lehre sind ein Vermächtnis, das weit über sein eigenes Leben hinausweist. Leben und Wirken Ein Künstler, der Kontraste liebte: Vom Studium bei Hans Orlowski und Peter Janssen über die Gründung der „Schule der neuen Prächtigkeit“ bis hin zu einer Professur in Nürnberg war der Weg geprägt von einer unermüdlichen Suche nach Ausdruck und Wirkung. Immer stand die menschliche Figur im Zentrum – grotesk überzeichnet, ironisch gebrochen und doch zutiefst ehrlich. Sein Anspruch, die Abstraktion hinter sich zu lassen, führte zu einer einzigartigen Bildsprache, die Tradition und Provokation auf meisterhafte Weise vereinte. Seine Werke sind mehr als Kunst – sie sind Bühnen, auf denen Gesellschaft, Geschichte und Mythologie miteinander verschmelzen. Wandbilder wie der „Zug der Volksvertreter“ in der Frankfurter Paulskirche oder seine scharfsinnigen Porträts verbinden Humor mit Tiefe und Absurdität mit Erkenntnis. Grützkes Kunst ist nicht nur ein Spiegel der Gesellschaft, sondern eine Aufforderung, den Menschen in all seinen Facetten zu sehen – ironisch, kritisch und mit einem Lächeln im Blick. Vom Leben zur Kunst Aus der Galerie in der Sammlung Deilmann Künstler der Sammlung Voriger Künstler Alle Künstler Nächster Künstler •1974: Kunsthalle Nürnberg •1977: Kunstverein Braunschweig •1999: Kunstverein Marburg •2006: Kunsthaus Apolda •2007: Malen ist Denken, Landesmuseum Oldenburg und Schloss Gottorf •2007: Georg-Kolbe-Museum, Berlin •2011: Deutsches Kunstarchiv des Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg •2012: Ephraim-Palais, Berlin •2013: Fridericianum, Kassel •2017: Museum MORE, Gorssel, Niederlande •2017: Kunstsammlung Chemnitz, Chemnitz Ausstellungen •1987–1991: Der Zug der Volksvertreter, Großes Wandbild (3 × 32 m) in der Frankfurter Paulskirche, ausgeführt in Berlin Dieses monumentale Wandbild, mit einer beeindruckenden Größe von 3 × 32 Metern, zählt zu Johannes Grützkes zentralen Werken. Es thematisiert die politischen Ideale und Realitäten der Demokratie, dargestellt in einer ironischen und zugleich ehrfürchtigen Bildsprache. Grützke inszenierte die Volksvertreter von 1848 als eine symbolträchtige Prozession, die Geschichte und Gegenwart miteinander verbindet. Die Ausführung des Werks fand in seinem Berliner Atelier statt. Es ist ein starkes Beispiel für seine Fähigkeit, Geschichte, Politik und Gesellschaft auf visuell eindrucksvolle Weise zu kommentieren. •1995: 16 Medaillons im Lichthof C, Specks Hof, Leipzig Die Medaillons im Lichthof C von Specks Hof stellen eine Verbindung zwischen Architektur und Kunst dar. Jedes Medaillon verkörpert symbolisch eine Facette der Geschichte und des Lebensgefühls der Stadt Leipzig. Die Reliefs zeugen von Grützkes Liebe zur Detailarbeit und seiner Fähigkeit, Kunst in den öffentlichen Raum zu integrieren. •1995: Aus der Geschichte der Unfallchirurgie, Wandbild (13,4 × 1,6 m) im Hörsaal des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses Hamburg Dieses Wandbild erzählt humorvoll und bildreich die Entwicklung der Unfallchirurgie und stellt medizinische Innovationen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft dar. Mit seinem typischen Stil kombiniert Grützke Ernsthaftigkeit mit einem Augenzwinkern, um die Fortschritte und Herausforderungen des Fachs anschaulich zu machen. •1996–1998: Majolika-Relief für die Fassade des Bürgersaals in Konstanz, Grützkes Heckerdenkmal zur Erinnerung an Friedrich Hecker und die Badische Revolution 1848/1849 Grützkes Heckerdenkmal, ein Majolika-Relief an der Fassade des Bürgersaals in Konstanz, erinnert an Friedrich Hecker und die Badische Revolution von 1848/1849. Das Werk feiert die Ideale von Freiheit und Demokratie und ist zugleich eine Hommage an die historische Bedeutung von Hecker und der Revolution. Durch die aufwändige Relieftechnik verleiht Grützke der Fassade eine außergewöhnliche künstlerische und historische Tiefe, die den Ort zu einem besonderen Blickfang macht. Öffentliche Werke Bronzegussmedaille zu Ehren von James Simon Johannes Grützkes Bronzegussmedaille auf James Simon zeigt auf der Vorderseite ein detailreiches Kopfbildnis im Dreiviertelprofil, während die Rückseite ein Zitat von Cervantes trägt: „Ein Mensch ist nicht mehr als ein anderer, wenn er nicht mehr tut als ein anderer.“ Dieses Werk, das Simons humanitäres Engagement würdigt, wurde im Numismatischen Nachrichtenblatt (Nr. 10, 2006) dokumentiert und abgebildet. Die Bronzegussmedaille auf James Simon war Teil der Ausstellung Die Welt „en miniature“: Deutsche Medaillenkunst heute, 2000–2006, die vom 15. Juli bis 7. Oktober 2007 in der Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt, präsentiert wurde. Das Werk ist dokumentiert in der Begleitpublikation von Ulf Dräger und Andrea Stock (Die Welt „en miniature“, Halle 2007, ISBN 978-3-937751-54-2, Die Kunstmedaille in Deutschland, Bd. 23). Medaillenarbeiten

  • Cornelius Völker Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • xxx Klaus Fußmann Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • Günther Uecker Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

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