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- Kunst, Stadt, Podcast – Michael Nolte im Gespräch mit Andreas Deilmann
Ein Blick hinter die Kulissen der Sammlung Deilmann „Was macht eine Kunstsammlung eigentlich aus?“ Diese Frage stellte Michael Nolte gleich zu Beginn seines Besuchs in der Sammlung Deilmann. Mit seinem Podcast KUNST : leicht verständlich bringt er moderne und zeitgenössische Kunst auf eine frische, unterhaltsame Art einem breiten Publikum näher. Und genau darum ging es auch an diesem Tag: Kunst erleben, hinter die Kulissen blicken, neugierig sein. Andreas Deilmann führte Nolte durch die Räume – und schnell entwickelte sich ein lebhaftes Gespräch über Kunst, Sammlungsstrategien und Kunst im öffentlichen Raum. Andreas Deilmann und Michael Nolte Kunst im Dialog mit der Moderne „Die Sammlung ist ein Dialog“, erklärte Andreas Deilmann, als er vor einem Werk von Andy Warhol stehen blieb. „Es geht uns darum, Verbindungen zu schaffen – zwischen Epochen, Stilen, Künstlern.“ Und genau das macht die Sammlung Deilmann aus: Zwischen Ernst Barlach und Alicja Kwade, Andy Warhol und Rosa Barba entfaltet sich ein Spannungsfeld, das historische Referenzen mit aktuellen Fragestellungen verbindet. Nolte hörte aufmerksam zu, stellte Fragen, hakte nach – und ließ sich von der Dynamik dieser Gegenüberstellungen begeistern. Was macht eine Sammlung aus? „Warum diese Künstler? Warum diese Werke?“ – Fragen, die Nolte nicht nur theoretisch meinte, sondern die er direkt an Andreas Deilmann richtete. Während des Rundgangs kamen sie an Rosa Barbas Uncertain Theme – and therefore Abstract vorbei, ein Werk, das nicht nur hier in Münster, sondern auch im MoMA in New York vertreten ist. Nolte war fasziniert: „Wie fühlt es sich an, so ein Werk in der Sammlung zu haben?“ Andreas Deilmann schmunzelte: „Einerseits beeindruckend, andererseits macht es uns bewusst, wie wichtig unsere Sammlung im internationalen Kontext ist.“ Auch Cornelius Völkers Pulli VIII sorgte für Gesprächsstoff. Ein alltägliches Motiv – ein Pullover –, doch in Völkers Handschrift verwandelt es sich in ein Bild voller Tiefe und Emotion. „Das ist das Spannende an Kunst“, meinte Nolte. „Sie zeigt uns das Vertraute in einem völlig neuen Licht.“ Andreas Deilmann über Rosa Barbas " Uncertain Theme – and therefore Abstract " Die Bedeutung von Kunst am Bau Dann ging es um ein Thema, das der Sammlung Deilmann besonders am Herzen liegt: Kunst am Bau . „Warum engagiert ihr euch gerade hier so stark?“, wollte Nolte wissen. Die Antwort lag in der Familiengeschichte. Harald Deilmann, einer der bedeutendsten deutschen Architekten, war ein Pionier in diesem Bereich. „Mein Vater hat mich schon früh dafür sensibilisiert, dass Kunst und Architektur Hand in Hand gehen sollten“, erklärte Andreas Deilmann. „Sein Verständnis von Kunst am Bau hat mich geprägt, und heute setze ich diese Überzeugung in meinen eigenen Projekten fort.“ Die Sammlung Deilmann wird daher künftig einen eigenen Kunst am Bau Preis vergeben – eine Initiative, die Nolte besonders spannend fand. „Ein Preis für Künstler, die Architektur und Kunst innovativ zusammenbringen – das kann wirklich etwas bewegen!“, bemerkte er. Die Diskussion wurde intensiver, und man merkte: Hier ging es nicht nur um Theorie, sondern um eine echte Leidenschaft für Kunst im öffentlichen Raum. Claes Oldenburgs Giant Pool Balls – Kunst im öffentlichen Raum Ein weiteres Highlight des Rundgangs: die Diskussion über Claes Oldenburgs Giant Pool Balls . „Viele Münsteraner sehen sie täglich, aber wissen sie eigentlich, warum sie hier stehen?“, fragte Andreas Deilmann. 1977 wurden die Giant Pool Balls als Teil der ersten Skulptur Projekte Münster installiert – ein Kunstereignis, das weltweit Beachtung fand und Münster als Stadt der Kunst im öffentlichen Raum etablierte. Heute sind sie längst ein Wahrzeichen. Doch was viele nicht wissen: Die Sammlung Deilmann besitzt den Originalentwurf von Oldenburg. „Das macht es so besonders“, erklärte Andreas Deilmann. „Wir können nicht nur die fertige Skulptur sehen, sondern auch den kreativen Prozess dahinter.“ Nolte war beeindruckt: „Das zeigt, wie Kunst lebt – von der Idee bis zur Umsetzung!“ Bald als Podcast-Folge zu hören Das Gespräch war intensiv, lebendig – und wurde natürlich für Noltes Podcast aufgezeichnet. Eine Folge voller spannender Einblicke in Kunst, Architektur und Sammlungsstrategien wartet auf die Zuhörer. Wer sich für Kunst interessiert oder einfach neugierig ist, was hinter den Kulissen einer Sammlung passiert, sollte unbedingt reinhören. „Ich habe heute viel gelernt“, meinte Nolte zum Abschied. „Vor allem, dass eine Sammlung nicht nur aus Kunstwerken besteht – sondern aus Geschichten, Perspektiven und Begegnungen.“ Wir sind gespannt auf die Podcast-Folge und freuen uns darauf, unsere Sammlung in diesem neuen Format zu erleben! 📍 Mehr zur Sammlung Deilmann findet ihr auf unserer Website – inklusive Infos zu unseren Künstlern, laufenden Projekten und dem geplanten Kunst am Bau Preis .
- Kann man Kunst hören?
Es begann mit einer einfachen Frage: Kann man Kunst hören? Michael Nolte sagt: Ja, unbedingt! Und genau deshalb war er heute bei uns in der Sammlung Deilmann. Mit seinem Podcast „KUNST : leicht verständlich“ bringt er moderne Kunst auf die Kopfhörer seiner Zuhörer – verständlich, nahbar, mitten ins Leben. Michael Nolte und Andreas Deilmann im Podcast "Lecker KUNST : leicht verständlich" Doch dieses Mal saß er nicht vor dem Mikrofon in einem Studio. Dieses Mal war sein Aufnahmeraum die Sammlung selbst. Zwischen Skulpturen, Gemälden und Installationen führte ihn Andreas Deilmann persönlich durch seine Sammlung. Eine Kunstführung, ja – aber eine, die ganz anders verlief als üblich. Denn Nolte wollte mehr wissen. Warum genau diese Werke? Was treibt einen Sammler an? Und was passiert mit der Kunst, wenn sie nicht in einem Museum hängt, sondern in einer privaten Sammlung lebt? Fragen, die weit über Titel und Techniken hinausgingen. Fragen, die Geschichten freilegten. Das Mikrofon lief – jetzt wird die Folge geschnitten und vorbereitet. Sobald sie online ist, geben wir natürlich Bescheid! Bleibt gespannt – bald könnt ihr die Sammlung Deilmann auf eine völlig neue Art entdecken. Am besten direkt den Newsletter abonnieren, dann verpasst du nichts mehr. Michael Nolte im Podcast-Studio „KUNST : leicht verständlich“
- Mit Leidenschaft für Kunst –
Januar 2025 im kontur-Magazin | Von Jörg Bockow Hohe Decken, strahlendweiße Wände, knarzender Parkettboden und der Himmel voller Leuchten. Die Location hat etwas von einer stylischen Großstadtgalerie und der coolen Eleganz eines Museums für zeitgenössische Kunst. Die Räume an der Rothenburg in Münster sind detailversessen hergerichtet, um moderner Kunst eine Bühne zu bieten. Der Münsteraner Architekt Andreas Deilmann zeigt auf rund 200 Quadratmetern, in mehr als fünf Räumen, einen Teil seiner privaten Kunstsammlung. Aktuell sind 31 Objekte, Skulpturen und Gemälde - Altes und Junges in einem kreativen Dialog zu sehen. Die Sammlung Deilmann in der Kontur – das Magazin für Kunst und Design Der Überraschungscoup ist gelungen: Münster hat mit der Sammlung Deilmann seit dem vergangenen Herbst einen neuen Hotspot für zeitgenössische Kunst. Darin aufgehoben sind auch jene Kunstwerke, die zur bereits vor Jahren errichtete Deilmann Stiftung gehören. Die Adresse der Sammlung ist in der Stadt bekannt und der Ort vielen Kunstfreunden vertraut. Über Jahrzehnte residierte hier Claus Steinrötter mit seiner legendären Galerie, die jeden Besuch wert war. Es gab immer etwas zu sehen, zu entdecken und mit dem Urgestein der münsteraner Kunstszene zu bereden. Die vier Wochen einer umfangreichen Renovierung haben den Ort von Grund auf verändert. Als Besucher musste man sich zur Vernissage im September des vergangenen Jahres verwundert die Augen reiben, um diese Metamorphose nachzuvollziehen. In der Sammlung Deilmann werden Highlights moderner und zeitgenössischer Kunst präsentiert. In einer Inszenierung, die in der Stadt ihresgleichen sucht. Unter den Werken sind sieben Neuerwerbungen aus den vergangenen Jahren, die noch nirgends ausgestellt waren. Sie stammen von Talenten, denen Kunstsammler Deilmann eine große Zukunft vorhersagt. „Sie sind die Vertreter einer neuen Generation von Künstlern“, sagt Deilmann über seine jüngsten Entdeckungen. Der Schwerpunkt der aktuellen Ausstellung liegt auf skulpturalen Arbeiten von Künstlern, die die Bildhauerei der Nachkriegszeit besonders geprägt haben, in Kontrast zu jüngeren Positionen und einer neueren Definition des Skulpturenbegriffs. Die Neuerwerbungen verlassen die klassischen bildhauerischen Materialien wie Bronze und Edelstahl. Glas, kinetische Elemente sowie inhaltliche Überlegungen kommen hinzu. Die aktuelle Ausstellung in der Sammlung Deilmann umfasst Werkgruppen nationaler und internationaler Künstler von 1928 bis heute. Bei den Gemälden stehen große Formate im Mittelpunkt. Die Liste der präsentierten Künstler liest sich wie ein Ausschnitt aus dem Who-is-who der aktuellen Kunstszene. Darunter Namen wie Norbert Kricke, Fritz König, Günther Uecker, Kai Schiemenz, Julian Carriére, Heinz Mack, Rosa Barba, Ella Littwitz, und Adolf Luther. Gerade erst dazu gekommen ist die Neuerwerbung: Claes Oldenburg „Giant Pool Balls 1977“ aus der Sammlung Kasper König. Kuratiert werden die Sammlung und die Ausstellung von der Kunsthistorikerin und -Consultant Anna Deilmann, der Nichte des Architekten. Die Sammlung Deilmann in der Kontur – das Magazin für Kunst und Design Wer durch die aktuelle Bestandsliste blättert, der stößt in der Mehrzahl auf bekannte Namen: Die Liste reicht von Arman bis Warhol über Ernst Barlach, Le Corbusier, Klaus Fußmann, Bernhard Schulze, Yves Klein, Norbert Kricke, Sol LeWitt, Markus Lüpertz, Heinz Mack, Helmut Newton, Fred Thieler, Walter Stöhrer, Tobias Rehberger bis zu Günther Uecker. Einige dieser Koryphäen sind gleich mit mehreren Arbeiten in der Sammlung vertreten. Hinzu kommen spektakuläre Arbeiten aus den zurückliegenden Dekaden von inzwischen anerkannten Künstlern wie Kai Schiemenz, Imi Knoebel, Boris Doempke, Julius von Bismarck, Cornelius Völker und Alicja Kwade . Mit jeder einzelnen Arbeit verknüpft der Sammler Andreas Deilmann eine Geschichte. Er kann von seinen Entdeckungen erzählen, von den Momenten, wo ihn die Leidenschaft gepackt hat und wo soetwas wie sein Jagdtrieb ausgebrochen ist. „Ich suche nichts Bestimmtes“, berichtet Deilmann. „Meist springt mich etwas an, macht mich neurierig.“ Es sind die Begegnungen, zwischen den Werken und häufig mit den Künstlern, die den Sammler zu einer Entscheidung treiben. „Erst in zweiter Linie frage ich mich, ob und an welcher Stelle es sich in die Gruppen einfügt, die wir bereits beisammen haben“, gesteht Deilmann. Wenn der Münsteraner Architekt auf eine Kunstmesse wie die ART Cologne geht, um sich dort umzuschauen, dann nimmt er sein Scheckbuch gar nicht erst mit. „Ich gehe dort nicht hin, um zu kaufen oder zu investieren“, sagt Deilmann. Mit Kunst zu handeln oder gar zu spekulieren ist nicht sein Ding. Den Grundstock der Sammlung bilden jene Kunstwerke, die der Vater von Andreas Deilmann – der bekannte Architekt Professor Harald Deilmann – in seiner Zeit erworben hat oder die ihm von befreundeten Künstlern geschenkt worden sind. Darunter spektakuläre Arbeiten von Andy Warhol , Hede Brühl und Norbert Kricke . Dahinter verstecken sich wundervolle Geschichten, unvergessliche Erinnerungen und vor allem persönliche Begegnungen mit Künstlern. Wie das Porträt von Harald Deilmann, das dieser zu seinem 60. Geburtstag von keinem geringeren als Andy Warhol in New York geschenkt bekommen hat. Eine echte Rarität, den im Unterschied zu vielen ikonischen Kunstwerken des weltbekannten Pop Art-Künstlers gibt es das Deilmann-Porträt nur ein einziges Mal. Das Interesse für Kunst wurde schon früh im Elternhaus geweckt. „Ich bin damit groß geworden“, erinnert sich Andreas Deilmann. Sein erstes eigenes Kunstwerke hing in seinem Kinderzimmer: Das Bild „ Cavallo “ aus dem Jahr 1953 von dem italienischen Künstler Marino Marini. Das war ein Geschenk seines Vaters. Hinzu gesellte sich später eine Arbeit von Rupprecht Geiger, die Andreas Deilmann bis heute in ihren Bann zieht. Die Sammlung Deilmann in der Kontur – das Magazin für Kunst und Design Den Grundstock und die Initialzündung zu seiner eigenen Sammlung bildete der berühmte Würfel von Günter Uecker aus dem Jahr 1970, den Deilmann als Student in einer kleinen Münchner Antiquitätenhandlung entdeckte und „für kleines Geld“ erwerben konnte. Es ist das erste Kunstwerk, das der junge Architekturstudent Andreas Deilmann 1972, im Jahr der Olympiade in München, bei einem Spaziergang in einem Trödelladen entdeckt und für 1.000 Mark erworben hat. Für den jungen Studenten war dies durchaus kein Pappenstiel. Dafür musste die lange geplante Investition in eine Stereoanlage geschoben werden. Im Nachhinein erwies sich dies als eine kluge Entscheidung mit Weitblick, denn heute, mehr als 50 Jahre später, ist dieses Kunstwerk ein Vielfaches wert. Sammlung Deilmann, Deilmannhof, Rothenburg 14-16, 48143 Münster, Jörg Bockow Ihr Besuch in der Sammlung: Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag. von 10-12 und von 14-16 Uhr, Freitag von 10-12 Uhr. kontur – das Magazin für Kunst und Design
- Neuwerbung | Claes Oldenburg – GIANT POOL BALLS
November 2024 | Mit großer Freude darf die Sammlung Deilmann ihre neueste und eindrucksvolle Neuerwerbung präsentieren: den Originalentwurf der berühmten Giant Pool Balls von Claes Oldenburg . Dieses Werk, das nun Teil unserer Sammlung ist, repräsentiert ein einzigartiges Stück moderner Kunstgeschichte und bringt eine ikonische Form des öffentlichen Raums in unser neues Ausstellungsprogramm. Ein Blick auf Oldenburgs visionäre Idee Claes Oldenburg, bekannt für seine monumentalen Skulpturen und seine spielerische Interpretation alltäglicher Objekte, schuf die Giant Pool Balls als Hommage an gewöhnliche Gegenstände, die durch Vergrößerung und Kontextverschiebung eine tiefere Bedeutungsebene gewinnen. Die Originalzeichnung bietet Einblicke in die Entstehungsweise und konzeptuelle Tiefe dieses Werks und ermöglicht einen besonderen Zugang zu Oldenburgs Vision und Schaffensprozess. Ein Symbol für Münster und darüber hinaus Die Giant Pool Balls , die seit Jahrzehnten einen festen Platz im Stadtbild von Münster haben, sind mehr als nur ein Kunstwerk. Sie sind ein beliebter Treffpunkt und ein Symbol für die Stadt und ihre Verbindung zur modernen Kunst. Mit dem Erwerb des Entwurfs dieses ikonischen Werks erweitert die Sammlung Deilmann nicht nur ihren Bestand, sondern knüpft auch eine besondere Verbindung zur Geschichte und Kultur Münsters. Eine faszinierende Ergänzung zur Ausstellung Der Entwurf der Giant Pool Balls fügt sich harmonisch in die Ausrichtung der Sammlung Deilmann ein, die durch ihre Kombination von modernen und zeitgenössischen Werken geprägt ist. Als Teil unserer aktuellen Ausstellung #2 bietet das Werk die Möglichkeit, die Entstehung und Transformation von Oldenburgs Ideen im Kontext der Bildhauerei und öffentlicher Kunst neu zu erleben. Wir laden alle Kunstfreunde herzlich dazu ein, dieses besondere Werk und weitere Highlights unserer Sammlung in unseren neuen Räumen im Kunstviertel Münsters zu entdecken. Der Entwurf der Giant Pool Balls verspricht einen spannenden Dialog mit den anderen Werken und ermöglicht einen einzigartigen Einblick in die Welt eines der bedeutendsten Künstler der modernen Skulptur.
- Sammler trifft Künstler: Andreas Deilmann besucht Rosa Barba in Paris
Kunst lebt von Begegnungen – Sammler trifft Künstler; und eine dieser besonderen Begegnungen fand heute in Paris statt. Andreas Deilmann besuchte die Ausstellungseröffnung der renommierten Künstlerin Rosa Barba in der Esther Schipper Galerie , 16 Place Vendôme, Paris. Ein besonderes Highlight: das persönliche Treffen zwischen Deilmann und Barba – festgehalten in einem Foto, das diesen besonderen Moment dokumentiert. Ein Werk, das verbindet – “Uncertain Theme – and therefore Abstract” Rosa Barba und Andreas Deilmann in Paris, Dezember 2024 Die Sammlung Deilmann ist stolz, ein Werk von Rosa Barba zu besitzen, das weltweit große Beachtung findet: “Uncertain Theme – and therefore Abstract” . Besonders bemerkenswert: Nur zwei Exemplare dieses Werks existieren – eines in der Sammlung Deilmann in Münster und eines im MoMA in New York . Barbas Arbeiten bewegen sich dabei an der Schnittstelle von Film, Skulptur und Installation. Sie verknüpft diese Disziplinen zu einer einzigartigen künstlerischen Sprache, die den Betrachter herausfordert, Zeit und Raum neu zu denken. Ihre Werke fügen sich nahtlos in die kuratorische Ausrichtung der Sammlung Deilmann ein, die auf die Förderung zeitgenössischer und zukunftsweisender Kunst abzielt. Ein Blick in die Zukunft – Große Pläne für 2025 Während des Gesprächs mit der Künstlerin wurde deutlich, dass Rosa Barba 2025 mit einer Ausstellung im MoMA in New York vertreten sein wird – ein Meilenstein in ihrer Karriere. Diese Nachricht bestätigt nicht nur die Relevanz ihrer Arbeiten, sondern unterstreicht auch die zukunftsorientierte Ausrichtung der Sammlung Deilmann. Das Werk “Uncertain Theme – and therefore Abstract” erhält in diesem Kontext eine ganz neue Strahlkraft, da es sowohl in der Sammlung Deilmann als auch im MoMA vertreten ist. Diese doppelte Präsenz steht sinnbildlich für die internationale Bedeutung der Künstlerin und die kuratorische Weitsicht von Andreas Deilmann. Ein Abend voller Inspiration und Perspektiven Die Begegnung zwischen Andreas Deilmann und Rosa Barba zeigt, wie nah die Sammlung Deilmann am Puls der internationalen Kunstszene agiert. Persönliche Treffen wie diese bieten die Möglichkeit, neue künstlerische Entwicklungen aus erster Hand mitzuerleben und die eigene Sammlung gezielt weiterzuentwickeln. "Uncertain Theme – and therefore Abstract" von Rosa Barba in der Sammlung DEILMANN Wer sich für die Werke von Rosa Barba interessiert, muss nicht bis zur Ausstellung im MoMA in New York warten. Die Sammlung Deilmann bietet bereits heute die Möglichkeit, die Künstlerin hautnah zu erleben – mit dem Werk “Uncertain Theme – and therefore Abstract”, einem bedeutenden Werk der Sammlung. Rosa Barba – Kurzbiografie Rosa Barba (*1972 in Agrigent, Italien) ist eine international renommierte Künstlerin, die an der Schnittstelle von Film, Skulptur und Installation arbeitet. Ihre Werke beschäftigen sich mit Zeit, Raum und Wahrnehmung. Barba nutzt oft Filmprojektoren und Zelluloidstreifen als künstlerisches Material, um bewegte Bilder, Licht und Text in ihren Installationen zu vereinen. Sie hat an bedeutenden Ausstellungen weltweit teilgenommen, darunter in der Tate Modern, der Biennale di Venezia und dem MoMA in New York. Ihre Werke sind Teil wichtiger Sammlungen, darunter auch der Sammlung Deilmann.
- Cornelius Völker – "Blüten" in Berlin: Andreas Deilmann erweitert seine Sammlung
Seit Jahren gehört Cornelius Völkers Kunst zu den zentralen Positionen der Sammlung Deilmann – mit „ Pulli VIII “ als festem Bestandteil. Doch Völkers Werk bleibt stets in Bewegung. Seine Fähigkeit, alltägliche Motive in außergewöhnliche Kunstwerke zu verwandeln, fasziniert nicht nur Kunstliebhaber weltweit, sondern inspiriert auch die Sammlung Deilmann immer wieder neu. Cornelius Voelker "Blüten", 2024, Öl auf Leinwand, 160 x 240 cm | Sammlung Deilmann Am vergangenen Freitag führte Andreas Deilmanns Weg deshalb nach Berlin, zur Eröffnung der Ausstellung „ Cornelius Völker – Von A bis Z “ in der Galerie Friese. Noch vor der offiziellen Vernissage durfte er die Ausstellung im exklusiven Rahmen erleben. Persönlich durch die Galerie geführt, bot sich ihm die Gelegenheit, nicht nur die Werke in Ruhe zu betrachten, sondern auch intensive Gespräche über Völkers Schaffen zu führen – ein Moment, der die enge Verbindung zwischen Sammlung und Künstler einmal mehr unterstrich. Andreas Deilmann vor dem Werk "Blüten" (2024, 240 x 160 cm, Öl auf Leinwand) von Cornelius Völker bei der Ausstellungseröffnung "Cornelius Völker – Von A - Z" in der Galerie Friese Meisterwerke der Blütenmalerei Ein Höhepunkt der Ausstellung waren die drei großformatigen Blütenbilder, die Cornelius Völkers außergewöhnliche Fähigkeit zeigen, das Traditionelle zu hinterfragen und gleichzeitig neu zu definieren. Die leuchtenden Farben und die scheinbare Perfektion der Komposition erinnern an klassische Stillleben. Doch Völkers Blüten sind weit mehr: Sie fordern den Betrachter dazu auf, über die Malerei selbst nachzudenken. Die Werke thematisieren den Versuch, flüchtige Momente einzufangen, die zugleich präsent und doch unerreichbar bleiben. Ein Werk dieser Serie, „Blüten“ (2024, 240 x 160 cm, Öl auf Leinwand) , zog Andreas Deilmann so sehr in seinen Bann, dass er es in die Sammlung aufnahm; und so erklärte er nach dem Kauf: „Dieses Blütenbild hat mich sofort angesprochen. Es ist faszinierend, wie Cornelius Völker das Traditionelle herausfordert und gleichzeitig eine Hommage daran schafft“ Von A bis Z: Eine Reise durch die Kunstgeschichte Neben den Blütenbildern zeigte die Ausstellung eine zweite faszinierende Werkgruppe: die Serie „Von A bis Z“ . Zwölf Ölbilder auf Papier stellen Bücherstapel dar, die jeweils einem Künstler gewidmet sind – von Frank Auerbach bis Anders Zorn. Die Serie ist eine Hommage an die großen Namen der Kunstgeschichte und ein Ausdruck von Völkers tiefer Verbindung zur Malerei. „Die Bücherstapel sind für mich wie eine Sammlung von Widerstandskoeffizienten, an denen sich die Malerei messen muss“, erklärt der Künstler. Die Serie schlägt eine Brücke zwischen der Tradition des Stilllebens und der zeitgenössischen Interpretation von Symbolik und Form. Ein exklusiver Einblick in die Galerie Friese Die Galerie Friese, mitten im Herzen Berlins, hat sich als bedeutender Ort für zeitgenössische Kunst etabliert. Mit einem klaren Fokus auf visionäre Positionen ist sie der perfekte Rahmen für Cornelius Völkers Arbeiten, die eine Brücke zwischen den großen Kunsttraditionen und innovativer Ästhetik schlagen. Andreas Deilmann: „Die Werke haben eine Ruhe und Präsenz, die Raum geben, über ihre Tiefe nachzudenken. Besonders die Blütenbilder bleiben im Gedächtnis.“ Die Sammlung Deilmann: Ein Dialog zwischen Tradition und Innovation Mit dem Ankauf von „Blüten“ erweitert die Sammlung Deilmann ihren Bestand um ein weiteres Werk, das den Dialog zwischen Tradition und zeitgenössischer Kunst eindrucksvoll fortsetzt. Gemeinsam mit „Pulli VIII“ zeigt es exemplarisch, wie die Sammlung bedeutende künstlerische Positionen nicht nur bewahrt, sondern aktiv weiterführt. Noch bis 1. Februar in Berlin zu sehen Die Ausstellung „Cornelius Völker – Von A bis Z“ ist noch bis zum 1. Februar 2025 in der Galerie Friese in Berlin zu sehen. Lassen Sie sich von den farbgewaltigen Blütenbildern und der tiefgründigen Bücherstapel-Serie inspirieren! Dauerhaft in Münster: Wir freuen uns sehr, dass die "Blüten" nun bald dauerhaft in Münster zu sehen sein werden – und laden schon heute herzlich zu einem Besuch bei uns ein. *** Zusätzliche Informationen Über Cornelius Völker Cornelius Völker (*1965) lebt und arbeitet in Düsseldorf. Als Absolvent der Kunstakademie Düsseldorf unter A. R. Penck gehört er zu den bedeutendsten zeitgenössischen Malern seiner Generation. Seine Werke, die oft Alltägliches in eine neue Bildwelt überführen, sind in renommierten Sammlungen und Institutionen weltweit vertreten. Über die Sammlung Deilmann Die Sammlung Deilmann vereint Werke von 1928 bis heute und legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Verbindung von Tradition und Innovation in der Kunst. Mit dem Ankauf von „Blüten“ setzt die Sammlung ihren Fokus auf zeitgenössische Positionen fort und fördert den Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. *** Entdecken Sie die Sammlung Deilmann! Erfahren Sie mehr über die Werke in unserer Sammlung und entdecken Sie weitere Positionen moderner und zeitgenössischer Kunst – zur Sammlung .
- Neuerwerbung | "Blüten" von Cornelius Völker
Die Sammlung Deilmann freut sich, eine außergewöhnliche Neuerwerbung bekannt zu geben: Cornelius Völkers Werk „ Blüten “ (2024, 240 x 160 cm, Öl auf Leinwand). Dieses großformatige Gemälde ist ein bedeutendes Beispiel für die zeitgenössische Auseinandersetzung mit der Stilllebenmalerei und bereichert die Sammlung um eine weitere spannende Facette. "Blüten" von Cornelius Völker, 2024, Öl auf Leinwand, 160 x 240 cm | Sammlung Deilmann Cornelius Völker zählt zu den prägenden Malern seiner Generation und ist bekannt für seine Fähigkeit, alltägliche Motive in faszinierende Bildwelten zu transformieren. Mit „Blüten“ greift er das klassische Genre der Stilllebenmalerei auf, verleiht ihm jedoch eine tiefere Dimension. Auf den ersten Blick scheint „Blüten“ eine Hommage an die klassische Stilllebenmalerei zu sein: Die Komposition, die leuchtenden Farben und die makellose Technik erinnern an die großen Meister vergangener Jahrhunderte. Doch beim genaueren Hinsehen entfaltet sich eine vielschichtige Erzählung. Völkers Blütenbilder stellen Fragen über die Flüchtigkeit des Moments und die Möglichkeit, etwas Unvergängliches zu schaffen. Die leuchtenden Blüten erscheinen fast greifbar, doch zugleich vermitteln sie eine fragile, vergängliche Präsenz. Es ist diese Spannung zwischen Dauerhaftem und Ephemerem, die „Blüten“ zu einem einzigartigen Kunstwerk macht. Die Verbindung zwischen Cornelius Völker und der Sammlung Deilmann ist nicht neu: Bereits sein Werk „ Pulli VIII “ gehört seit Jahren zum festen Bestand der Sammlung. Mit „Blüten“ wird diese Beziehung vertieft und die Sammlung um eine herausragende Position erweitert, die den Dialog zwischen Tradition und zeitgenössischer Kunst weiterführt. Wir freuen uns, „Blüten“ schon bald in Münster präsentieren zu können. In den kommenden Wochen wird das Werk seinen festen Platz in den Räumen der Sammlung Deilmann finden und für die Öffentlichkeit zugänglich sein. *** "Blüten" von Cornelius Völker 2024, Öl auf Leinwand 160 x 240 cm Provenience: 2024 Cornelius Völker 2025 Galerie Friese , Berlin 2025 Sammlung Deilmann *** Cornelius Völker (*1965) lebt und arbeitet in Düsseldorf. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf unter A. R. Penck und entwickelte eine unverkennbare Bildsprache, die ihn zu einem der bedeutendsten zeitgenössischen Maler seiner Generation machte. Seine Werke sind in zahlreichen renommierten Sammlungen und Institutionen vertreten. Bleiben Sie auf dem Laufenden über neue Werke und Ausstellungen der Sammlung Deilmann. Besuchen Sie uns auf unserer Webseite oder abonnieren Sie unseren Newsletter, um keine News , Vernissagen und Neuerwerbungen zu verpassen.
- Wie sähe die Welt heute ohne Le Corbusier aus?
Stellen wir uns eine Welt vor, in der Häuser ausschließlich dekorativ sind, der städtische Raum wild wuchert und niemand jemals auf die Idee gekommen ist, dass Architektur Funktionalismus und Ästhetik vereinen könnte. Vielleicht klingt das wie eine ferne Utopie – oder ein Albtraum. Doch genau hier beginnt die Revolution, die Le Corbusier auslöste. Le Corbusier im Stedelijk Museum , 1964 Le Corbusiers Unterschrift (Joop van Bilsen / Anefo - http://proxy.handle.net/10648/aa7b03b0-d0b4-102d-bcf8-003048976d84 ) Wenn wir heute durch Städte gehen, entdecken wir ihn überall, oft ohne es zu bemerken: Klare Linien, offene Grundrisse, der Einsatz von Beton, große Glasflächen, Dachterrassen, die wie kleine grüne Oasen wirken – Le Corbusier war ein Pionier des modernen Wohnens. Aber wie viel von dieser Vision ist bei uns angekommen? Und was lässt sich aus seinem Werk heute noch lernen? Genau diesen Fragen wollen wir nachgehen, während wir uns dem Werk in unserer Sammlung widmen und die Perspektiven des Visionärs neu betrachten. Das Werk in der Sammlung Deilmann Ein besonderes Highlight unserer Sammlung ist Collage „Taureau", das 1959/1962 im Format 70 x 100 cm von Le Corbusier geschaffen wurde. Es verkörpert sein Streben nach der Verschmelzung von Kunst, Medien und Funktionalität. Die Collage lädt zu einem tieferen Nachdenken ein. Das Werk hat seitdem einen besonderen Platz in unserer Ausstellung, nicht nur wegen seiner künstlerischen Qualität, sondern auch, weil es eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlägt. Es erinnert uns daran, dass die Visionen von gestern die Realität von heute geformt haben – und uns gleichzeitig inspirieren, weiterzudenken. Le Corbusier – Collage "Taureau", 1959/62, Zeitung und Tempera auf Papier | Sammlung Deilmann Le Corbusier – Der Mensch hinter der Legende Le Corbusier war weit mehr als nur ein Architekt. Er war ein Visionär, der sich intensiv mit den Bedürfnissen des modernen Menschen auseinandersetzte. Doch hinter der rationalen Fassade seines Funktionalismus verbargen sich oft unerwartete Facetten. Wussten Sie zum Beispiel, dass Le Corbusier ein eigenes Farbsystem entwickelte, das noch heute Architekten inspiriert? Seine " Polychromie Architecturale " verband Farben auf harmonische Weise mit Architektur und zeigte, dass Funktionalität und Emotion Hand in Hand gehen können. Er war auch ein leidenschaftlicher Bewunderer von Flugzeugen. Die Eleganz und Effizienz dieser Maschinen beeinflussten viele seiner Entwürfe. In seinen Augen waren sie ein Symbol für Fortschritt und menschliche Ingenieurskunst – eine Art Blaupause für die Architektur der Zukunft. Doch Le Corbusier war auch eine kontroverse Figur. Seine kompromisslosen Ideen und seine oft polarisierende Persönlichkeit brachten ihm Bewunderer und Kritiker gleichermaßen ein. Dieses Spannungsfeld macht ihn bis heute faszinierend und relevant. Indem wir auf seine Errungenschaften und Widersprüche blicken, können wir nicht nur mehr über ihn, sondern auch über uns selbst erfahren. War Le Corbusier wirklich modern? Eine Frage, die sich im Kontext seines Schaffens immer wieder stellt: Wie modern war Le Corbusier wirklich? Seine Vision der "Wohnmaschine" prägte das 20. Jahrhundert, doch viele seiner Entwürfe rufen heute ebenso Bewunderung wie Kritik hervor. Die Idee, dass Funktionalität über allem stehen sollte, wirft die Frage auf, ob dabei nicht manchmal das Menschliche verloren ging. Beispielsweise könnte man seine großen Wohnsiedlungen als Versuch sehen, effiziente Lebensräume zu schaffen – oder als sterile Gebilde, die wenig Raum für Individualität lassen. Und doch ist gerade dieser Widerspruch Teil seines Vermächtnisses: Seine Arbeiten inspirieren Architekten bis heute, über das Zusammenspiel von Raum, Mensch und Gesellschaft nachzudenken. Vielleicht liegt die wahre Modernität Le Corbusiers nicht in den Formen, die er schuf, sondern in den Fragen, die er stellte. Was braucht der Mensch wirklich? Und wie kann Architektur darauf antworten? Fragen, die auch wir uns immer wieder stellen sollten, wenn wir seine Werke betrachten. Künstler, Architekt, Visionär – Ein Perspektivwechsel Wie würde jemand, der in einem von Le Corbusier entworfenen Gebäude lebt, seinen Einfluss beschreiben? Vielleicht als erfrischend anders, inspirierend und gleichzeitig als herausfordernd. Seine Räume fordern uns dazu auf, uns auf neue Weise mit unserer Umgebung auseinanderzusetzen. Oder wie sahen seine Zeitgenossen ihn? Für einige war er ein Genie, das neue Wege beschritt, für andere ein Provokateur, der Traditionen hinterfragte. Le Corbusier selbst sagte einst: „Architektur ist der kluge, korrekte und herrliche Spielraum unter Licht." Vielleicht liegt genau hier die Essenz seines Werkes: Es geht nicht nur um Gebäude, sondern um das Leben selbst, das durch sie geformt wird. Indem wir Le Corbusier durch verschiedene Augen betrachten – als Architekt, Künstler und Visionär – können wir die Komplexität seines Schaffens besser verstehen und schätzen. Warum ist Le Corbusier in unserer Sammlung? Le Corbusiers Werk passt perfekt in die Sammlung Deilmann, weil es zentrale Aspekte unserer kuratorischen Ausrichtung widerspiegelt. Seine Arbeiten verbinden Kunst und Architektur auf eine Weise, die nicht nur die ästhetischen, sondern auch die gesellschaftlichen Dimensionen des Gestaltens beleuchtet. Unsere Sammlung möchte dazu anregen, groß zu denken, Fragen zu stellen und die Vergangenheit als Fundament für die Zukunft zu nutzen – genau wie Le Corbusier es tat. Sein Werk eröffnet neue Perspektiven auf das, was moderne Kunst und Architektur leisten können. Und genau deshalb sind wir stolz, eines seiner Werke zu präsentieren und seine Vision lebendig zu halten. Ihre Meinung ist gefragt! Wie sehen Sie Le Corbusier und sein Vermächtnis? Gehören seine Ideen zu den Meisterwerken der Moderne oder sollten sie kritisch hinterfragt werden? Wir laden Sie herzlich ein, Ihre Gedanken mit uns zu teilen – sei es hier in der Sammlung oder online. Lassen Sie uns gemeinsam über die Rolle der Kunst und Architektur in unserer heutigen Zeit nachdenken und diskutieren! Übrigens: Wer kann schon von sich sagen, auf einer Banknote verewigt zu sein? Le Corbusier schon! Auf der Schweizer 10-Franken-Note der achten Serie von 1997 prangt nicht nur sein markantes Porträt auf der Vorderseite, sondern auch der Grundriss des Regierungsviertels von Chandigarh auf der Rückseite – ein Paradebeispiel seiner visionären Stadtplanung. 10-Franken-Note, achte Serie 10-Franken-Note, achte Serie, Rückseite mit Modulor-Mann Doch das ist noch nicht alles: Unten links auf der Note steht der berühmte Modulor-Mann mit hochgestrecktem Arm. Diese symbolische Figur verkörpert Le Corbusiers Maßsystem, das auf den Proportionen des menschlichen Körpers basiert und Harmonie in Architektur und Design schaffen sollte. Selbst der Maßstab seines Systems wurde dargestellt – ein unverkennbares Detail für Kenner. Eine Banknote, die nicht nur zahlt, sondern auch inspiriert! Polychromie Architecturale – Farbe in der Architektur Mit der “ Polychromie Architecturale ” schuf Le Corbusier ein Farbsystem, das weit über reine Ästhetik hinausgeht. Es handelt sich um zwei Farbpaletten, die er 1931 und 1959 entwickelte und die gezielt auf die Wirkung von Farben im Raum eingehen. Seine Farben sind so konzipiert, dass sie Räume strukturieren, Emotionen hervorrufen und die Wahrnehmung von Größe und Licht beeinflussen. Le Corbusier teilte die Farben in Gruppen ein, die jeweils spezifische Atmosphären schaffen sollten. Warme Töne wie Ocker und Rot sollten Räume wohnlich machen, während kühlere Farben wie Blau und Grün Ruhe und Klarheit ausstrahlen. Dieses Konzept zeigt, wie tief Le Corbusier die Verbindung von Raum, Farbe und Mensch durchdachte – ein Ansatz, der bis heute Architekten und Designer inspiriert. Seine Vision war es, mit Farben nicht nur Wände zu schmücken, sondern sie zu einem wesentlichen Bestandteil des architektonischen Erlebnisses zu machen.
- Die Stille im Gesang – Ernst Barlachs "Der singende Mann" in der Sammlung Deilmann
Es gibt Kunstwerke, die laut sind, die auf sich aufmerksam machen, die fordern. Und es gibt Werke, die ihre Kraft aus der Stille schöpfen. Ernst Barlachs Der singende Mann gehört zu letzterer Kategorie – und wirkt gerade deshalb umso intensiver. "Der singende Mann" von Ernst Barlach, 1928 (Bronze), in der Sammlung Deilmann Wer vor dieser Skulptur steht, sieht einen Mann mit geschlossenen Augen, das Gesicht leicht nach oben geneigt. Der Mund ist geöffnet, als sei er mitten in einem Lied. Doch keine Geste, keine Mimik verrät, welche Melodie in ihm klingt. Ist es ein freudiger Gesang oder ein leises Gebet? Ein Lied der Hoffnung oder ein Klagelied? Man könnte meinen, die Figur sei in sich versunken, fast erstarrt – und doch ist sie voller Ausdruck. Ihre Kraft liegt nicht in der Bewegung, sondern in der Haltung, in der inneren Spannung, die sie umgibt. Es ist ein Moment völliger Hingabe, festgehalten in Bronze. Die Kunst des Wesentlichen – Was macht Der singende Mann so besonders? Ernst Barlach schuf das Werk 1928, zunächst in Holz, später als Bronzeguss. Die Figur trägt einen schweren Mantel, die Hände ruhen ineinander gelegt vor der Brust. Es gibt keine überflüssigen Details, keine Ablenkungen – Barlach reduziert die Form auf das Wesentliche, eine Technik, die er meisterhaft beherrschte. Seine Kunst bewegt sich zwischen Expressionismus und einer fast archaischen Reduktion. Die Körper sind oft kompakt, in sich ruhend, als würden sie die Kraft für das, was sie ausdrücken, tief aus ihrem Inneren schöpfen. Der singende Mann ist ein perfektes Beispiel für diese Haltung. Warum dieses Werk in die Sammlung Deilmann gehört Die Sammlung Deilmann vereint Kunst, die mehr ist als bloße Darstellung. Sie beschäftigt sich mit existenziellen Fragen, mit Reduktion und Ausdruck, mit Zeitlosigkeit und Momenthaftigkeit zugleich. In diesem Kontext nimmt Der singende Mann eine besondere Rolle ein. Während viele Werke der Sammlung Bewegung, Dynamik und die Vielfalt zeitgenössischer Kunst widerspiegeln, setzt Barlachs Figur einen Kontrapunkt. Sie steht für das Gegenteil von Eile, für einen Augenblick der Konzentration. Gerade in einer Zeit, in der Kunst oft mit Geschwindigkeit, Interaktion und Konzepten verbunden wird, erinnert diese Skulptur an eine andere Dimension: die Kraft des Innehaltens. Eine Begegnung mit dem Werk – Die Wirkung auf den Betrachter Wer durch die Sammlung Deilmann geht und schließlich vor Der singende Mann steht, erlebt oft einen Moment der Überraschung. Es ist nicht die Art von Kunstwerk, die den Betrachter unmittelbar anspringt – und doch bleibt man davor stehen. Vielleicht, weil man sich fragt, was er singt. Vielleicht, weil man spürt, dass dieser Gesang nichts Äußeres ist, sondern etwas Inneres. Ein Besucher bemerkte einmal: “Es ist seltsam – normalerweise erwarte ich, dass eine Figur, die singt, irgendwie bewegt wirkt. Aber je länger ich hinschaue, desto mehr merke ich, dass hier etwas passiert. Der Gesang ist nicht für uns. Er ist für ihn selbst.” Und genau das macht das Werk so faszinierend. Es stellt keine Fragen, es gibt keine Antworten – es ist einfach da. Und doch spricht es jeden an, der sich darauf einlässt. Barlach und seine Zeit – Ein Werk des Umbruchs 1928 war Deutschland geprägt von Unsicherheit. Die Weimarer Republik kämpfte mit wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen, die Gesellschaft war zerrissen zwischen Fortschritt und Tradition. In der Kunst suchten viele nach neuen Wegen, nach Geschwindigkeit, neuen Medien, Provokation. Barlach hingegen blieb der Stille treu. Seine Werke sind keine Antwort auf die Moderne – sie sind eine Art Rückzug in eine Welt, die nicht von der äußeren, sondern von der inneren Bewegung lebt. Diese Haltung machte ihn nicht nur zu einem der bedeutendsten deutschen Expressionisten, sondern auch zu einem Künstler, dessen Werke bis heute nachhallen. Der singende Mann – Ein Lied ohne Worte In einer Welt voller Stimmen, Meinungen und Geräusche ist Der singende Mann eine Erinnerung daran, dass nicht alles gehört werden muss, um zu wirken. Sein Gesang bleibt stumm – und doch bleibt er. Die Sammlung Deilmann hat mit diesem Werk nicht nur eine Skulptur erworben, sondern einen Moment, der sich dem schnellen Blick entzieht. Wer sich Zeit nimmt, wer stehen bleibt, wer sich auf ihn einlässt, wird vielleicht feststellen: Manche Lieder klingen lauter in der Stille. Ernst Barlach Ernst Barlach (1870–1938) zählt zu den bedeutendsten Bildhauern des deutschen Expressionismus. Seine Werke sind geprägt von einer Reduktion auf das Wesentliche, einer tiefen Innerlichkeit und einer unverwechselbaren Schwere. Der singende Mann steht exemplarisch für diese künstlerische Haltung: weniger äußere Bewegung, mehr innere Intensität. Barlach selbst sagte einmal: „Ein Kunstwerk soll nicht erzählen, sondern sein.“ Genau diese Haltung spiegelt sich in der Skulptur wider. Während Barlach die Stille in seiner Skulptur sichtbar macht, gibt es andere Künstler, die ähnliche Themen aufgreifen. Constantin Brâncuși etwa arbeitete mit reduzierten, fast meditativen Formen, die mehr durch ihre Präsenz als durch ihre Details wirkten. Mark Rothko schuf Farbfelder, die nicht durch Dynamik, sondern durch Tiefe auf den Betrachter wirkten. Auch Giacomettis Figuren vermitteln oft eine ähnliche Entrücktheit, eine Isolation, die gleichzeitig Distanz schafft und eine emotionale Nähe erzeugt. Alle diese Künstler eint die Idee, dass Reduktion nicht gleichbedeutend mit Leere ist – sondern mit Konzentration.
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