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  • Startseite | Sammlung Deilmann | Zeitgenössische Kunst | Rothenburg 16, Münster, Germany

    Willkommen in der Sammlung Deilmann im Deilmannhof Münster – erleben Sie moderne und zeitgenössische Kunst in einzigartigen Räumen. Entdecken Sie bedeutende Werke internationaler Künstler, visionäre Kunst-am-Bau-Projekte und spannende Ausstellungen. Informieren Sie sich über Besuchsmöglichkeiten und aktuelle Veranstaltungen. Eine Schülerausstellung in Zusammenarbeit mit dem Schlaun Gymnasium Re+Aktion Weitere Infos Willkommen in der neuen Ausstellung #3 – Diskurse der Malerei. Im Mittelpunkt von #3 steht die Vielfalt der Malerei: die unterschiedlichen Handschriften, Zugänge und Eindrücke, die sie bei jedem von uns hinterlassen kann. Den Auftakt hat der Maler Cornelius Völker übernommen. Nun öffnen wir den Raum für Kunststudierende aus Münster. Bewirb dich bis zum 24. Mai! Cornelius Völker "BLÜTEN" Neuerwerbung Neuerwerbung – jetzt in der Sammlung Deilmann Ihr Besuch in der Sammlung Deilmann Die Sammlung Deilmann Kooperationen Newsletter Email* Ja, ich möchte gerne den Newsletter Absenden News Presse KÜNSTLER DER SAMMLUNG Alle Künstler Newsletter Email* Ja, ich möchte gerne den Newsletter Absenden Bewerte uns auf google, wir würden uns freuen

  • Alle Kunstwerke in der Sammlung Deilmann

    Polymorph Yaacov Agam Polyesterharz und Metallteile Arman Ohne Titel Arman Tableau Clous Bernard Aubertin Uncertain Theme – and therefore Abstract Rosa Barba Der singende Mann Ernst Barlach Willi Baumeister X Warden of the North Lars Beusker Talking to Thunder Julius von Bismarck Bäume ohne Grenzen Julius von Bismarck Römischer Kopf Hede Bühl 76 / Ap3 Rolf Cavael Buried Sunshines Burn, 2V.7JX Julian Charrière Harald Deilmann James Collins Collage "Taureau" Le Corbusier Twister Boris Doempke Weiblicher Torso sitzend Joachim Dunkel Vincent and Truck in New York Reiner Fetting Tor der Freude Eberhard Fiebig Traum vom Fliegen Marco Flierl Über den Wolken – Himmel in Gelting Klaus Fußmann Klaus Fußmann Klaus Fußmann Rotes Rund Rupprecht Geiger Kissenbild: Farbraumkissen Gotthard Graubner Ohne Titel I Johannes Grützke Ohne Titel I Johannes Grützke Caroline Johannes Grützke Nike Bernhard Heiliger Transluzide 1/20 Margareta Hesse Love Robert Indiana Victoire de Samothrace Yves Klein ATAAAA Imi Knoebel X Imi Knöbel Raumplastik Norbert Kricke Chi Norbert Kricke X Norbert Kricke Meta Meter Alicja Kwade 2 Bilder Käseberg Modell für Große Flora D Fritz König Ohne Titel Fritz König Flat top pyramid with colors superimposed Sol LeWitt Two Cubes with Colors Superimposed (red) Sol LeWitt Edith Ella Littwitz Linsenobjekt Adolf Luther Lichtfügel Adolf Luther Ohne Titel Markus Lüpertz Lichtflügel Heinz Mack Cavallo Marino Marini Big Nude No. One, Paris Helmut Newton Baby Sumo Helmut Newton Ohne Titel Carsten Nicolai Giant Pool Balls Claes Oldenburg Infection Tobias Rehberger Ever After Paradise III Claudia Rogge Seerosen Salomé Big Four Colours Kai Schiemenz Erdrutsch – welche Folgen Bernard Schultze Best Stamina Henning Strassburger Jeder Gedanke ist ein Würfelwurf - Hommage à Mallarmé Walter Stöhrer Werra Werner Stötzer Hermaphrodite Norbert Tadeusz Zwei Grazien Norbert Tadeusz Informelle Komposition Fred Thieler Informelle Komposition Fred Thieler Ohne Titel Wolfgang Troschke Poesie der Destruktion Günther Uecker Der Nagel Günther Uecker Nagelwürfel Günther Uecker Pulli VIII Cornelius Völker Blüten Cornelius Völker Stolen Andy Andy Warhol Harald Deilmann Andy Warhol Grüne Schlange Norbert Wolf

  • NORBERT KRICKE

    KRICKE 2 Chi Künstler Norbert Kricke Werk Chi Inventar-Nr. AD-0035 Datierung 1961 Format 72 x 54 x 60 cm Material Edelstahl Merkmale Format: 72 (mit Sockel) x 54 x 60 cm Provenienz 2022 Ausstellung im Museum Küppersmühle, Duesburg Norbert Kricke "Bewegung in Raum" Auktionshaus Villa Griesebach, Berlin 2017 Deilmann Stiftung Über das Werk Chi von Norbert Kricke wirkt wie eine Skizze in der Luft – nur, dass hier kein Stift über Papier gleitet, sondern feine Drahtlinien den Raum durchziehen. Die verschlungenen, schwer zu entwirrenden Verbindungen lassen keinen klaren Anfang und kein Ende erkennen. Statt eine feste Form zu zeigen, entfaltet sich die Skulptur als fließendes Geflecht, das sich mit jedem Blick verändert. Norbert Kricke (1922–1984), einer der prägenden Bildhauer der deutschen Nachkriegsmoderne, ersetzte Masse und Volumen durch Bewegung und Leichtigkeit. Für ihn wurde die Linie zum Ausdruck von Freiheit – ein Mittel, den Raum nicht nur zu füllen, sondern ihn neu zu erschaffen. Seine Arbeiten treten in Dialog mit ihrer Umgebung, brechen starre architektonische Strukturen auf und lassen Dynamik entstehen. Mit Chi zeigt Kricke, wie Skulptur zu einem offenen Prozess werden kann: Ein Werk, das nicht nur im Raum steht, sondern den Raum selbst zum Teil der Kunst macht – offen für neue Perspektiven, frei von starren Grenzen. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Stell dir vor, jemand malt mit einem Stift in die Luft. Die Striche bleiben einfach dort stehen – nur nicht als Farbe, sondern als feine Drähte. So kann man sich "Chi" von Norbert Kricke vorstellen. Man weiß gar nicht genau, wo die Linien anfangen oder aufhören. Sie drehen sich, schlängeln sich und machen Kurven, wie eine Kletterpflanze, die versucht in den Raum zu wachsen. Der Künstler Norbert Kricke hat oft solche „Luftzeichnungen“ gemacht. Er wollte keine schweren Figuren bauen, sondern Linien, die leicht wirken und den Raum verändern. Für ihn war die Linie ein Zeichen für Freiheit. Wenn du um die Skulptur herumgehst, siehst du immer wieder etwas anderes. Vielleicht erkennst du Tiere, Buchstaben oder einfach nur schöne Formen – ganz so, wie deine Fantasie sie dir zeigt. Über das Werk - in einfacher Sprache Das Werk "Chi" besteht aus vielen Drähten. Sie sind gebogen und aneinandergeschweißt. Man weiß nicht genau wo sie anfangen oder enden. Die Linien sind dünn und leicht. Sie sehen aus, als würden sie schweben. Der Künstler heißt Norbert Kricke. Er wollte keine schweren Skulpturen machen. Er wollte, dass seine Kunst leicht ist. Seine Kunst sollte so aussehen, dass sie sich bewegt. Für ihn war die Linie ein Zeichen für Freiheit. Die Skulptur verändert sich, wenn man sie von verschiedenen Seiten anschaut. Der Raum ist Teil vom Kunstwerk. Norbert Kricke Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

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News & Presse (27)

  • Von der Idee an die Wand: „Re+Aktion“ feiert Vernissage

    Das Warten hat endlich ein Ende: Sowohl für uns als auch die Schülerinnen und Schüler des Schlaun-Gymnasiums, denn ihre Ausstellung „Re+Aktion“ ist endlich eröffnet! Am vergangenen Donnerstag wurde die Ausstellung in der Sammlung Deilmann mit rund 70 Gästen feierlich eröffnet und die Freude war auf allen Seiten deutlich zu spüren. Schülerinnen und Schüler kamen gemeinsam mit ihren Familien zur Vernissage und konnten ihre Arbeiten zum ersten Mal als echte Ausstellung erleben. Mit dabei waren außerdem die Schulleiterin des Schlaun-Gymnasiums, Sabine Langenberg, sowie die für das Projekt verantwortlichen Kunstlehrerinnen Lisa Gorschlueter und Ina Hellmann. Nach vielen Wochen voller Ideen, Diskussionen, Skizzen und kreativer Experimente war das natürlich ein ganz besonderer Moment. Schülerinnen und Schüler des Schlaun Gymnasiums besuchen mit ihren Familien die Vernissage zur Ausstellung "Re+Aktion". Für diejenigen, die jetzt das erste Mal von diesem wunderbaren Projekt hören: In den vergangenen Monaten haben sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit Werken der Sammlung auseinandergesetzt und darauf ihre ganz eigenen künstlerischen Antworten entwickelt. Dabei sind viele unterschiedliche Arbeiten entstanden – persönlich, kreativ, nachdenklich und manchmal auch überraschend. Genau das macht „Re+Aktion“ so spannend: Jede Arbeit zeigt eine eigene Perspektive auf Kunst und darauf, was Kunst überhaupt sein kann. Wer mehr über die einzelnen Meilensteine im Projekt erfahren möchte, finder hier weitere Blog-Artikel zum Thema! Besonders schön war zu sehen, wie stolz die Schülerinnen und Schüler ihre Werke präsentiert und den Gästen erklärt haben. Überall entstanden Gespräche über Ideen, Eindrücke und die Entstehung der Arbeiten. Die Ausstellung wurde dadurch nicht nur zu einer Präsentation von Kunst, sondern vor allem auch zu einem Ort des Austauschs. Wir freuen uns riesig über die tolle Resonanz und bedanken uns bei allen Besucherinnen und Besuchern für diesen gelungenen Nachmittag. Vor allem aber natürlich bei den Schülerinnen und Schülern, die „Re+Aktion“ mit ihren Ideen und ihrem Engagement überhaupt erst möglich gemacht haben. Die Ausstellung ist noch bis Ende Juni in der Sammlung Deilmann zu sehen und wir laden herzlich dazu ein, mal bei uns vorbeizuschauen!

  • Vom Ausprobieren zum Ausstellen: RE+AKTION geht in die nächste Runde

    Es gibt Neuigkeiten aus dem Projekt Re+Aktion  – und die können sich (bald) sehen lassen: Alle künstlerischen Arbeiten der Schülerinnen und Schüler des Schlaun Gymnasiums sind fertiggestellt. Ein großer Schritt! Inzwischen haben die Werke ihren Weg in die Sammlung Deilmann gefunden, wo sie aktuell eingelagert werden. Doch das ist längst nicht das Ende, sondern vielmehr der Übergang in die vielleicht spannendste Phase des Projekts: die Ausstellungsvorbereitung! Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wird jetzt an einem kuratorischen Konzept gearbeitet. Es geht also nicht nur darum, Kunstwerke „aufzuhängen“, sondern darum, eine Geschichte zu erzählen: Wie sind die Arbeiten entstanden? Welche Gedanken stecken dahinter? Und wie lassen sich die unterschiedlichen Perspektiven miteinander in Beziehung setzen? Geplant ist, das Projekt mit einer feierlichen Vernissage abzuschließen. Ein genaues Datum steht noch nicht fest, wird aber bald folgen. Es lohnt sich also, dran zu bleiben. Mehr als ein Schulprojekt Was Re+Aktion  so besonders macht, zeigt sich vor allem zwischen den einzelnen Projektphasen. Denn hier geht es um weit mehr als nur das Ergebnis. Als öffentliche Kunstsammlung ist es uns ein zentrales Anliegen, Mut zu machen. Mut, sich auf Kunst einzulassen. Und vor allem: Mut, selbst kreativ zu werden und die eigenen Ideen auch zu zeigen. Das klingt selbstverständlich, ist es aber längst nicht mehr. Wir leben in einer Welt, die stark von Perfektionismus und Außendarstellung geprägt ist. Alles soll „fertig“, „durchdacht“ und möglichst makellos sein. Genau das schafft enorme Hemmschwellen, gerade bei jungen Menschen. Die eigene Kreativität wird schnell hinterfragt oder gar nicht erst zugelassen. Ein Moment aus dem Projekt hat das besonders deutlich gemacht: Einige Schülerinnen und Schüler erkannten bestimmte Werke aus der Sammlung zunächst nicht als „Kunst“ an – schlicht, weil sie sich selbst zutrauen würden, etwas Ähnliches zu erschaffen. Was auf den ersten Blick fast wie ein Kompliment klingt, zeigt bei genauerem Hinsehen ein grundlegendes Problem: Kunst wird oft als etwas verstanden, das über uns steht. Etwas, das nur „besondere“ Menschen erschaffen oder verstehen können. Wenn man es sich selbst zutraut, kann es scheinbar keine „echte“ Kunst sein. Genau hier versuchen wir mit Re+Aktion  anzusetzen. Kunst neu denken Das Projekt hat für uns greifbar gemacht, wie viel Bildungsarbeit noch notwendig ist, um eingefahrene Kunstbegriffe aufzubrechen. Es geht darum, ein neues Selbstverständnis zu entwickeln. Eines, in dem Kunst nicht exklusiv ist, sondern uns allen gehört. Kunst entsteht überall dort, wo Menschen sich trauen, ihre Perspektive sichtbar zu machen. Wir sehen Re+Aktion  als kleinen Schritt in Richtung einer Kulturlandschaft, die genau das nicht nur behauptet, sondern aktiv lebt und fördert. Eine Kulturlandschaft, in der Kunst nicht über uns steht, sondern mit uns wächst. Mit der kommenden Ausstellung wird dieses gemeinsame Arbeiten nun sichtbar und wir sind gespannt, wie die Besucherinnen und Besucher darauf reagieren werden. Eines ist jetzt schon klar: Es geht hier nicht nur um fertige Werke, sondern um einen Prozess, der bewegt.

  • Brücken bauen - zwischen Fächern, Kunst und Schule

    Im Rahmen unserer Kooperation mit dem Schlaun-Gymnasium Münster stand diesmal nicht die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern im Mittelpunkt, sondern das Kollegium selbst! Anlass war eine schulinterne Fortbildung zum Thema „Kulturelle Vernetzung“, bei der die Lehrkräfte die Sammlung Deilmann sowie die dahinterstehende Deilmann Stiftung näher kennenlernen konnten. Im Zentrum des Tages stand die Leitfrage: Wie kann die Zusammenarbeit mit der Sammlung Deilmann dazu beitragen, kulturelle Bildung am Schlaun weiter zu stärken? Lehrkräfte des Schlaun-Gymnasiums beweisen ihr Feingefühl beim modellieren von Miniaturbäumen. Kooperation weiter denken Ziel des Besuchs war es, die Zusammenarbeit zwischen Schule und Sammlung breiter aufzustellen. Bislang bestehen die intensivsten Berührungspunkte naturgemäß mit dem Fach Kunst. Der Fortbildungstag sollte jedoch bewusst auch Lehrkräfte einbinden, deren Fächer auf den ersten Blick weniger offensichtliche Schnittstellen zur Sammlung haben: Darunter Mathematik, Physik, Sport, Chemie, Deutsch oder Geschichte. Einführung und thematische Führung Der Vormittag begann mit einer Vorstellung der Stiftung, ihrer Zielsetzung sowie der angebundenen Kunstsammlung. Im Anschluss folgte eine kuratierte Führung durch unsere Räumlichkeiten, bei der gezielt Werke ausgewählt wurden, die interdisziplinäre Bezüge ermöglichen. Besondere Aufmerksamkeit erhielten dabei unter anderem das Werk " Edith " von Ella Littwitz sowie " Buried Sunshines Burn " von Julian Charrière: Littwitz Arbeit greift die biblische Figur von Lots Frau auf und verbindet die Erzählung mit gegenwärtigen politischen und religiösen Konflikten, insbesondere im Kontext von Israel und dem Gaza-Streifen. Dadurch eröffnen sich beispielsweise Anknüpfungspunkte zu Religion, Geschichte, Politik und Ethik. Charrières Arbeit hingegen verhandelt klimapolitische Fragestellungen. Zugleich spielt der Entstehungsprozess mit chemischen und naturwissenschaftlichen Verfahren, also ein idealer Zugang für den MINT-Unterricht! Schnell wurde deutlich, wie zeitgenössische Kunst komplexe Themenfelder berührt und als Ausgangspunkt fachübergreifender Diskussionen dienen kann. Praxisphase: Kreativer Workshop Im zweiten Teil der Fortbildung wurden die Lehrkräfte schließlich selbst aktiv. Hierfür wurde ein Workshop konzipiert, der künstlerische Praxis gezielt mit Bezügen zu unterschiedlichen Disziplinen verknüpfte. Ausgangspunkt bildete dabei die Idee, kreative Prozesse nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel verschiedener Fachperspektiven erfahrbar zu machen. So setzten sich die Teilnehmenden unter anderem mit physikalisch-technischen Prinzipien auseinander, indem sie eine selbsttragende Brücke nach dem Konstruktionsprinzip von Leonardo da Vinci entwickelten. Gleichzeitig entstanden kunsthistorische und kulturelle Bezüge durch die Gestaltung von Seerosen aus Origamipapier. Auch ein architektonischer Transfer zur Arbeit der Firmengruppe Deilmann wurde hergestellt, etwa durch den modellhaften Nachbau von Bäumen, wie sie in Planungs- und Visualisierungsprozessen Verwendung finden. Inspirationsquelle für den Workshop war das berühmte Brückenmotiv aus dem Werk des Impressionisten Claude Monet, dessen japanische Brücke von den Lehrkräften in vereinfachter Form gemeinschaftlich interpretiert und nachgebaut wurde. Ideenwerkstatt für zukünftige Zusammenarbeit Während der praktischen Arbeitsphase entwickelte sich ein intensiver Austausch darüber, wie zukünftige Kooperationen konkret gestaltet werden könnten. Zwischen Brückenkonstruktionen, Papierfaltungen und Modellbäumen wurde lebhaft darüber diskutiert, wie konkrete Kooperationen künftig aussehen könnten. Viele Ideen entstanden ganz spontan aus dem Moment heraus und wurden zum Abschluss gemeinsam gesammelt und festgehalten. Besonders häufig fiel der Blick auf Projektwochen und Projekttage, die sich als ideales Format anbieten: Sie schaffen Freiräume abseits des Lehrplans und ermöglichen es, die Sammlung aus ganz unterschiedlichen fachlichen Perspektiven zu erschließen. Inhaltlich reichten die Überlegungen von geschichtsdidaktischen Themen – etwa dem Spannungsfeld zwischen Kunstverboten in Kriegszeiten und der wiedergewonnenen künstlerischen Freiheit in der Nachkriegszeit – bis hin zu sprachlich-literarischen Zugängen im Fach Deutsch, beispielsweise durch Bildbeschreibungen oder kreative Schreibprozesse zu ausgewählten Werken. Auch naturwissenschaftliche Perspektiven wurden eingebracht, etwa im Fach Physik durch die Analyse fotografischer Arbeiten und ihrer technischen Grundlagen. Darüber hinaus entstanden zahlreiche weitere Ansätze, die von Sport bis Chemie reichten und das breite Potenzial einer interdisziplinären Zusammenarbeit eindrucksvoll verdeutlichten. Das Kollegium des Schlaun-Gymnasiums und unser Kulturbeauftragter präsentieren das Workshop-Ergebnis. Fazit Der Fortbildungstag hat einmal mehr gezeigt, wie viel Potenzial in der Zusammenarbeit zwischen Schule und der Sammlung Deilmann steckt, wenn man sie bewusst weiter denkt. Kunst wurde dabei nicht nur als ästhetisches Erlebnis erfahrbar, sondern als verbindendes Element zwischen ganz unterschiedlichen Fächern. Sie eröffnete Gesprächsanlässe, brachte neue Perspektiven ins Spiel und schuf Lernräume, die weit über den klassischen Unterricht hinausreichen. Mit vielen frischen Ideen, neuen Kontakten und spürbarer Aufbruchsstimmung blicken wir nun auf die nächsten gemeinsamen Projekte. Wir freuen uns darauf, die entstandenen Ansätze weiterzuentwickeln und die kulturelle Vernetzung Schritt für Schritt mit Leben zu füllen.

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