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  • Ausstellung | Sammlung Deilmann

    Entdecken Sie die Künstler der Sammlung Deilmann: Eine Auswahl nationaler und internationaler Künstler der modernen und zeitgenössischen Kunst von 1928 bis heute. Diskurse der Malerei - Sieben Stimmen aus der Kunstakademie Münster 18. August 26 - 31. Oktober 26 Was kann Malerei heute sein? Sieben Studierende der Kunstakademie Münster geben darauf ganz unterschiedliche Antworten. Zwischen Farbe, Material, Erinnerung und Bildraum entfaltet sich eine Ausstellung, die Malerei als offenen und wandelbaren Diskurs begreift. Diskurse der Malerei Willkommen in der neuen Ausstellung #3 – Diskurse der Malerei Dezember 2025 - Juni 2026 Im Mittelpunkt von #3 steht die Vielfalt der Malerei: die unterschiedlichen Handschriften, Zugänge und Eindrücke, die sie bei jedem von uns hinterlassen kann. Den Auftakt übernimmt der Maler Cornelius Völker, dem wir bis Ende Februar 2026 einen eigenen Raum widmen. Anschließend werden dort in fortlaufenden Wechseln verschiedene Positionen der Malerei ihren Platz finden. #3 November 2024 - Frühjahr 2025 #2 Newsletter Email* Ja, ich möchte gerne den Newsletter Absenden

  • Diskurse der Malerei

    d6f9ed44-35c1-4416-a307-86bf0dea5467 Diskurse der Malerei Malerei ist ein Medium mit langer Geschichte und zugleich ein offenes Feld, das sich kontinuierlich verändert. Die Fortsetzung unserer Ausstellungsreihe "Diskurse der Malerei" versammelt sieben Studierende der Kunstakademie Münster, die sich auf unterschiedliche Weise mit den Möglichkeiten des Mediums auseinandersetzen. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, zwischen persönlicher Erfahrung und formaler Untersuchung, zwischen klassischen Bildträgern und erweiterten Vorstellungen davon, was Malerei sein kann. Dabei treffen unterschiedliche Perspektiven, Arbeitsweisen und Vorstellungen von Bildlichkeit aufeinander. Gemeinsam ist den ausgestellten Positionen die Auseinandersetzung mit dem Bild als einem Ort, an dem Wahrnehmung, Material, Farbe und individuelle Erfahrung miteinander in Beziehung treten. Die Ausstellung versteht Malerei dabei nicht als festgelegte Kategorie, sondern als offenen Diskurs: Was kann Malerei heute sein? Was kann sie leisten und wo lassen sich ihre Grenzen verschieben? Ein besonderes Element der Ausstellung ist das rotierende Ausstellungskonzept . In drei Etappen werden jeweils neue Arbeiten der sieben Künstlerinnen und Künstler präsentiert. Die gezeigten Werke verändern sich dadurch im Verlauf der Ausstellung und eröffnen immer wieder neue Perspektiven auf die unterschiedlichen Positionen. Sobald neue Arbeiten zu sehen sind, informieren wir über unsere Social-Media-Kanäle, unsere Website und unseren Newsletter. 18. August 26 - 31. Oktober 26 Vernisssage Newsletter Email* Ja, ich möchte gerne den Newsletter Absenden

  • Kashi Grätz | Sammlung Deilmann

    Kashi Grätz Kashi Grätz studiert an der Kunstakademie Münster und beschäftigt sich mit den Möglichkeiten einer Malerei, die sich nicht auf die klassische Leinwand und den Auftrag von Farbe beschränkt. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Entwicklung ist die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Materialien und deren spezifischen Eigenschaften. Dabei entstehen Arbeiten, in denen textile Materialien, Fäden, Nähte und verschiedene Oberflächen eine ebenso wichtige Rolle spielen können wie traditionelle malerische Mittel. Grätz interessiert sich besonders für die Übergänge zwischen unterschiedlichen künstlerischen Kategorien. Ein Werk kann zugleich Bild, Objekt und räumliche Struktur sein. Die Grenzen zwischen einer zweidimensionalen Bildfläche und einem dreidimensionalen Körper werden dabei nicht als feste Trennlinie verstanden, sondern als etwas, das sich im Arbeitsprozess verschieben lässt. Diese Offenheit zeigt sich auch in ihrem Umgang mit dem Material. Statt ein bestimmtes Medium lediglich als Träger für eine vorab festgelegte Idee einzusetzen, untersucht Grätz, welche Möglichkeiten sich aus dem Material selbst entwickeln. Oberfläche, Struktur, Faltung, Verbindung und räumliche Ausdehnung werden zu Bestandteilen des künstlerischen Denkens. Ihre Auseinandersetzung mit Malerei ist damit zugleich eine Auseinandersetzung mit der Frage, was ein Bild überhaupt sein kann. Die klassische Vorstellung des Gemäldes bildet dabei einen Ausgangspunkt, von dem aus Grätz in andere Materialien und räumliche Zusammenhänge weiterarbeitet. Add paragraph text. Click “Edit Text” to update the font, size and more. To change and reuse text themes, go to Site Styles. Boyu Zhang, der auch unter dem Namen Akino arbeitet, stammt aus China und studiert an der Kunstakademie Münster. Seine künstlerische Ausbildung begann bereits an einer Kunstoberschule in China. Dort setzte er sich früh intensiv mit Zeichnung, Farbe und den technischen Grundlagen der bildenden Kunst auseinander. Diese Ausbildung bildete die Grundlage für sein späteres Studium und seinen heutigen Umgang mit Malerei. Die Entscheidung für Münster entstand aus seinem Interesse am dortigen malerischen Umfeld. Den Wechsel von China nach Deutschland erlebt Zhang dabei nicht nur als Wechsel des Studienortes, sondern als Begegnung mit einem anderen kulturellen und kunsthistorischen Kontext. Die unmittelbaren Unterschiede in den Ergebnissen seiner Malerei empfindet er weniger stark, da er sich bereits in China über das Internet mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern auseinandergesetzt hatte. Stärker beeinflussen ihn die unterschiedlichen historischen, kulturellen und theoretischen Zusammenhänge sowie die Begegnung mit Künstlerinnen, Künstlern und Studierenden vor Ort. Zhang beschreibt seine gegenwärtige Situation als eine Phase der Erkundung. Viele Fragen seiner künstlerischen Arbeit sind für ihn noch nicht abschließend beantwortet. Gerade diese Offenheit ist für ihn ein wichtiger Bestandteil seiner Entwicklung. Er arbeitet häufig an mehreren Bildern gleichzeitig, da die Konzentration auf nur ein Werk für ihn zu einer gewissen Anspannung führen würde. Der Wechsel zwischen verschiedenen Arbeiten ermöglicht ihm, Abstand zu gewinnen und mit einer anderen Haltung auf die einzelnen Bilder zurückzukommen. Seine Arbeitsprozesse beginnen teilweise mit gefundenen Bildern und Recherchen zu einem bestimmten Thema, können sich aber auch während des Malens grundlegend verändern. Zhang plant seine Arbeiten meist nicht vollständig im Voraus. Stattdessen beobachtet er die Veränderungen auf der Leinwand und reagiert unmittelbar darauf. Dabei kann es vorkommen, dass eine ursprüngliche Idee während des Prozesses an Bedeutung verliert oder sogar bewusst aufgegeben wird. Inhaltlich beschäftigt sich Zhang unter anderem mit zeitgenössischen Bildwelten und den visuellen Codes populärer, humorvoller und parodistischer Bilder. Er untersucht, welche Metaphern und Bedeutungsstrukturen hinter solchen Bildern liegen und wie sie sich in eine eigene Bildsprache übertragen lassen. Zu den Künstlern, die ihn beschäftigen, zählen unter anderem Max Beckmann und Martin Kippenberger sowie verschiedene belgische Positionen. Zhang versteht seine künstlerische Entwicklung derzeit bewusst als offenen Prozess. Eine endgültige Definition seiner Malerei oder ihrer Grenzen hat er für sich noch nicht gefunden. Gerade diese Suche nach einer eigenen Position bildet einen wesentlichen Bestandteil seiner gegenwärtigen Arbeit. Kashi Grätz im Diskurs Kashi Grätz versteht Malerei als offene Auseinandersetzung mit Material, Fläche und Raum. Textile Elemente, Fäden, Nähte und andere Materialien werden zu eigenständigen malerischen Mitteln und erweitern die klassische Bildfläche in den Raum. Dabei untersucht Grätz die Übergänge zwischen Bild und Objekt, Fläche und Körper, Material und Farbe. Malerei ist für Grätz weniger an einen bestimmten Bildträger gebunden als an eine bestimmte Art des Denkens und Arbeitens. So entstehen Werke, die ihre materielle Beschaffenheit bewusst sichtbar machen und zugleich die Grenzen des Mediums ausloten. Collapsible text is perfect for longer content like paragraphs and descriptions. It's a great way to give people more information while keeping your layout clean. Link your text to anything, including an external website or a different page. You can set your text box to expand and collapse when people click, so they can read more or less info. rt-1 head Collapsible text is perfect for longer content like paragraphs and descriptions. 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News & Presse (28)

  • Sieben Stimmen, ein Medium: Die Ausstellung „Diskurse der Malerei“ ist eröffnet

    Am Dienstag, den 18. August 2026, wurde in den Ausstellungsräumen der Sammlung Deilmann die Ausstellung „Diskurse der Malerei – Sieben Stimmen aus der Kunstakademie Münster“ eröffnet. Rund um die Werke von sieben Studierenden der Kunstakademie Münster kamen zahlreiche Besucherinnen und Besucher zusammen, um die unterschiedlichen Positionen kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Mit der Ausstellung setzen wir unsere Ausstellungsreihe „Diskurse der Malerei“ fort, die sich unterschiedlichen Perspektiven auf das Medium der Malerei widmet. Nach etablierten Positionen der zeitgenössischen Kunst stehen diesmal Künstlerinnen und Künstler im Mittelpunkt, die sich noch am Anfang ihrer künstlerischen Laufbahn befinden. v.l.n.r.: Andreas Deilmann (Vorstandsvorsitzender der Deilmann Stiftung), Pauline Michels (Michels Stiftung), Kashi Grätz (Künstlerin), Jana Spill (Künstlerin), Yun-Chi Tsai (Künstlerin), Melanie Alieva (Künstlerin), Juan-Pablo Villacura (Künstler), Justin Schwirz (Kulturbeauftragter der Deilmann Stiftung) Sieben individuelle Positionen Was bedeutet Malerei heute? Die Ausstellung gibt darauf nicht eine, sondern gleich sieben unterschiedliche Antworten. Die teilnehmenden Studierenden arbeiten mit sehr verschiedenen Bildsprachen, Techniken und Themen. Ihre Werke zeigen, wie vielfältig das Medium ist und wie unterschiedlich die Auseinandersetzung mit Malerei ausfallen kann. Dabei geht es nicht nur um die Frage, was gemalt wird, sondern auch darum, wie Malerei gedacht, entwickelt und eingesetzt werden kann. Zwischen figurativen und abstrakten Ansätzen, persönlichen Bildwelten und konzeptionellen Fragestellungen entsteht ein spannungsreicher Dialog. Die Ausstellung ist dabei bewusst nicht als einheitliche Gruppenschau angelegt. Vielmehr soll die Eigenständigkeit der einzelnen künstlerischen Positionen sichtbar bleiben. Ein Abend des Austauschs Bei der Eröffnung bot sich den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, einen Teil der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler persönlich kennenzulernen und mit ihnen über ihre Arbeiten und ihre künstlerischen Prozesse ins Gespräch zu kommen. Gerade dieser direkte Austausch ist ein wichtiger Bestandteil der Ausstellung: Kunst soll nicht nur betrachtet, sondern auch diskutiert und gemeinsam entdeckt werden. Die Eröffnung machte dabei deutlich, wie bereichernd der Austausch zwischen jungen künstlerischen Positionen und einem kunstinteressierten Publikum sein kann. Zwischen Gesprächen über einzelne Werke, unterschiedlichen Perspektiven und persönlichen Eindrücken wurde die Ausstellung selbst zu einem Ort des Austauschs. Malerei in Bewegung „Diskurse der Malerei“ versteht sich nicht als abschließende Antwort auf die Frage, was Malerei sein kann. Die Ausstellung möchte vielmehr dazu einladen, unterschiedliche Positionen nebeneinander zu betrachten und Gemeinsamkeiten ebenso wie Unterschiede zu entdecken. Dabei bleibt die Ausstellung selbst in Bewegung: In drei Etappen wird die Präsentation verändert und neu gehängt. So werden im Laufe der Ausstellung immer wieder andere Arbeiten der sieben Studierenden zu sehen sein und neue Konstellationen zwischen den künstlerischen Positionen entstehen. Wer die Ausstellung mehrfach besucht, kann die Entwicklung der Präsentation mitverfolgen und immer wieder neue Werke entdecken. Damit Sie keine der nächsten Hängungen verpassen, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren oder uns in den sozialen Medien zu folgen. Dort informieren wir über die kommenden Veränderungen und weitere Veranstaltungen rund um die Ausstellung. Die sieben Stimmen aus der Kunstakademie Münster zeigen dabei vor allem eines: Malerei ist ein Medium, das sich ständig verändert und immer wieder neue Formen annimmt. Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Oktober 2026 in den Ausstellungsräumen der Sammlung Deilmann in Münster zu sehen.

  • Von der Idee an die Wand: „Re+Aktion“ feiert Vernissage

    Das Warten hat endlich ein Ende: Sowohl für uns als auch die Schülerinnen und Schüler des Schlaun-Gymnasiums, denn ihre Ausstellung „Re+Aktion“ ist endlich eröffnet! Am vergangenen Donnerstag wurde die Ausstellung in der Sammlung Deilmann mit rund 70 Gästen feierlich eröffnet und die Freude war auf allen Seiten deutlich zu spüren. Schülerinnen und Schüler kamen gemeinsam mit ihren Familien zur Vernissage und konnten ihre Arbeiten zum ersten Mal als echte Ausstellung erleben. Mit dabei waren außerdem die Schulleiterin des Schlaun-Gymnasiums, Sabine Langenberg, sowie die für das Projekt verantwortlichen Kunstlehrerinnen Lisa Gorschlueter und Ina Hellmann. Nach vielen Wochen voller Ideen, Diskussionen, Skizzen und kreativer Experimente war das natürlich ein ganz besonderer Moment. Schülerinnen und Schüler des Schlaun Gymnasiums besuchen mit ihren Familien die Vernissage zur Ausstellung "Re+Aktion". Für diejenigen, die jetzt das erste Mal von diesem wunderbaren Projekt hören: In den vergangenen Monaten haben sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit Werken der Sammlung auseinandergesetzt und darauf ihre ganz eigenen künstlerischen Antworten entwickelt. Dabei sind viele unterschiedliche Arbeiten entstanden – persönlich, kreativ, nachdenklich und manchmal auch überraschend. Genau das macht „Re+Aktion“ so spannend: Jede Arbeit zeigt eine eigene Perspektive auf Kunst und darauf, was Kunst überhaupt sein kann. Wer mehr über die einzelnen Meilensteine im Projekt erfahren möchte, finder hier weitere Blog-Artikel zum Thema! Besonders schön war zu sehen, wie stolz die Schülerinnen und Schüler ihre Werke präsentiert und den Gästen erklärt haben. Überall entstanden Gespräche über Ideen, Eindrücke und die Entstehung der Arbeiten. Die Ausstellung wurde dadurch nicht nur zu einer Präsentation von Kunst, sondern vor allem auch zu einem Ort des Austauschs. Wir freuen uns riesig über die tolle Resonanz und bedanken uns bei allen Besucherinnen und Besuchern für diesen gelungenen Nachmittag. Vor allem aber natürlich bei den Schülerinnen und Schülern, die „Re+Aktion“ mit ihren Ideen und ihrem Engagement überhaupt erst möglich gemacht haben. Die Ausstellung ist noch bis Ende Juni in der Sammlung Deilmann zu sehen und wir laden herzlich dazu ein, mal bei uns vorbeizuschauen!

  • Vom Ausprobieren zum Ausstellen: RE+AKTION geht in die nächste Runde

    Es gibt Neuigkeiten aus dem Projekt Re+Aktion  – und die können sich (bald) sehen lassen: Alle künstlerischen Arbeiten der Schülerinnen und Schüler des Schlaun Gymnasiums sind fertiggestellt. Ein großer Schritt! Inzwischen haben die Werke ihren Weg in die Sammlung Deilmann gefunden, wo sie aktuell eingelagert werden. Doch das ist längst nicht das Ende, sondern vielmehr der Übergang in die vielleicht spannendste Phase des Projekts: die Ausstellungsvorbereitung! Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wird jetzt an einem kuratorischen Konzept gearbeitet. Es geht also nicht nur darum, Kunstwerke „aufzuhängen“, sondern darum, eine Geschichte zu erzählen: Wie sind die Arbeiten entstanden? Welche Gedanken stecken dahinter? Und wie lassen sich die unterschiedlichen Perspektiven miteinander in Beziehung setzen? Geplant ist, das Projekt mit einer feierlichen Vernissage abzuschließen. Ein genaues Datum steht noch nicht fest, wird aber bald folgen. Es lohnt sich also, dran zu bleiben. Mehr als ein Schulprojekt Was Re+Aktion  so besonders macht, zeigt sich vor allem zwischen den einzelnen Projektphasen. Denn hier geht es um weit mehr als nur das Ergebnis. Als öffentliche Kunstsammlung ist es uns ein zentrales Anliegen, Mut zu machen. Mut, sich auf Kunst einzulassen. Und vor allem: Mut, selbst kreativ zu werden und die eigenen Ideen auch zu zeigen. Das klingt selbstverständlich, ist es aber längst nicht mehr. Wir leben in einer Welt, die stark von Perfektionismus und Außendarstellung geprägt ist. Alles soll „fertig“, „durchdacht“ und möglichst makellos sein. Genau das schafft enorme Hemmschwellen, gerade bei jungen Menschen. Die eigene Kreativität wird schnell hinterfragt oder gar nicht erst zugelassen. Ein Moment aus dem Projekt hat das besonders deutlich gemacht: Einige Schülerinnen und Schüler erkannten bestimmte Werke aus der Sammlung zunächst nicht als „Kunst“ an – schlicht, weil sie sich selbst zutrauen würden, etwas Ähnliches zu erschaffen. Was auf den ersten Blick fast wie ein Kompliment klingt, zeigt bei genauerem Hinsehen ein grundlegendes Problem: Kunst wird oft als etwas verstanden, das über uns steht. Etwas, das nur „besondere“ Menschen erschaffen oder verstehen können. Wenn man es sich selbst zutraut, kann es scheinbar keine „echte“ Kunst sein. Genau hier versuchen wir mit Re+Aktion  anzusetzen. Kunst neu denken Das Projekt hat für uns greifbar gemacht, wie viel Bildungsarbeit noch notwendig ist, um eingefahrene Kunstbegriffe aufzubrechen. Es geht darum, ein neues Selbstverständnis zu entwickeln. Eines, in dem Kunst nicht exklusiv ist, sondern uns allen gehört. Kunst entsteht überall dort, wo Menschen sich trauen, ihre Perspektive sichtbar zu machen. Wir sehen Re+Aktion  als kleinen Schritt in Richtung einer Kulturlandschaft, die genau das nicht nur behauptet, sondern aktiv lebt und fördert. Eine Kulturlandschaft, in der Kunst nicht über uns steht, sondern mit uns wächst. Mit der kommenden Ausstellung wird dieses gemeinsame Arbeiten nun sichtbar und wir sind gespannt, wie die Besucherinnen und Besucher darauf reagieren werden. Eines ist jetzt schon klar: Es geht hier nicht nur um fertige Werke, sondern um einen Prozess, der bewegt.

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