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  • MARCO FLIERL

    FLIERL Traum vom Fliegen Künstler Marco Flierl Werk Traum vom Fliegen Inventar-Nr. AD-0074 Datierung 1993 Format 18,5 x 11,5 x 10 cm Material Bronze Merkmale Auf dem Sockel bezeichnet: MF Exemplar 5/6 Provenienz Marco Flierl Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • ausstellungen

    & Events Die Sammlung Deilmann bietet regelmäßig wechselnde Ausstellungen und besondere Events, die moderne und zeitgenössische Kunst in inspirierenden Begegnungen erlebbar machen. Vernissagen, Führungen und Sonderveranstaltungen laden dazu ein, die Werke aus neuen Perspektiven zu entdecken und den Dialog zwischen Künstlern, Sammlern und Publikum zu fördern. Ausstellung #2 Mit der Eröffnung der neuen Räume im Deilmannhof startet die Sammlung Deilmann in eine neue Ära. Die Ausstellung #2 präsentiert auf über 200 Quadratmetern 31 Werke nationaler und internationaler Künstler von 1928 bis heute. Im Fokus stehen skulpturale Arbeiten, innovative Materialien und Positionen einer neuen Künstlergeneration. Besucher erwartet ein spannender Dialog zwischen etablierten Namen wie Claes Oldenburg, Günther Uecker und Fritz König sowie neueren Positionen wie Kai Schiemenz und Rosa Barba. Besuchen Sie uns gerne: die Ausstellung ist geöffnet von montags bis freitags zwischen 10 und 16 Uhr. Newsletter Email* Ja, ich möchte gerne den Newsletter Absenden

  • Marino Marini Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • ANDY WARHOL

    WARHOL 2 Harald Deilmann Künstler Andy Warhol Werk Harald Deilmann Inventar-Nr. AD-0071 Datierung 1980 Format 101 x 101 cm Material Siebdruck auf Leinwand Merkmale Signiert auf der Leinwand umseitig Stanford University / Kantor Arts Center Negatives [Meeting in conference room at 860 Broadway; Portrait photo shoot, Harold Dielman; Union Square Farmers Market] 1980 / 20th C. / North America, U.S.A. / 1 3/8 in. (35 mm) By (primary) Andy Warhol American, 1928–1987 Medium: Black-and-white negatives Credit Line: Gift of The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. Accession Number: 2014.41.357 https://cantorcollection.stanford.edu/objects-1/info/83230 Provenienz 1980 Andy Warhol Factory 1980 Harald Deilmann 2003 Privatsammlung Andreas Deilmann 2016 Deilmann Stiftung Über das Werk Andy Warhol (1928–1987) gilt als Ikone der Pop-Art und als einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Mit seinen Werken über Konsumkultur, Massenproduktion und Prominenz revolutionierte er die Kunstwelt. Berühmt wurde er in den 1960er Jahren durch seine Siebdrucke ikonischer Motive wie Campbell’s Suppendosen, Coca-Cola-Flaschen oder Porträts von Marilyn Monroe. Warhols Arbeiten lösten die Grenzen zwischen Kunst und Kommerz auf und stellten die Frage, wie Kunst im Zeitalter der Medien- und Konsumgesellschaft funktionieren kann. Mit seinem legendären Studio, der „Factory“ in New York, prägte er nicht nur die bildende Kunst, sondern auch die Musik- und Filmszene und wurde zu einer zentralen Figur der amerikanischen Avantgarde. Ein besonderes Werk innerhalb der Sammlung Deilmann ist Warhols Porträt von Harald Deilmann, dem renommierten Architekten und Vater von Andreas Deilmann. Die Entstehungsgeschichte dieses Bildes ist eng mit persönlichen Begegnungen verknüpft: Auf einer Reise nach New York traf Harald Deilmann zufällig seinen Freund, den Galeristen Hans Mayer, der Warhol in Deutschland vertrat. Mayer nahm ihn kurzerhand mit in die Factory, wo Warhol ein Polaroid von Deilmann anfertigte – ohne dass dieser wusste, dass mehr daraus entstehen würde. Einige Zeit später erhielt Harald Deilmann zu seinem Geburtstag die überraschende Nachricht: Hans Mayer hatte Warhol beauftragt, auf Grundlage des Fotos ein Porträt anzufertigen, das er Deilmann schließlich schenkte. Das Werk steht exemplarisch für Warhols künstlerische Praxis, Menschen aus seinem Umfeld in den Rang ikonischer Bildnisse zu erheben – dieselbe Technik, die er auch bei Stars wie Marilyn Monroe oder Mick Jagger nutzte. In der Sammlung Deilmann ist das Porträt ein herausragendes Zeugnis nicht nur von Warhols Bedeutung für die Pop-Art, sondern auch von den engen Verbindungen zwischen Harald Deilmann und wichtigen Vertretern der damaligen Kunstszene. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Andy Warhol (1928–1987) war einer der bekanntesten Künstler des 20. Jahrhunderts. Er malte und druckte Bilder von Dingen, die jeder kannte – zum Beispiel Suppendosen, Cola-Flaschen oder berühmte Stars wie Marilyn Monroe. Damit wollte er zeigen, dass Kunst nicht nur aus besonderen Dingen bestehen muss, sondern auch aus Sachen, die wir im Alltag sehen. Sein Atelier in New York nannte er die „Factory“ (also „Fabrik“), weil dort viele Menschen zusammenarbeiteten, um Kunst, Filme und Musik zu machen. Ein besonderes Bild in der Sammlung Deilmann ist ein Porträt von Harald Deilmann, einem berühmten Architekten und Vater von Andreas Deilmann, dem Gründer der Sammlung. Die Geschichte dazu klingt fast wie ein kleines Abenteuer: Als Harald Deilmann einmal in New York war, traf er zufällig seinen Freund Hans Mayer. Hans war Warhol's Galerist, also jemand, der Künstler vertritt und ihre Werke zeigt. An diesem Tag nahm Hans ihn mit in Warhols „Factory“. Dort machte Warhol schnell ein Polaroid-Foto von Harald – doch Harald wusste gar nicht, dass daraus noch etwas Großes entstehen würde. Zu Haralds Geburtstag gab es dann die Überraschung: Hans Mayer schenkte ihm ein Porträt, das Andy Warhol aus dem Foto gefertigt hatte! Das Bild ist etwas ganz Besonderes, weil Warhol damit aus einem normalen Foto ein echtes Kunstwerk machte – so wie er es auch mit berühmten Stars tat. In der Sammlung Deilmann zeigt das Porträt nicht nur Warhols besondere Art zu arbeiten, sondern auch die Freundschaft von Harald Deilmann zu wichtigen Vertretern der damaligen Kunstszene. Über das Werk - in einfacher Sprache Andy Warhol war ein berühmter Künstler. Er gilt als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Warhol machte Bilder von Dingen, die viele Menschen kannten: Suppendosen, Cola-Flaschen oder Stars wie Marilyn Monroe. Er wollte zeigen, dass auch einfache Dinge Kunst sein können. Sein Atelier in New York hieß „Factory“. Das ist das englische Wort für "Fabrik". Dort arbeitete er mit vielen Menschen zusammen. Gemeinsam machten sie Kunst, Filme und Musik. In der Sammlung Deilmann gibt es ein besonderes Bild von Andy Warhol: ein Porträt von Harald Deilmann. Harald Deilmann war ein bekannter Architekt und der Vater von Andreas Deilmann. Andreas Deilmann hat die Sammlung Deilmann gegründet. Auf einer Reise nach New York traf er zufällig seinen Freund Hans Mayer. Hans war Galerist und kannte Andy Warhol gut. Er nahm Harald in die „Factory“ mit. Dort machte Warhol ein Polaroid-Foto von Harald. Harald wusste nicht, dass daraus ein Kunstwerk entstehen würde. Zum Geburtstag bekam Harald dann die Überraschung: Hans Mayer schenkte ihm ein Porträt, das Andy Warhol aus dem Foto gemacht hatte. Dieses Porträt zeigt, wie Warhol arbeitete. Er machte aus Fotos von Menschen besondere Kunstwerke. Das tat er nicht nur bei Stars, sondern auch bei Freunden und Bekannten. Andy Warhol Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • Norbert Kricke Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • Le Corbusier Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • TOBIAS REHBERGER

    REHBERGER Infection Künstler Tobias Rehberger Werk Infection Inventar-Nr. AD-0052 Datierung 2008 Format 500 x 950 x 650 cm Material Klettverschluss, Kabel, Neonlampen Merkmale - Eingangsbereich Factory Hotel, Germania Campus, Münster - signiert auf Zertifikat Provenienz Factory Hotel Münster Tobias Rehberger Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • xxx Julius von Bismarck Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • BERNHARD HEILIGER

    Bernhard Heiliger Heiliger in der sammlung DEILMANN Mit seinen Skulpturen, die Raum und Bewegung miteinander verschmelzen, verkörpert Bernhard Heiliger die Vielseitigkeit der Bildhauerei. Ob in organischen Formen oder abstrakte Großplastiken wie „Die Flamme“ – seine Werke sprechen eine universelle Sprache, die weit über das Materielle hinausgeht. Heiliger zeigt, wie Kunst den Raum prägen kann. Genau diese Kraft macht ihn zu einem essenziellen Teil der Sammlung Deilmann. Anna Deilmann, Kuratorin der Sammlung DEILMANN. Bernhard Heiliger (1974) Ein Bildhauer, der Brücken schlug: zwischen Mensch und Monument, zwischen Vergangenheit und Zukunft. Bernhard Heiliger (1915–1995) war eine zentrale Stimme der Nachkriegsmoderne, dessen Werk die klassischen Grenzen der Bildhauerei sprengte. Geboren in Stettin und geprägt durch eine frühe Ausbildung bei Bauhaus-Schüler Kurt Schwerdtfeger, verfeinerte er sein Handwerk bei Arno Breker in Berlin. Doch erst ein Aufenthalt in Paris 1939 öffnete ihm die Welt der modernen Kunst – die Arbeiten von Rodin, Brâncuși und Arp inspirierten ihn, seine ganz eigene Bildsprache zu entwickeln. Diese Sprache, die organische Lebendigkeit mit futuristischer Klarheit verband, machte Heiliger zu einem der einflussreichsten Bildhauer seiner Zeit. Seine Skulpturen sind mehr als Objekte; sie erzählen Geschichten, die den Raum durch Bewegung und Dynamik neu definieren. Werke wie der „Figurenbaum“ für den Deutschen Pavillon auf der Expo 1958 in Brüssel (heute: Kanzlerbungalow, Bonn) oder seine Beiträge zur documenta I und II zeigen ihn als Künstler, der den Dialog zwischen Tradition und Abstraktion meisterhaft beherrschte. Nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte er sich in Berlin als freier Bildhauer und erhielt 1953 mit dem Entwurf für das „Denkmal des Unbekannten politischen Gefangenen“ erste internationale Anerkennung. Die Verbindung von formaler Strenge und emotionaler Tiefe zieht sich durch sein gesamtes Schaffen, von figürlichen Darstellungen bis zu monumentalen abstrakten Arbeiten. Seine Grabplastik „Mutter Erde“, die sein Ehrengrab in Berlin ziert, ist Sinnbild für sein Werk: monumental und introspektiv, universell und persönlich zugleich. Als Professor an der Hochschule der Künste in Berlin und Mitglied des Deutschen Künstlerbundes prägte Heiliger die Nachkriegszeit nicht nur mit seinen Skulpturen, sondern auch durch seine Lehre eine neue Generation von Künstlern. Nach seinem Tod bewahrt die Bernhard-Heiliger-Stiftung sein beeindruckendes künstlerisches Erbe, das weit über die Grenzen Berlins hinausstrahlt. Bernhard Heiligers künstlerischer Weg ist eine eindrucksvolle Transformation, die von weichen, organischen Formen hin zu dynamischen, technoiden Strukturen führt. In den frühen Jahren seiner Karriere orientierte er sich an der menschlichen Figur und schuf Werke, deren verschliffene Ästhetik an die Arbeiten Henry Moores erinnern. Doch schon in den 1960er Jahren begann er, sich von der Figur zu lösen. Seine Skulpturen wurden abstrakter, inspiriert von vegetabilen Formen, die eine Verbindung zur gegenstandslosen Kunst des Informel suchten. Dieser Wandel erreichte in den 1970er Jahren eine neue Dimension, als Heiliger Raumkompositionen schuf, die an technologische und futuristische Konstruktionen erinnern. Seine späten Arbeiten, geprägt von einer „musikalischen Geometrie“, zeigen eine faszinierende Leichtigkeit, die Masse und Volumen scheinbar aufhebt. Heiligers Werk offenbart so nicht nur eine technische, sondern auch eine künstlerische Weiterentwicklung – ein stetiger Dialog zwischen Form, Raum und Bewegung, der seine Kunst einzigartig macht. Vom Figürlichen zur Abstraktion Von der Schwere der Bronze zur Präzision des Corten-Stahls: Bernhard Heiligers Materialwahl erzählt die Geschichte seines künstlerischen Wandels. Seine frühen Werke der 1950er und 1960er Jahre, geprägt von organischen Formen, fanden ihren Ausdruck in traditionellen Materialien wie Bronze, Steinguss und Aluminium. Doch mit dem Bruch zur freien Abstraktion wagte er sich an neue Werkstoffe. Leichtmetalle, Edelstahl und später vor allem Corten-Stahl wurden zu seinen bevorzugten Medien, als seine Skulpturen technoider und raumgreifender wurden. Dieser Wechsel war mehr als eine technische Entscheidung – er unterstrich die Transformation seines Stils und gab seinen Arbeiten eine einzigartige Spannung zwischen Massivität und Leichtigkeit. Material & Transformation Heiligers Skulpturen sprechen mit ihrem Umfeld: Ob intime Porträtköpfe oder monumentale Werke wie die sieben Meter hohe Bronzeplastik „Die Flamme“ auf dem Berliner Ernst-Reuter-Platz – sie fügen sich nicht nur in den öffentlichen Raum ein, sondern gestalten ihn entscheidend mit. Seine Porträts, geschaffen in den 1950er und frühen 1960er Jahren, sind subtile Charakterstudien, während seine Großplastiken den Raum herausfordern und neu definieren. Jede Arbeit ist ein Dialog zwischen Form, Bewegung und Umgebung, der den Betrachter einlädt, innezuhalten und sich mit den vielfältigen Ebenen von Heiligers Kunst auseinanderzusetzen. Skulpturen für die Öffentlichkeit in der Sammlung Deilmann Künstler der Sammlung Voriger Künstler Alle Künstler Nächster Künstler •1950: Haus am Waldsee, Berlin •1951: Ausstellungen in mehreren Kunstvereinen und Museen, darunter: Kunstvereine in Hamburg, Oldenburg und Wuppertal; Kaiser Wilhelm Museum, Krefeld; Museum Folkwang, Essen; Museum am Ostwall, Dortmund; Märkisches Museum, Witten •1955: Teilnahme an der documenta I, Kassel •1956: Einzelausstellung im Haus am Waldsee, Berlin (anschließend in weiteren deutschen Städten gezeigt) •1956: Teilnahme an der 28. Biennale von Venedig •1959: Teilnahme an der documenta II, Kassel •1961: Ausstellung in der Staempfli Gallery, New York •1985: Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Duisburg •1991: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Berlin •1995: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn •2005: Martin-Gropius-Bau, Berlin Ausstellungen •1950: Kunstpreis der Stadt Berlin •1952: Kunstpreis der Stadt Köln •1956: Mitglied der Akademie der Künste, Berlin (1992 ausgetreten) •1956: Großer Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen •1974: Großes Bundesverdienstkreuz •1975: Lovis-Corinth-Preis des Bundesministeriums des Inneren •1984: Ehrenmitglied des Deutschen Künstlerbundes Ehrungen Die Bernhard-Heiliger-Stiftung ist weit mehr als ein Archiv – sie ist eine lebendige Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. 1996 von Sabine Wellmann-Heiliger, seiner vierten Ehefrau, ins Leben gerufen, hat die Stiftung ihren Sitz im historischen Ateliergebäude in Berlin-Dahlem, dem Ort, an dem viele von Heiligers wegweisenden Werken entstanden. Heute ist dort das Kunsthaus Dahlem beheimatet, ein Museum der Nachkriegsmoderne, das Heiligers Skulpturen in den Kontext seiner Zeit setzt und gleichzeitig deren zeitlose Strahlkraft unterstreicht. Die Stiftung bewahrt nicht nur das Werk Bernhard Heiligers, sondern sorgt auch dafür, dass Heiligers Kunst weiterhin präsent und relevant bleibt. Mit der Verleihung des Bernhard-Heiliger-Preises für Skulptur wird das Werk zeitgenössischer Bildhauer*innen gewürdigt. Unterstützt durch Mittel der Deutschen Klassenlotterie, verwaltet sie zusammen mit der Erbengemeinschaft die Rechte an seinem künstlerischen Nachlass und hält das Vermächtnis eines Künstlers lebendig, der Brücken zwischen den Epochen schlug. Bernhard-Heiliger-Stiftung

  • ALICJA KWADE

    KWADE Meta Meter Künstler Alicja Kwade Werk Meta Meter Inventar-Nr. AD-0037 Datierung 2021 Format 150 x 250 cm Material Zollstock auf Papier Merkmale Es besteht aus einem Messstab, der auf Papier montiert und gerahmt ist. Die Abmessungen betragen 154 x 254 x 5,5 cm. Provenienz Privatsammlung Andreas Deilmann Über das Werk Das Werk Meta-Meter von Alicja Kwade zeigt einen großen Rahmen von 150 x 250 cm. Darin liegt ein zwei Meter langer Zollstock, eingebettet in dickes Papier und mittig auf der Achse des Rahmens ausgerichtet. Bei genauer Betrachtung erkennt man, dass jeder zweite Millimeter der Skala mit einer Kreissäge eingeschnitten wurde. Der Zollstock selbst bleibt dadurch intakt, doch das Werkzeug trägt nun feine Kerben, die sich als Beschädigungen auch im Papier abzeichnen. Das Alltagsobjekt wird so verfremdet und gleichzeitig in seiner Funktion und Symbolik hinterfragt. Alicja Kwade (*1979 in Kattowitz, Polen) zählt zu den international bedeutendsten Künstlerinnen ihrer Generation. Sie floh mit ihrer Familie nach Deutschland, wuchs in Hannover auf und studierte Bildende Kunst an der Universität der Künste in Berlin, wo sie heute lebt und arbeitet. Kwade ist bekannt dafür, alltägliche Objekte wie Steine, Uhren oder Werkzeuge in einen neuen Kontext zu stellen. Indem sie sie verfremdet, verdoppelt oder zerschneidet, eröffnet sie überraschende Blickwinkel auf unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit. Das Werk Meta-Meter verdeutlicht dieses Prinzip: Der Zollstock – ein Werkzeug für Ordnung, Maß und Kontrolle – verliert durch die gezielten Eingriffe seine Eindeutigkeit. Die präzisen Maße, die eigentlich Sicherheit geben, erscheinen plötzlich unsicher und fragmentiert. Kwade macht damit sichtbar, dass auch unsere Mittel, die Welt zu messen und zu verstehen, nur Konstruktionen sind – Systeme, die wir selbst erschaffen haben. Mit ihren Arbeiten gelingt es Alicja Kwade, die Grenzen der Wahrnehmung auszuloten und Symbole in ihrer Bedeutung neu zu deuten. Ihre Werke sind auf internationalen Ausstellungen zu sehen, unter anderem im Metropolitan Museum of Art in New York, der Whitechapel Gallery in London oder an der Berliner Siegessäule, wo sie die berühmte „Goldelse“ von militärischen Symbolen befreite und in ein Friedenssymbol verwandelte. Auch Meta-Meter zeigt exemplarisch ihre Fähigkeit, das scheinbar Vertraute zu irritieren und die Betrachterinnen und Betrachter dazu einzuladen, ihre Wahrnehmung von Realität neu zu überdenken. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Stell dir einen ganz großen Bilderrahmen vor. In der Mitte liegt ein sehr langer Zollstock – ganze zwei Meter! Aber dieser Zollstock sieht anders aus, als du es kennst: Mit einer Kreissäge hat die Künstlerin Alicja Kwade kleine Schnitte in ihn gemacht. Genauer gesagt hat sie jeden zweiten Millimeter eingeschnitten. Der Zollstock ist zwar noch ganz, aber er hat nun lauter kleine Kerben. Diese Kerben sieht man auch im Papier, in das der Zollstock eingebettet ist. Warum macht man so etwas? Alicja Kwade möchte uns zeigen, dass Dinge, die wir ganz selbstverständlich benutzen, plötzlich fremd wirken können, wenn man sie verändert. Ein Zollstock ist eigentlich ein Werkzeug, das Ordnung schafft und mit dem man ganz genau messen kann. Aber hier wirkt er plötzlich unsicher, fast so, als würde er uns austricksen wollen. Mit Meta-Meter zeigt sie: Auch die Dinge, mit denen wir unsere Welt erklären und ordnen, sind nicht so fest und sicher, wie wir glauben. Man kann und soll die Dinge, die wir uns so ausdenken auch mal hinterfragen! Alicja Kwade ist eine sehr bekannte Künstlerin. Sie wurde 1979 in Polen geboren, zog aber schon als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland. Heute lebt sie in Berlin und macht Kunst, die man auf der ganzen Welt sehen kann – in New York, London oder auch in Berlin. Sie nimmt oft ganz gewöhnliche Dinge, wie Steine, Uhren oder Werkzeuge, und verändert sie so, dass wir anfangen, über sie nachzudenken. Über das Werk - in einfacher Sprache Stell dir einen großen Bilderrahmen vor. In der Mitte liegt ein sehr langer Zollstock. Er ist zwei Meter lang. Aber dieser Zollstock ist anders: Die Künstlerin Alicja Kwade hat mit einer Säge kleine Schnitte in ihn gemacht. Der erste Millimeter ist heile. Der zweite ist weg. Der dritte Millimeter ist wieder da. Der nächste weg. So geht das die ganze Zeit. Sie hat jeden zweiten Millimeter eingeschnitten. Der Zollstock ist aber nicht nicht kaputt! Aber er hat viele kleine Kerben. Diese Kerben sieht man auch im Papier, in das der Zollstock gelegt wurde. Warum macht die Künstlerin das? Sie will uns zeigen: Wir kennen manche Dinge sehr gut. Wir kennen sie so gut, dass wir nicht über sie nachdenken. Wenn wir manche Dinge dann nur ein bisschen verändern, kennen wir sie auf einmal nicht mehr gut. Wir müssen über sie nachdenken. Ein Zollstock ist eigentlich ein Werkzeug. Damit kann man Dinge genau messen. Aber dieser Zollstock wirkt unsicher. Fast so, als würde er uns austricksen. Das Kunstwerk heißt "Meta-Meter". Die Künstlerin will uns sagen: Wir erfinden Dinge und Regeln. Oft helfen sie uns im Alltag. Aber man kann sie auch verändern. Sie müssen nicht immer so bleiben. Wir können sie auch hinterfragen. Alicja Kwade ist eine sehr bekannte Künstlerin. Sie wurde 1979 in Polen geboren. Als Kind kam sie mit ihrer Familie nach Deutschland. Heute lebt sie in Berlin. Ihre Kunst kann man auf der ganzen Welt sehen: in New York, London oder auch in Berlin. Sie benutzt oft ganz normale Dinge: Steine oder Uhren. Dann verändert sie die Dinge. So bringt sie uns dazu, neu über die Dinge nachzudenken. Alicja Kwade Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

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