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- SALOME
SALOME Seerosen Künstler Salomé Werk Seerosen Inventar-Nr. AD-0054 Datierung 1986 Format ø 88,5 cm Material Öl auf Sperrholz Merkmale Rückseitig betitelt, signiert und datiert Provenienz Galerie Holtmann, Köln Galerie Neher, Essen 1989 Privatsammlung Andreas Deilmann Salomé Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk
- NORBERT TADEUSZ
TADEUSZ 1 Hermaphrodite Künstler Norbert Tadeusz Werk Hermaphrodite Inventar-Nr. AD-0060 Datierung 1983 Format 70,5 x 100 cm Material Bleistift und Aquarell auf Papier Merkmale Links mittig signiert, datiert und bezeichnet / Auflage Unikat Provenienz 1983 Norbert Tadeusz Estate 2018 Galerie Ostendorf 2018 Sammlung Deilmann Norbert Tadeusz Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk
- JOHANNES GRÜTZKE
GRÜTZKE 3 Caroline Künstler Johannes Grützke Werk Caroline Inventar-Nr. AD-0027 Datierung 1989 Format 113 x 104 cm Material Pastellkreide auf Papier Merkmale Unten links signiert und datiert: "4.5.1989" Provenienz Galerie und Verlag R.P. Hartmann, München Privatsammlung Andreas Deilmann Johannes Grützke Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk
- RUPPRECHT GEIGER
GEIGER Rotes Rund Künstler Rupprecht Geiger Werk Rotes Rund Inventar-Nr. AD-0023 Datierung 1963 Format 146 x 131 cm Material Öl auf Leinwand Merkmale Signiert und datiert verso auf der Leinwand unten links: Geiger 63. Provenienz Van Ham Privatsammlung Andreas Deilmann Rupprecht Geiger Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk
- ANDY WARHOL
WARHOL 2 Harald Deilmann Künstler Andy Warhol Werk Harald Deilmann Inventar-Nr. AD-0071 Datierung 1980 Format 101 x 101 cm Material Siebdruck auf Leinwand Merkmale Signiert auf der Leinwand umseitig Stanford University / Kantor Arts Center Negatives [Meeting in conference room at 860 Broadway; Portrait photo shoot, Harold Dielman; Union Square Farmers Market] 1980 / 20th C. / North America, U.S.A. / 1 3/8 in. (35 mm) By (primary) Andy Warhol American, 1928–1987 Medium: Black-and-white negatives Credit Line: Gift of The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. Accession Number: 2014.41.357 https://cantorcollection.stanford.edu/objects-1/info/83230 Provenienz 1980 Andy Warhol Factory 1980 Harald Deilmann 2003 Privatsammlung Andreas Deilmann 2016 Deilmann Stiftung Über das Werk Andy Warhol (1928–1987) gilt als Ikone der Pop-Art und als einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Mit seinen Werken über Konsumkultur, Massenproduktion und Prominenz revolutionierte er die Kunstwelt. Berühmt wurde er in den 1960er Jahren durch seine Siebdrucke ikonischer Motive wie Campbell’s Suppendosen, Coca-Cola-Flaschen oder Porträts von Marilyn Monroe. Warhols Arbeiten lösten die Grenzen zwischen Kunst und Kommerz auf und stellten die Frage, wie Kunst im Zeitalter der Medien- und Konsumgesellschaft funktionieren kann. Mit seinem legendären Studio, der „Factory“ in New York, prägte er nicht nur die bildende Kunst, sondern auch die Musik- und Filmszene und wurde zu einer zentralen Figur der amerikanischen Avantgarde. Ein besonderes Werk innerhalb der Sammlung Deilmann ist Warhols Porträt von Harald Deilmann, dem renommierten Architekten und Vater von Andreas Deilmann. Die Entstehungsgeschichte dieses Bildes ist eng mit persönlichen Begegnungen verknüpft: Auf einer Reise nach New York traf Harald Deilmann zufällig seinen Freund, den Galeristen Hans Mayer, der Warhol in Deutschland vertrat. Mayer nahm ihn kurzerhand mit in die Factory, wo Warhol ein Polaroid von Deilmann anfertigte – ohne dass dieser wusste, dass mehr daraus entstehen würde. Einige Zeit später erhielt Harald Deilmann zu seinem Geburtstag die überraschende Nachricht: Hans Mayer hatte Warhol beauftragt, auf Grundlage des Fotos ein Porträt anzufertigen, das er Deilmann schließlich schenkte. Das Werk steht exemplarisch für Warhols künstlerische Praxis, Menschen aus seinem Umfeld in den Rang ikonischer Bildnisse zu erheben – dieselbe Technik, die er auch bei Stars wie Marilyn Monroe oder Mick Jagger nutzte. In der Sammlung Deilmann ist das Porträt ein herausragendes Zeugnis nicht nur von Warhols Bedeutung für die Pop-Art, sondern auch von den engen Verbindungen zwischen Harald Deilmann und wichtigen Vertretern der damaligen Kunstszene. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Andy Warhol (1928–1987) war einer der bekanntesten Künstler des 20. Jahrhunderts. Er malte und druckte Bilder von Dingen, die jeder kannte – zum Beispiel Suppendosen, Cola-Flaschen oder berühmte Stars wie Marilyn Monroe. Damit wollte er zeigen, dass Kunst nicht nur aus besonderen Dingen bestehen muss, sondern auch aus Sachen, die wir im Alltag sehen. Sein Atelier in New York nannte er die „Factory“ (also „Fabrik“), weil dort viele Menschen zusammenarbeiteten, um Kunst, Filme und Musik zu machen. Ein besonderes Bild in der Sammlung Deilmann ist ein Porträt von Harald Deilmann, einem berühmten Architekten und Vater von Andreas Deilmann, dem Gründer der Sammlung. Die Geschichte dazu klingt fast wie ein kleines Abenteuer: Als Harald Deilmann einmal in New York war, traf er zufällig seinen Freund Hans Mayer. Hans war Warhol's Galerist, also jemand, der Künstler vertritt und ihre Werke zeigt. An diesem Tag nahm Hans ihn mit in Warhols „Factory“. Dort machte Warhol schnell ein Polaroid-Foto von Harald – doch Harald wusste gar nicht, dass daraus noch etwas Großes entstehen würde. Zu Haralds Geburtstag gab es dann die Überraschung: Hans Mayer schenkte ihm ein Porträt, das Andy Warhol aus dem Foto gefertigt hatte! Das Bild ist etwas ganz Besonderes, weil Warhol damit aus einem normalen Foto ein echtes Kunstwerk machte – so wie er es auch mit berühmten Stars tat. In der Sammlung Deilmann zeigt das Porträt nicht nur Warhols besondere Art zu arbeiten, sondern auch die Freundschaft von Harald Deilmann zu wichtigen Vertretern der damaligen Kunstszene. Über das Werk - in einfacher Sprache Andy Warhol war ein berühmter Künstler. Er gilt als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Warhol machte Bilder von Dingen, die viele Menschen kannten: Suppendosen, Cola-Flaschen oder Stars wie Marilyn Monroe. Er wollte zeigen, dass auch einfache Dinge Kunst sein können. Sein Atelier in New York hieß „Factory“. Das ist das englische Wort für "Fabrik". Dort arbeitete er mit vielen Menschen zusammen. Gemeinsam machten sie Kunst, Filme und Musik. In der Sammlung Deilmann gibt es ein besonderes Bild von Andy Warhol: ein Porträt von Harald Deilmann. Harald Deilmann war ein bekannter Architekt und der Vater von Andreas Deilmann. Andreas Deilmann hat die Sammlung Deilmann gegründet. Auf einer Reise nach New York traf er zufällig seinen Freund Hans Mayer. Hans war Galerist und kannte Andy Warhol gut. Er nahm Harald in die „Factory“ mit. Dort machte Warhol ein Polaroid-Foto von Harald. Harald wusste nicht, dass daraus ein Kunstwerk entstehen würde. Zum Geburtstag bekam Harald dann die Überraschung: Hans Mayer schenkte ihm ein Porträt, das Andy Warhol aus dem Foto gemacht hatte. Dieses Porträt zeigt, wie Warhol arbeitete. Er machte aus Fotos von Menschen besondere Kunstwerke. Das tat er nicht nur bei Stars, sondern auch bei Freunden und Bekannten. Andy Warhol Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk
- ALICJA KWADE
KWADE Meta Meter Künstler Alicja Kwade Werk Meta Meter Inventar-Nr. AD-0037 Datierung 2021 Format 150 x 250 cm Material Zollstock auf Papier Merkmale Es besteht aus einem Messstab, der auf Papier montiert und gerahmt ist. Die Abmessungen betragen 154 x 254 x 5,5 cm. Provenienz Privatsammlung Andreas Deilmann Über das Werk Das Werk Meta-Meter von Alicja Kwade zeigt einen großen Rahmen von 150 x 250 cm. Darin liegt ein zwei Meter langer Zollstock, eingebettet in dickes Papier und mittig auf der Achse des Rahmens ausgerichtet. Bei genauer Betrachtung erkennt man, dass jeder zweite Millimeter der Skala mit einer Kreissäge eingeschnitten wurde. Der Zollstock selbst bleibt dadurch intakt, doch das Werkzeug trägt nun feine Kerben, die sich als Beschädigungen auch im Papier abzeichnen. Das Alltagsobjekt wird so verfremdet und gleichzeitig in seiner Funktion und Symbolik hinterfragt. Alicja Kwade (*1979 in Kattowitz, Polen) zählt zu den international bedeutendsten Künstlerinnen ihrer Generation. Sie floh mit ihrer Familie nach Deutschland, wuchs in Hannover auf und studierte Bildende Kunst an der Universität der Künste in Berlin, wo sie heute lebt und arbeitet. Kwade ist bekannt dafür, alltägliche Objekte wie Steine, Uhren oder Werkzeuge in einen neuen Kontext zu stellen. Indem sie sie verfremdet, verdoppelt oder zerschneidet, eröffnet sie überraschende Blickwinkel auf unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit. Das Werk Meta-Meter verdeutlicht dieses Prinzip: Der Zollstock – ein Werkzeug für Ordnung, Maß und Kontrolle – verliert durch die gezielten Eingriffe seine Eindeutigkeit. Die präzisen Maße, die eigentlich Sicherheit geben, erscheinen plötzlich unsicher und fragmentiert. Kwade macht damit sichtbar, dass auch unsere Mittel, die Welt zu messen und zu verstehen, nur Konstruktionen sind – Systeme, die wir selbst erschaffen haben. Mit ihren Arbeiten gelingt es Alicja Kwade, die Grenzen der Wahrnehmung auszuloten und Symbole in ihrer Bedeutung neu zu deuten. Ihre Werke sind auf internationalen Ausstellungen zu sehen, unter anderem im Metropolitan Museum of Art in New York, der Whitechapel Gallery in London oder an der Berliner Siegessäule, wo sie die berühmte „Goldelse“ von militärischen Symbolen befreite und in ein Friedenssymbol verwandelte. Auch Meta-Meter zeigt exemplarisch ihre Fähigkeit, das scheinbar Vertraute zu irritieren und die Betrachterinnen und Betrachter dazu einzuladen, ihre Wahrnehmung von Realität neu zu überdenken. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Stell dir einen ganz großen Bilderrahmen vor. In der Mitte liegt ein sehr langer Zollstock – ganze zwei Meter! Aber dieser Zollstock sieht anders aus, als du es kennst: Mit einer Kreissäge hat die Künstlerin Alicja Kwade kleine Schnitte in ihn gemacht. Genauer gesagt hat sie jeden zweiten Millimeter eingeschnitten. Der Zollstock ist zwar noch ganz, aber er hat nun lauter kleine Kerben. Diese Kerben sieht man auch im Papier, in das der Zollstock eingebettet ist. Warum macht man so etwas? Alicja Kwade möchte uns zeigen, dass Dinge, die wir ganz selbstverständlich benutzen, plötzlich fremd wirken können, wenn man sie verändert. Ein Zollstock ist eigentlich ein Werkzeug, das Ordnung schafft und mit dem man ganz genau messen kann. Aber hier wirkt er plötzlich unsicher, fast so, als würde er uns austricksen wollen. Mit Meta-Meter zeigt sie: Auch die Dinge, mit denen wir unsere Welt erklären und ordnen, sind nicht so fest und sicher, wie wir glauben. Man kann und soll die Dinge, die wir uns so ausdenken auch mal hinterfragen! Alicja Kwade ist eine sehr bekannte Künstlerin. Sie wurde 1979 in Polen geboren, zog aber schon als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland. Heute lebt sie in Berlin und macht Kunst, die man auf der ganzen Welt sehen kann – in New York, London oder auch in Berlin. Sie nimmt oft ganz gewöhnliche Dinge, wie Steine, Uhren oder Werkzeuge, und verändert sie so, dass wir anfangen, über sie nachzudenken. Über das Werk - in einfacher Sprache Stell dir einen großen Bilderrahmen vor. In der Mitte liegt ein sehr langer Zollstock. Er ist zwei Meter lang. Aber dieser Zollstock ist anders: Die Künstlerin Alicja Kwade hat mit einer Säge kleine Schnitte in ihn gemacht. Der erste Millimeter ist heile. Der zweite ist weg. Der dritte Millimeter ist wieder da. Der nächste weg. So geht das die ganze Zeit. Sie hat jeden zweiten Millimeter eingeschnitten. Der Zollstock ist aber nicht nicht kaputt! Aber er hat viele kleine Kerben. Diese Kerben sieht man auch im Papier, in das der Zollstock gelegt wurde. Warum macht die Künstlerin das? Sie will uns zeigen: Wir kennen manche Dinge sehr gut. Wir kennen sie so gut, dass wir nicht über sie nachdenken. Wenn wir manche Dinge dann nur ein bisschen verändern, kennen wir sie auf einmal nicht mehr gut. Wir müssen über sie nachdenken. Ein Zollstock ist eigentlich ein Werkzeug. Damit kann man Dinge genau messen. Aber dieser Zollstock wirkt unsicher. Fast so, als würde er uns austricksen. Das Kunstwerk heißt "Meta-Meter". Die Künstlerin will uns sagen: Wir erfinden Dinge und Regeln. Oft helfen sie uns im Alltag. Aber man kann sie auch verändern. Sie müssen nicht immer so bleiben. Wir können sie auch hinterfragen. Alicja Kwade ist eine sehr bekannte Künstlerin. Sie wurde 1979 in Polen geboren. Als Kind kam sie mit ihrer Familie nach Deutschland. Heute lebt sie in Berlin. Ihre Kunst kann man auf der ganzen Welt sehen: in New York, London oder auch in Berlin. Sie benutzt oft ganz normale Dinge: Steine oder Uhren. Dann verändert sie die Dinge. So bringt sie uns dazu, neu über die Dinge nachzudenken. Alicja Kwade Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk
- NORBERT TADEUSZ
TADEUSZ 2 Zwei Grazien Künstler Norbert Tadeusz Werk Zwei Grazien Inventar-Nr. AD-0061 Datierung 1983 Format 156 x 225 cm Material Ölkreide und Aquarell auf Transparentpapier Merkmale - Signatur unten rechts, Florenz - 7cm Rahmen Provenienz Galerie Wolfgang Gmyrek, Düsseldorf Privatsammlung Andreas Deilmann 2018 Deilmann Stiftung Über das Werk In dem wandfüllenden Werk von Norbert Tadeusz sind zwei gesichtslose Aktfiguren in einem angeschnittenen Interieur zu sehen. Während eine Figur in einer geöffneten Tür steht, beugt sich die andere nach vorn, um ein Textil auf dem Boden auszubreiten. Ein Fenster, zwei Stühle, ein blauer Korb bereichern die Szenerie, deren Handlung zwischen stiller, farblich harmonischer Belanglosigkeit und unheilvoller Rätselhaftigkeit changiert. Für Norbert Tadeusz, einen der wichtigsten figurativen Maler seiner Generation, war der weibliche Akt während seiner gesamte Schaffenszeit wegweisend. Inspiriert von Edward Hopper und Francis Bacon drapierte er seine Figuren in bühnenartigen Interieurs, die Gleichwertigkeit von Mensch und Raum in seinen Bildern berührt existenzielle Fragen. Tadeusz fand seine Inspirationen im alltäglichen Leben, das er in unzähligen Skizzen festhielt. Kein Wunder also, dass auch die Zeichnung in seinem Œuvre eine zentrale Rolle spielt. Bei dem Werk „Zwei Grazien“, das 1983 vermutlich während eines Aufenthalts als Preisträger in der Villa Romana in Florenz entstand, handelt es sich um eine Zeichnung mit Wachskreide auf Pergament. Das durchscheinende Papier entfaltet im Licht eine besondere Wirkung. Nähert man sich dem Werk, erkennt man feine Löcher entlang der Konturen, die wahrscheinlich aus einem Übertragungsverfahren der Zeichnung stammen. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Auf dem großen Bild von Norbert Tadeusz sieht man zwei Personen ohne Gesicht. Sie sind fast nackt und stehen in einem Raum. Eine Person steht in einer offenen Tür. Die andere beugt sich nach vorne, um ein Tuch auf dem Boden auszubreiten. Im Raum gibt es ein Fenster, zwei Stühle und einen blauen Korb. Alles wirkt gleichzeitig ruhig und harmonisch, aber auch ein bisschen geheimnisvoll. Man weiß nicht genau, was als Nächstes passiert. Für Norbert Tadeusz war der weibliche Akt ein sehr wichtiges Thema in seinem ganzen Leben als Künstler. Er ließ sich von den Malern Edward Hopper und Francis Bacon inspirieren. Seine Figuren stehen oft in Räumen wie auf einer Bühne. Dabei wirkt der Mensch genauso wichtig wie der Raum um ihn herum. Tadeusz holte seine Ideen aus dem Alltag und machte viele Skizzen von dem, was er sah. Deshalb spielen Zeichnungen in seinem Werk eine große Rolle. Das Werk „Zwei Grazien“ entstand 1983, wahrscheinlich während eines Aufenthalts in der Villa Romana in Florenz. Es ist eine Zeichnung mit Wachskreide auf Pergament. Das Papier ist ein wenig durchsichtig und sieht im Licht besonders schön aus. Wenn man genau hinschaut, kann man kleine Löcher entlang der Linien entdecken. Sie stammen wahrscheinlich von einem Übertragungsverfahren, das Tadeusz beim Zeichnen benutzte. Über das Werk - in einfacher Sprache Das Bild heißt „Zwei Grazien“. Es ist von dem Künstler Norbert Tadeusz. Auf dem Bild sieht man zwei Menschen ohne Gesicht. Sie sind nackt. Eine Person steht in einer offenen Tür. Die andere Person beugt sich nach vorne. Sie breitet ein Tuch auf dem Boden aus. Im Raum gibt es ein Fenster, zwei Stühle und einen blauen Korb. Das Bild wirkt ruhig. Es wirkt aber auch ein bisschen geheimnisvoll. Für Norbert Tadeusz war der weibliche Akt ein wichtiges Thema. "Akt" bedeutet nackte Körper. Er ließ sich von Edward Hopper und Francis Bacon inspirieren. Die Figuren stehen oft in Räumen. Die Räume sehen aus wie eine Bühne. Die Menschen und der Raum sind in seinen Bildern gleich wichtig. Tadeusz hat seine Ideen aus dem Alltag geholt. Er hat viele Skizzen gemacht. Darum sind Zeichnungen in seinem Werk sehr wichtig. Das Bild hat Tadeusz wahrscheinlich in der Villa Romana in Florenz gemalt. Die Villa Romana ist ein Haus für Künstler in Italien. Das Bild ist eine Zeichnung mit Wachskreide auf Pergament. Das Papier ist durchscheinend und sieht im Licht besonders schön aus. Wenn man genau hinschaut, sieht man kleine Löcher entlang der Linien. Diese Löcher kommen von einer besonderen Technik. Mit der Technik kann der Künstler eine Zeichung leichter größer nachzeichnen. Norbert Tadeusz Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk
- ROSA BARBA
BARBA Uncertain Theme – and therefore Abstract Künstler Rosa Barba Werk Uncertain Theme – and therefore Abstract Inventar-Nr. AD-0005 Datierung 2021 Format 123 x 140 x 12,3 cm Material Stahl, Glas, Motor, 35 mm Film Merkmale Edition 1 - 7+ 2AP In einer gerahmten Glasbox befinden sich Zelluloidstreifen in ständiger Bewegung. Sie erstrecken sich von einer zentralen Achse bis zu den Rändern des Rahmens und spannen sowie l ösen sich kontinuierlich – als würden Linien gezeichnet, die jedoch immer wieder in sich zusammenfallen, bevor die Zeichnung vollendet ist. Provenienz Privatsammlung Andreas Deilmann Über das Werk In einem schlichten schwarzen Rahmen steckt ein faszinierender Mechanismus: Ein rotierender Motor zieht zehn analoge 35-mm-Filmstreifen von ihrem Rand zur Mitte. In einer Richtung spannt sich das feine Zelluloid, als wollte es eine Linie zeichnen, doch schon im nächsten Moment entgleitet es wieder – Lockerwerden und Spannen in einem unendlichen Rhythmus. Dann dreht sich die Spule um, die Streifen lassen los, sacken zusammen, und alles beginnt von vorn – eine stille, abstrakte Choreografie. Die Künstlerin Rosa Barba, in Berlin lebend, versteht Film nicht nur als Projektion, sondern als plastisches Material. Sie zerlegt dessen technisches Innenleben – Projektor, Zelluloid, Bewegung – und verwandelt diese in kinetische Skulpturen, die Bild, Raum und Zeit neu verhandeln. Ihr Werk "Uncertain Theme – and Therefore Abstract" spielt genau mit dieser Spannung: Zwischen Bewegung und Stillstand, zwischen Erwartung und Abbruch, zwischen filmischer Erzählung und bloßer Bewegung. Diese behutsam choreografierte Maschinerie lädt dazu ein, Film und seine Mechaniken neu zu erleben – nicht als Projektionsfläche für Geschichten, sondern als sinnliches, räumliches Ereignis, dessen abstrahierende Kraft eigene Interpretationsräume öffnet. Über das Werk - in kindgerechter Sprache In einem schwarzen Rahmen hängen lange, dünne Filmstreifen. In der Mitte dreht sich eine Spule, die sie immer wieder anzieht und loslässt. Erst werden die Streifen ganz straff, dann fallen sie locker herunter. Danach beginnt das Spiel von vorn. Die Künstlerin Rosa Barba mag es, mit echten Filmstreifen und Projektoren zu arbeiten. Sie benutzt sie aber nicht nur, um Filme mit Bildern zu zeigen, sondern um die Geräte selbst zu Stars ihrer Kunst zu machen. Hier geht es nicht um eine Geschichte auf der Leinwand, sondern um die Bewegung der Filmstreifen selbst. Wenn du dir das anschaust, kannst du dir vielleicht vorstellen, dass die Filmstreifen miteinander tanzen – und die Spule der Dirigent ist. Über das Werk - in einfacher Sprache Dieses Werk zeigt einen schwarzen Rahmen mit Glas. Hinter dem Glas dreht sich eine Spule. Zehn Filmstreifen sind am Rand befestigt. Die Spule zieht die Streifen an. Dann sind sie straff. Danach dreht sich die Spule zurück. Die Streifen werden locker. Die Spule dreht sich weiter. Die Filmstreifen spannen sich. Dann dreht sich die Spule zurück. Dies passiert immer wieder. Die Künstlerin ist Rosa Barba. Sie wohnt in Berlin. Sie arbeitet oft mit echten Filmstreifen. Sie zeigt nicht nur Filme mit Bildern. Sie macht den Filmstreifen selbst zu Kunst. In diesem Werk sieht man: Bewegung kann auch Kunst sein. Es gibt keine Geschichte. Nur den Wechsel von fest zu locker – immer wieder. Rosa Barba Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk
- SOL LEWITT
LEWITT 2 Two Cubes with Colors Superimposed (red) Künstler Sol LeWitt Werk Two Cubes with Colors Superimposed (red) Inventar-Nr. AD-0042 Datierung 1988 Format 76 x 241 cm Material Signierte Farbserigraphie Merkmale Auflage 30 Provenienz Deilmann Stiftung Sol LeWitt Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk
- NORBERT KRICKE
KRICKE 3 X Künstler Norbert Kricke Werk X Inventar-Nr. AD-0036 Datierung Format Material Merkmale Provenienz Privatsammlung Andreas Deilmann Norbert Kricke Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk









