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  • AGAM

    AGAM Polymorph Künstler Yaacov Agam Werk Polymorph Inventar-Nr. AD-0001 Datierung - Format 40 x 52 cm Material 3D Bild Merkmale Provenienz 2018 Deilmann Stiftung Yaacov Agam Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • BORIS DOEMPKE

    DOEMPKE Twister Künstler Boris Doempke Werk Twister Inventar-Nr. AD-0016 Datierung 2017 Format - Material - Merkmale Installiert im Hochaus Metropolis, Berliner Platz 39, Münster Provenienz Privatsammlung Andreas Deilmann Boris Doempke Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • GÜNTHER UECKER

    UECKER 1 Aus der Galerie Poesie der Destruktion Künstler Günther Uecker Werk Poesie der Destruktion Inventar-Nr. AD-0065 Datierung 1981 Format 60 x 60 x 16 cm Material Nägel und Acryl auf Leinwand und Holz Merkmale Verso signiert mit Widmung an Harald Deilmann Provenienz 2016 Deilmann Stiftung Über das Werk Die beiden Werke „Nagelwürfel“ (1970) und das Nagelbild von 1981 zeigen exemplarisch die zentrale Technik von Günther Uecker: die Nagelbildhauerei. Dabei werden Nägel in die Oberfläche eines Objekts – wie Leinwand, Holz oder Möbel – getrieben, sodass Reliefs entstehen, die Licht und Schatten besonders intensiv einfangen. Jede Nagelreihe erzeugt Bewegung, Spannung und eine eigene Dynamik. So entstehen Kunstwerke, die auf den ersten Blick geordnet wirken, bei genauerem Hinsehen jedoch die rohe Energie des Chaos spürbar machen. Der „Nagelwürfel“ ist ein würfelförmiges Objekt, bei dem die Nägel in präzisen Reihen stecken. Durch das Zusammenspiel von Oberfläche, Licht und Schatten wirkt der Würfel lebendig und scheint sich ständig zu verändern. Für die Sammlung Deilmann ist er besonders bedeutsam, denn es ist das erste Kunstwerk, das Andreas Deilmann selbst erworben hat. Das Nagelbild von 1981 war ein Geschenk von Günther Uecker an Harald Deilmann, den Vater von Andreas Deilmann und renommierten Architekten. Das Werk arbeitet nach ähnlichen Prinzipien wie der Würfel, ist jedoch flacher. Hier treten vor allem rhythmische Linien und punktuelle Erhebungen hervor, die Bewegung und Energie besonders deutlich spürbar machen. Uecker verwendet die Nageltechnik nicht nur als ästhetisches Mittel, sondern auch als Werkzeug, um über die Balance von Ordnung und Unordnung, Zerstörung und Schöpfung nachzudenken. Seine Arbeiten eröffnen dem Betrachter einen Dialog zwischen Material und Form, zwischen visueller Wirkung und philosophischer Bedeutung. Die Werke sind Ausdruck einer Kunst, die sich intensiv mit Licht, Bewegung und der körperlichen Präsenz der Oberfläche auseinandersetzt. Beide Arbeiten zeigen, wie Uecker mit scheinbar einfachen Mitteln große Wirkung erzielt. Sie sind ein eindrucksvolles Beispiel für die Verbindung von ästhetischer Schönheit, Energie und tiefgehender Reflexion über die Welt. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Die beiden Werke „Nagelwürfel“ (1970) und das Nagelbild von 1981 zeigen, wie Günther Uecker mit Nägeln Kunst macht. Er schlägt Nägel in Holz, Leinwand oder andere Flächen, sodass kleine Erhebungen entstehen. Durch das Licht, das auf die Nägel fällt, wirken die Bilder lebendig und verändern sich, je nachdem, aus welchem Winkel man sie anschaut. Jede Nagelreihe kann Bewegung und Spannung zeigen. Der „Nagelwürfel“ sieht aus wie ein Würfel, auf dem die Nägel in genauen Reihen stecken. Das Licht fällt auf die Nägel und erzeugt ein spannendes Spiel aus hellen und dunklen Stellen. Der „Nagelwürfel“ ist besonders: Es war das erste Kunstwerk, das Harald Deilmann selbst gekauft hat. Damit begann er seine eigene Sammlung. Das Nagelbild von 1981 hingegen war ein Geschenk von Günther Uecker an Harald Deilmann, der viele Freundschaften zu Künstlern pflegte, so auch zu Uecker. Das Nagelbild von 1981 ist flacher, aber hier sieht man besonders gut Linien und Muster, die den Eindruck von Bewegung und Energie verstärken. Uecker benutzt die Nägel nicht nur, um schöne Bilder zu machen. Er zeigt damit auch, wie Ordnung und Chaos zusammenpassen und wie aus etwas Wildem etwas Neues entstehen kann. Wer die Werke anschaut, kann darüber nachdenken, wie Formen, Licht und Material zusammenwirken. Mit seinen Nägeln schafft Uecker Kunstwerke, die einfach aussehen, aber viel Wirkung haben. Sie zeigen, dass man mit einfachen Mitteln spannende Bilder machen kann, die gleichzeitig Energie, Schönheit und Gedanken über die Welt ausdrücken. Über das Werk - in einfacher Sprache Die beiden Werke „Nagelwürfel“ und das Nagelbild zeigen, wie Günther Uecker mit Nägeln Kunst macht. Er schlägt die Nägel in Holz, Leinwand oder andere Flächen. So entstehen kleine Erhebungen. Das Licht fällt auf die Nägel und wirft Schatten. Dadurch wirken die Bilder lebendig. Je nachdem, aus welchem Blickwinkel man sie anschaut, sehen sie anders aus. Die Reihen der Nägel können Bewegung und Spannung zeigen. Der „Nagelwürfel“ sieht aus wie ein Würfel mit Stacheln. Die Nägel stecken in genauen Reihen. Durch das Licht entstehen helle und dunkle Stellen. Der Nagelwürfel ist das erste Kunstwerk, dass Andreas Deilmann gekauft hat. Andreas Deilmann hat mit diesem Kunstwerk die Sammlung Deilmann gegründet. Das Nagelbild war ein Geschenk von Günther Uecker an Harald Deilmann. Harald Deilmann war der Vater von Andreas Deilmann. Viele seiner Freunde waren Künstler. Auch mit Günther Uecker war er befreundet. Das Nagelbild von 1981 ist flacher als der Würfel. Man sieht hier Linien und Muster. Sie machen den Eindruck, dass die Nägel sich bewegen. Uecker benutzt die Nägel nicht nur, um schöne Bilder zu machen. Er zeigt auch, wie Ordnung und Chaos zusammenpassen. Seine Kunst zeigt, wie aus etwas Wildem Neues entstehen kann. Ueckers Kunstwerke sehen einfach aus, bewirken aber viel. Sie zeigen, dass man mit einfachen Mitteln spannende Bilder schaffen kann. Seine Werke drücken Energie, Schönheit und Ideen über die Welt aus. Günther Uecker Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • Aus der Galerie xxx Hede Bühl Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • ELLA LITTWITZ

    Ella Littwitz Littwitz in der Sammlung DEILMANN Die Arbeit „Edith“ von Ella Littwitz ist Teil der Sammlung Deilmann und spiegelt das kuratorische Interesse der Sammlung an zeitgenössischen Kunstwerken wider, welche die Perspektiven auf das Verhältnis von Mensch und Landschaft und die Bedeutung historischer Narrative in diesem Kontext beleuchten. Anna Deilmann, Kuratorin der Sammlung Deilmann Ella Littwitz Ella Littwitz (*1982 in Haifa, Israel) ist eine Künstlerin, deren Werk sich mit Geopolitik, religiösen Anschauungen, Geschichte, Kultur und Identität und ihrem Wechselverhältnis zur Landschaft auseinandersetzt. Mit einem besonderen Fokus auf das Konzept von Territorium und Grenze greift sie auf wissenschaftliche, historische und mythologische Quellen zurück, um komplexe Narrative zwischen Nation, Erinnerung, kulturellem Erbe und kollektiver Identität sichtbar zu machen. In ihren Installationen, Skulpturen und konzeptuellen Arbeiten verweist Littwitz auf der Basis verschiedener Materialien wie Erde, Sand, Samen, Stein und Fundstücken auf politische, symbolische und mythologische Bedeutungen. Häufig reflektieren ihre Werke die Spannungen des Nahen Ostens, ohne dabei plakativ zu sein – vielmehr schafft sie subtile Räume des Nachdenkens über Zugehörigkeit, Migration und das Verhältnis von Mensch und Land. Littwitz hat international ausgestellt, unter anderem in Europa, dem Nahen Osten und Nordamerika. Ihre Arbeiten befinden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen. Sie lebt und arbeitet in Jaffa, Israel. Die Kunst von Ella Littwitz kreist beständig um Prozesse der Veränderung, des Verschwindens und der Re-Kodierung. Ihre Werke sind keine statischen Objekte, sondern Zustände – temporäre Konstellationen von Material, Idee und Geschichte, die sich im Lauf der Zeit verändern oder sogar auflösen. In dieser Praxis ist Vergänglichkeit kein Verlust, sondern eine Denkfigur, die es erlaubt, über politische, territoriale und biologische Übergänge nachzudenken. Zwei exemplarische Arbeiten, in denen diese Themen besonders deutlich werden, sind „Tears 2023“ und „Exhalation“ (2024). In „Tears“ verwendet Littwitz Salzkristalle aus dem Toten Meer. Die pilzförmigen Salzkristalle bilden sich an Unterwasserquellen im Toten Meer. Die Verbreiterung am oberen Ende deutet den ursprünglichen Wasserspiegel an. Ihrem ursprünglichen Entstehungsort entnommen und auf Bronzeplatten montiert, beginnt der natürliche Auflösungsprozess, in dessen Verlauf sich Salztränen bilden, die auf den Boden rinnen und sich dort sammeln. Der Prozess ist langsam, beinahe unsichtbar, aber stetig. Die Salzkristalle verflüssigen sich und verändern die Form des Werks. Tränen sind ein Symbol für Schmerz, Verlust, aber auch für Reinigung und Transformation. Es ist eine stille Metapher für das, was über die Zeit hinweg geschieht: Das Unsichtbare wird sichtbar, das Wasser – Träger von Erinnerung – verdunstet, das Salz bleibt als fragile Spur zurück. Doch auch dieses Salz ist nicht stabil. Es kann sich auflösen, zerfallen, sich durch Luftfeuchtigkeit verändern. Die Arbeit lebt in einem Zwischenzustand: Sie ist nie ganz fertig, nie ganz vergangen – immer im Prozess. „Exhalation“ thematisiert den Zustand des Übergangs eines Materials auf eine andere Art und Weise. Aufgeschichtete Magnesiumbarren, ebenfalls dem Toten Meer entnommen, lösen sich wie die Salzkristalle auf. Doch verflüssigen sie sich nicht, sondern verwandeln sich in reines Magnesiumpulver, das beständig auf den Boden rieselt. Der Titel der Arbeit verweist auf den Moment des Ausatmens. Ein Stoff verlässt den Körper und verflüchtig sich in seiner Umgebung, verliert seine Form und geht in etwas Neuem auf. „Exhalation“ ist das Gegenteil von Einverleibung: Etwas wird entlassen, verliert Form und Substanz. Das Pulver macht den Veränderungsprozess eindrücklich deutlich und verweist auf die zersetzende Kraft natürlicher Prozesse, welche einer Transformation in etwas Neues den Weg bereiten. Beide Werke machen deutlich, wie Littwitz mit Materialien arbeitet, die eine Eigenzeit besitzen, die sich entziehen, auflösen oder transformieren. In dieser künstlerischen Strategie spiegelt sich ein tiefes Verständnis von Zeit als politischem und emotionalem Raum. Ihre Werke sind nicht nur Abbilder von Vergänglichkeit – sie sind Ausdruck vergänglicher Zustände und ihrem Potenzial zur Transformation selbst. Vergänglichkeit im Werk von Ella Littwitz Handelt es sich bei der Arbeit „Edith“ in der Sammlung Deilmann um eine Abbildung einer Salzformation am Toten Meer, arbeitet Littwitz oft mit Materialien, die von spezifischen Orten selbst stammen und territoriale Zugehörigkeiten, geopolitische Entwicklungen, Migration und menschliche Spuren und Eingriffe thematisieren. So stellte Littwitz Betonwände von abgebauten Häusern israelischer Siedler der Stadt Jamit auf der Halbinsel Sinai vor dem Petach Tikva Museum of Art auf. Jahrzehntelang in einem Depot für einen möglichen Wiedereinsatz verwahrt, beinhalten sie flüchtige Zeichen menschlichen Daseins in Abhängigkeit von geopolitischen Entscheidungen sowie nicht erfüllte Hoffnungen und Pläne. Im zweiten Teil der Installation mit dem Titel „Kwisatz Haderach“ wird eine Sanddüne mittels industrieller Ventilatoren im Raum bewegt und vermittelt die begrenzte Zeitlichkeit und Veränderlichkeit natürlicher Erscheinungen. Im Fokus von Littwitz‘ Arbeiten stehen immer wieder Grenzziehungen und ihre Auswirkungen auf die Landschaft, Bauten und Menschen. Indem sie Grenzmarkierungen wie z. B. Bojen aus ihrem ursprünglichen Kontext herauslöst („This Line“, 2020) oder zwei Geotextilien, die jeweils auf der israelischen und jordanischen Seite des nur ein paar Meter breiten Jordans eingetaucht wurden („A High Degree of Certainty“ 2020), präsentiert, führt sie die Gegenstände auf eine überaus abstrakte und ästhetische Ebene, welche die reale und konkret bedrohliche Seite der Grenze unterläuft und ihre konstruierte Dimension infolge von politischen und religiösen Konflikten betont. Menschengemachte Grenzziehungen werden somit hinterfragt und ihre Folgen auf die Landschaft und das soziale und kulturelle Gefüge ihrer Bewohner thematisiert. Littwitz‘ Fokus gilt den israelischen und palästinensischen Territorien, die sich an der Schnittstelle von Religion, Geografie und Politik, Mythologien, Glaubensvorstellungen und epochalen Übergängen bewegen. Bojen, Beton und bewegter Sand: Die Konstruktion der Grenze in der Sammlung Deilmann Künstler der Sammlung Voriger Künstler Alle Künstler Nächster Künstler •2012: Tivon Gallery Israel, Kiryat Tivon, Israel •2016: Salzburger Kunstverein, Salzburg, Österreich •2018: MWW Muzeum Współczesne Wrocław, Wrocław, Polen •2019: Kunsthalle St. Gallen, St. Gallen, Schweiz; Galerie Alexander Levy, Berlin; La Panera Art Center, Lleida, Spanien •2021: SIC! BWA, Wrocław, Polen •2023: Basis, Frankfurt a. M. •2024: Harlan Levey Projects, Brüssel, Belgien; Haifa Museum of Art, Haifa, Israel Ausstellungen (Auswahl) •2012: Stiftung Kunstfonds •2012: Botin Foundation Prize •2013: Igal Ahouvi Art Collection Promising Artist Award •2018: Dr. Georg and Josi Guggenheim Prize •2020: Artist Grant for Exceptional Work in Uncertain Times •2023: Plumas Foundation •2025: The Beatrice S Kolliner Award, The Israel Museum Auszeichnungen

  • HEDE BÜHL

    BÜHL Römischer Kopf Künstler Hede Bühl Werk Römischer Kopf Inventar-Nr. AD-0011 Datierung 1977 Format 25,5 x 20,5 x 28,5 cm Material Bronze Merkmale Auf Sockel Künstlermonogramm auf der Unterseite: Gießerei Kaiser, Düsseldorf Provenienz Privatsammlung Andreas Deilmann Über das Werk Die Bronze-Skulptur Römischer Kopf zeigt einen Kopf ohne Hals. Das Gesicht ist nur angedeutet: die Form des Kopfes und die Lippen sind erkennbar, Augen fehlen ganz. Durch diese Reduktion entsteht ein geheimnisvoller, abstrakter Ausdruck, der Raum für eigene Interpretation lässt. Hede Bühl, geboren in Hilden, zählt zu den bedeutenden zeitgenössischen Bildhauerinnen. In ihrer Arbeit stehen die menschliche Figur und ihre physischen wie psychischen Grenzen im Zentrum. Bühl gestaltet Köpfe und Körperfragmente nicht als naturalistische Abbildungen, sondern in abstrahierter Form, oft mit Verzerrungen oder akzentuierten Details. Auf diese Weise reflektieren ihre Skulpturen Verletzlichkeit, Resilienz und die Zerrissenheit des Menschen unter gesellschaftlichen und politischen Einflüssen. Der Römische Kopf ist ein typisches Beispiel für Bühls Sprache: vertraute menschliche Elemente werden reduziert und transformiert, sodass sie zugleich erkennbar und fremd wirken. Die Skulptur fordert den Betrachter auf, über Identität, Menschlichkeit und die vielfältigen Facetten menschlicher Erfahrung nachzudenken. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Die Bronze-Skulptur Römischer Kopf zeigt einen Kopf ohne Hals. Das Gesicht ist nur ein bisschen zu erkennen: man sieht die Form des Kopfes und die Lippen, aber keine Augen. Deshalb sieht der Kopf ein bisschen geheimnisvoll aus. Die Künstlerin Hede Bühl macht Figuren oft so, dass sie nicht wie echte Menschen aussehen. Sie zeigt nur Teile des Körpers oder verändert Formen. Dadurch möchte sie, dass man über die Menschen und ihre Gefühle nachdenkt. Manche Figuren wirken stark, andere verletzlich oder traurig. Der Römische Kopf zeigt uns: Auch wenn ein Gesicht oder ein Körper anders aussieht, kann er trotzdem viel erzählen. Er lädt dazu ein, genau hinzuschauen und sich eigene Gedanken über Menschen und ihr Leben zu machen. Über das Werk - in einfacher Sprache Die Skulptur "Römischer Kopf" zeigt nur einen Kopf ohne Hals. Der Kopf ist aus Bronze. Man kann das Gesicht nur ein bisschen erkennen. Man kann die Form des Kopfes erkennen. Der Kopf hat Lippen. Augen gibt es keine. Darum sieht der Kopf geheimnisvoll aus. Die Künstlerin Hede Bühl macht Figuren oft so. Ihre Skulpturen sehen nicht wie echte Menschen aus. Sie zeigt nur Teile vom Körper oder verändert Formen. Sie möchte, dass die Menschen über Gefühle und das Leben nachdenken. Manche Figuren wirken stark. Andere wirken traurig. Wie wirkt dieser Kopf? Der Römische Kopf zeigt: Auch wenn ein Gesicht oder ein Körper anders aussieht, kann er etwas erzählen. Man muss genau hinzuschauen. Hede Bühl Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • KLAUS FUSSMANN

    FUSSMANN Über den Wolken – Himmel in Gelting Künstler Klaus Fußmann Werk Über den Wolken – Himmel in Gelting Inventar-Nr. AD-0020 Datierung 1982 Format 180 x 156 cm Material Öl auf Leinwand Merkmale Signiert und datiert 27.08.1982 Provenienz • Abgebildet im Katalog Fußmann unter #28, Seite 85 1982 Klauf Fußmann 1989 Galerie Binhold, Berlin 1989 Privatsammlung Andreas Deilmann 2018 Deilmann Stiftung Klaus Fußmann Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • JULIUS VON BISMARCK

    BISMARCK Bäume ohne Grenzen Künstler Julius von Bismarck Werk Bäume ohne Grenzen Inventar-Nr. AD-0010 Datierung 2022 Format 150 x 226 cm Material Archivpigmentdruck auf Photo Rag Baryta Merkmale - Provenienz Privatsammlung Andreas Deilmann Bis head 01 Bis copy 01 Bis head 02 Bis copy 02 Bis head 03 Bis copy 01 Julius von Bismarck Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • ROLF CAVAEL

    Rolf Cavael Cavael in der Sammlung Deilmann Rolf Cavael vereint in seinem Werk eine einzigartige Verbindung von Mut und Vision. Seine Hinwendung zur ungegenständlichen Malerei in einer Zeit, die von politischer und kultureller Repression geprägt war, macht ihn zu einer herausragenden Figur der Kunstgeschichte. Für die Sammlung Deilmann ist er ein unverzichtbarer Künstler, weil er zeigt, wie Kunst unter schwierigsten Bedingungen entstehen und wirken kann. Seine Werke stehen für Freiheit, Innovation und eine Ästhetik, die sich über Konventionen hinwegsetzt. Anna Deilmann, Kuratorin der sammlung DEILMANN Registrierungskarte von Rolf Cavael als Gefangener im nationalsozialistischen Konzentrationslager Dachau Rolf Cavael (1898-1979) zählt zu den markantesten Vertretern der abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Mit einer außergewöhnlichen Sensibilität für Form und Farbe prägte er die deutsche Nachkriegsmalerei. Nach einer frühen Ausbildung als Fotograf und einem Studium der Typographie und angewandten Graphik fand Cavael seinen Weg zur Malerei – eine Leidenschaft, die ihn 1924-1926 an die Städelschule in Frankfurt führte. Ab 1926/1927 ist Cavaels Interesse an den Bauhausideen fassbar, nachhaltig beeinflusste ihn die Bekanntschaft mit Wassily Kandinsky, dessen Abstraktionsgedanken unter anderem Cavaels Schaffen prägten. Aufgrund seines künstlerischen Schaffens geriet Cavael zu einem Zeitpunkt, als seine Karriere in Berlin einen vielversprechenden Weg einzuschlagen begann, unter das Diktat der Nationalsozialisten, die seine Kunst als „entartet“ brandmarkten und ihn zwangen, sich aus dem aktiven Kunstgeschäft zurückzuziehen. Nach einer zwischenzeitigen Inhaftierung u. a. im Konzentrationslager Dachau 1936/1937 kehrte Cavael nach dem Ende des zweiten Weltkriegs zurück in die Kunstwelt und setzte seine Arbeit fort, indem er ab Mitte der 1940er Jahre organisch inspirierte Formen entwickelt und auch der Farbe zunehmend experimentierfreudig mehr Raum gegenüber der Linie gewährt. In den 1950er Jahren etablierte sich Cavael zur zentralen Figur der abstrakten Malerei und Grafik, der als Mitbegründer der Gruppe ZEN 49 zum Sprachrohr der abstrakten Kunst wurde. Mit einer klaren geometrischen Ausdruckskraft und einer Reduktion auf das Wesentliche stellte er, maßgeblich auch beeinflusst von den Kompositionsgesetzen und der Harmonielehre der Musik, Fragen nach der Bedeutung der Farbe und der Wirkung von Form. Seine Arbeiten sind nicht nur Ausdruck seiner persönlichen Auseinandersetzung mit der Welt, sondern auch ein stetiges Streben nach einer Kunst, die auf die universellen, ästhetischen Gesetzmäßigkeiten des Lebens zielt. Cavael bleibt eine der einflussreichsten Figuren des Informel in der deutschen Nachkriegszeit. Als einer der zentralen Künstler des deutschen Informel fand Cavael seine Position zwischen der Freiheit der Nachkriegskunst nach der Diktatur der Nationalsozialisten und der Suche nach neuen Ausdrucksformen jenseits des Figurativen. Anders als viele seiner Zeitgenossen, die sich stärker von dynamischen Pinselstrichen leiten ließen, bevorzugte Cavael eine subtilere, oft lyrische Herangehensweise. Seine Werke zeichnen sich durch ein harmonisches Zusammenspiel von Struktur und Bewegung aus, das weniger temperamentvoll, aber nicht minder kraftvoll wirkt. Diese einzigartige Balance verschaffte ihm eine Sonderstellung innerhalb der informellen Kunstszene. Informel Cavaels künstlerische Praxis war geprägt von Experimentierfreude und einem ausgeprägten Interesse für Materialität. Er nutzte unkonventionelle Werkstoffe und Techniken, um neue Texturen und visuelle Effekte zu erzeugen. Seine Malereien kombinierten oft unterschiedliche Schichten, die sowohl Tiefe als auch eine faszinierende Transparenz erzeugten. Dabei setzte er nicht nur Pinsel ein, sondern experimentierte auch mit Spachteln und anderen Werkzeugen, um die Oberflächen seiner Werke zu dynamisieren. Diese Herangehensweise verleiht seinen Arbeiten eine einzigartige Haptik, welche die Grenzen zwischen Malerei und Objektkunst auf die Probe stellt. Materialität und Technik •Gerhard Leistner (Bearb.): Rolf Cavael (1898–1979). Ein Künstler des deutschen Informel. Retrospektive zum 100. Geburtstag. Museum Ostdeutsche Galerie, Regensburg 1998. Dieser Ausstellungskatalog beleuchtet Cavaels zentrale Rolle innerhalb des deutschen Informel und bietet eine fundierte Retrospektive zu seinem 100. Geburtstag. •Carolin Weber (Hrsg.): Rolf Cavael. Abstraktion als lebendiger Kosmos. Galerie Maulberger, München 2007. Eine umfassende Auseinandersetzung mit Cavaels Werk, die seine künstlerische Philosophie und seinen Beitrag zur abstrakten Kunst analysiert. •Museum Aschenbrenner (Hrsg.): Rolf Cavael (1898–1979). Malerei aus innerer Notwendigkeit. Katalog zur Sonderausstellung 12.07.–05.11.2023, Garmisch-Partenkirchen 2023. Die jüngste Publikation zu Cavael bietet neue Perspektiven auf sein Werk und enthält Beiträge von renommierten Kunsthistorikerinnen wie Carolin Weber und Karin Teufl. Publikationen zu Cavael Aus der Galerie in der Sammlung Deilmann Künstler der Sammlung Voriger Künstler Alle Künstler Nächster Künstler •1949: Galerie Otto Stangl, München, Deutschland •1950: Kunstverein Freiburg, Deutschland (Gruppenausst.) •1955: Cercle Volney, Paris, Frankreich (Gruppenausst.) •1958: 29. Biennale, Venedig, Italien (Gruppenausst.) •1963: Retrospektive, Verona und München, Italien und Deutschland •1978: Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, Deutschland •1978: Museum Ostdeutsche Galerie, Regensburg, Deutschland •2003, 2008, 2013, 2016, 2018, 2020: Galerie Maulberger, München, Deutschland •2010: Galerie Dorn, Stuttgart, Deutschland (Gruppenausst.) •2019: Museum Penzberg Sammlung Campendonk, Penzberg, Deutschland (Gruppenausst.) •2023: Museum Aschenbrenner, Garmisch-Partenkirchen, Deutschland Ausstellungen •1957: Kunstpreis der Stadt München •1958: Erster Preis der Internationalen Graphik-Triennale in Grenchen, Schweiz •1968: Medaille „München leuchtet“ •1978: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland •1978: Lovis-Corinth-Preis der Künstlergilde e. V. Auszeichnungen Rolf Cavael betrachtete Abstraktion als universelle Sprache, die über die Grenzen des Sichtbaren hinausgeht. Für ihn war sie ein “lebendiger Kosmos”, in dem Form, Farbe und Emotion miteinander verschmelzen. Seine Werke, geprägt von graphisch anmutenden Linien und intuitiven Farbakzenten, wirken wie eine Momentaufnahme eines inneren Zustands – zugleich durchdacht und dynamisch. Cavael wollte keine konkreten Botschaften vermitteln, sondern Räume schaffen, welche die Betrachter zu einem unmittelbaren Kunsterleben und einer individuellen Interpretation einladen. Cavael und die Abstraktion

  • WALTER STÖHRER

    STÖHRER Jeder Gedanke ist ein Würfelwurf - Hommage à Mallarmé Künstler Walter Stöhrer Werk Jeder Gedanke ist ein Würfelwurf - Hommage à Mallarmé Inventar-Nr. AD-0058 Datierung 1978 Format 194 x 204 cm Material Mixed Media auf Leinwand Merkmale Unten rechts signiert Provenienz Privatsammlung Andreas Deilmann Über das Werk Das Gemälde „Jeder Gedanke ist ein Würfelwurf – Hommage à Mallarmé“ von Walter Stöhrer ist ein abstraktes Werk, das Malerei, Zeichnung, Schrift und Collage miteinander verbindet. Schon beim ersten Blick fällt die wilde, unruhige Bildsprache auf: kräftige Linien, gestische Farbflächen und eingearbeitete Worte und Sätze überlagern sich zu einem vielschichtigen Geflecht. Das Werk verweigert eine klare Lesbarkeit und entfaltet stattdessen einen assoziativen, fast poetischen Bildraum, der den Betrachter in Bewegung hält. Walter Stöhrer (1937–2000) zählt zu den prägenden Künstlern der deutschen Kunst nach 1945. Er entwickelte seine eigene Bildsprache jenseits etablierter Strömungen und ließ sich weder von der Pop Art noch von der Konzeptkunst vereinnahmen. Stattdessen griff er Impulse des abstrakten Expressionismus und des Surrealismus auf, die er zu einer unverwechselbaren Handschrift verdichtete. Lebendige Grundfarben wie Rot, Blau und Gelb, energische Linien und eingestreute Fragmente der Realität verschmelzen bei ihm zu einem visuell verschlüsselten Dialog. Seine Arbeiten erinnern an die spontane, rohe Ausdruckskraft der COBRA-Künstler und an die Visionen der Art brut, gehen jedoch weit darüber hinaus: Sie öffnen einen Raum, in dem Emotionen, Gedanken und innere Konflikte sichtbar werden. Linien sind bei Stöhrer nie nur Umriss, sondern lebendige Organismen, die Grenzen sprengen, sich verwandeln und in den Raum hinausweisen. Mit dem Verweis auf den französischen Dichter Stéphane Mallarmé betont Stöhrer die Nähe seiner Kunst zur Literatur und zum sprachlichen Experiment. Wie Mallarmés Gedichte bleibt auch sein Bild offen, fragmentarisch und voller Anspielungen – ein Geflecht aus Farbe, Wort und Linie, das keine eindeutigen Antworten gibt, sondern ein intensives Nachdenken über die Kraft von Kunst, Sprache und menschlicher Vorstellungskraft anstößt. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Das Bild „Jeder Gedanke ist ein Würfelwurf – Hommage à Mallarmé“ von Walter Stöhrer sieht wild und aufregend aus. Es ist bunt, voller starker Linien und kräftiger Farben. Manchmal entdeckt man darin auch Wörter oder Sätze, die mitten in das Bild geschrieben wurden. Alles wirkt ein bisschen unruhig, fast so, als ob die Gedanken selbst auf die Leinwand gesprungen wären. Walter Stöhrer mochte es, frei zu malen und eigene Wege zu gehen. Er hat sich nicht an feste Regeln gehalten, sondern mit Farben, Formen und auch mit Sprache gespielt. Seine Linien sehen oft so aus, als hätten sie ein Eigenleben – sie kriechen, tanzen oder wirbeln über das Bild. Der Titel erinnert an den Dichter Stéphane Mallarmé. So wie man beim Würfel nie genau weiß, welche Zahl kommt, so weiß man bei diesem Bild auch nicht sofort, was es zeigen will. Es lädt dich ein, länger hinzusehen und dir deine eigenen Gedanken zu machen. Über das Werk - in einfacher Sprache Das Gemälde „Jeder Gedanke ist ein Würfelwurf – Hommage à Mallarmé“ ist ein abstraktes Bild. Es wurde von Walter Stöhrer gemalt. Es verbindet viele verschiedene Techniken und Materialien. Auf der Leinwand sieht man kräftige Farben. Das Bild zeigt auch wilde Linien. Es sind auch Wörter oder Sätze in das Bild hineingeschrieben. Das Bild wirkt unruhig. Walter Stöhrer war ein deutscher Künstler. Er wollte nicht nach festen Regeln malen. Stattdessen entwickelte er einen ganz eigenen Stil. Er nutzte starke Farben wie Rot, Blau oder Gelb. Er kombinierte die Farben mit Formen, Linien und Zeichen. Seine Kunst ist inspiriert von Literatur und Poesie. Sie erinnert an spontane Kritzeleien. Sie hat aber trotzdem eine Ordnung. In seinen Bildern spielen die Linien eine große Rolle. Sie bewegen sich über die Leinwand. Sie verändern ihre Form. Dadurch wirken sie wie etwas Lebendiges. Es entsteht ein Wechselspiel zwischen Klarheit und Chaos. Das Bild zeigt, dass Gedanken unvorhersehbar sind – so wie das Ergebnis beim Würfeln. Walter Stöhrer Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

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