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  • CLAUDIA ROGGE

    ROGGE Aus der Galerie Ever After Paradise III Künstler Claudia Rogge Werk Ever After Paradise III Inventar-Nr. AD-0053 Datierung 2011 Format 165 x 215 cm Material C-Print Merkmale Provenienz Andreas Deilmann Privatsammlung Claudia Rogge Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • ROSA BARBA

    Rosa Barba Rosa Barba in der sammlung DEILMANN Rosa Barba erweitert die Sprache des Films in den Raum und schafft Werke, die Vergänglichkeit, Geschichte und Gesellschaft reflektieren. Ihre Installationen verbinden visuelle Poesie mit intellektueller Tiefe und bieten kritische Perspektiven, die perfekt zum Anspruch der Sammlung passen. Anna Deilmann, Kuratorin der Sammlung Deilmann Rosa Barba Rosa Barba (geb. 1972) ist eine in Berlin lebende Künstlerin, die mit ihren Filmen, Skulpturen und Installationen die Grenzen zwischen bildender Kunst und Film auf innovative Weise auslotet. Ihre Arbeiten sind geprägt von einem skulpturalen Umgang mit analogen Filmtechniken, die sie als Medium für visuelle, räumliche und narrative Experimente einsetzt. Barba studierte Theater- und Filmwissenschaft in Erlangen sowie Kunst an der Kunsthochschule für Medien Köln. Bereits während ihres Studiums begann sie mit Film zu experimentieren, wobei sie die Beziehung zwischen Bild, Raum und Zeit erforschte. Ihre Filme und Installationen hinterfragen die Struktur von Realität und Fiktion und schaffen neue narrative Ebenen, oft inspiriert von Landschaften und historischen Kontexten. Zu ihren bekanntesten Werken zählt „White Museum“ (2010), eine Installation, bei der ein 70-mm-Filmprojektor die Landschaft selbst zum Kunstwerk macht, sowie „Outwardly From Earth’s Center“ (2007), ein Film, der eine fiktive Gesellschaft auf einer realen schwedischen Insel porträtiert. Barbas Werke wurden auf internationalen Biennalen und in renommierten Museen weltweit gezeigt, darunter in der Tate Gallery of Modern Art in London, im Louisiana Museum of Modern Art in Dänemark und im Hamburger Bahnhof. Ihre Arbeit vereint eine konzeptuelle Tiefe mit einer unverwechselbaren ästhetischen Handschrift und macht sie zu einer zentralen Figur der zeitgenössischen Kunstszene. Rosa Barba veröffentlicht seit 2004 die Reihe „Printed Cinema“, die begleitend zu ihrem filmischen Schaffen als gedruckte Edition erscheint. Jede Ausgabe wird anlässlich spezifischer Ausstellungen veröffentlicht und dient als eine Art erweiterte Sekundärliteratur zu ihren Filmen. Die Publikationen greifen Recherchematerial und nicht genutzte Fragmente auf, um eine freie und erweiterte Form der filmischen Vorstellung zu schaffen, die über die eigentliche Vorführdauer hinaus Bestand hat. 2006 wurde Printed Cinema mit dem Artist Book Award der Ontario Association of Art Galleries ausgezeichnet. Publikation Rosa Barbas Filme erkunden, wie gesellschaftliche und landschaftliche Strukturen durch Zeit und Geschichte geformt werden. Sie verwendet die Kamera wie ein Zeicheninstrument, das direkte Bezüge zwischen der physischen Gestalt von Objekten und ihrer narrativen Darstellung schafft. Ihre Arbeiten verbinden dokumentarische Elemente mit Fiktion und eröffnen neue Perspektiven auf bekannte Orte und Geschichten. Ein eindrucksvolles Beispiel ist „The Color Out of Space“ (2015), ein Film, der aus Bildern von Sternen und dem All aus dem Hirsch Observatory at Rensselear Polytechnic Institute (Troy, New York, USA) zusammengestellt wurde. Der begleitende Soundtrack beinhaltet Stimmen von Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Schriftsteller:innen, die über Kino, das Weltall und damit einhergehende Fragestellungen sinnieren. Der Film verbindet visuelle und auditive Elemente, um die Grenzen der Wahrnehmung und Übergang ins Spekulative erfahrbar zu machen. Filme Rosa Barba nutzt das filmische Medium nicht nur als Werkzeug der Projektion, sondern auch als konzeptuelles Material für ihre skulpturalen und installativen Arbeiten. Indem sie Mechanismen des Films zerlegt und abstrahiert, verwandelt sie technische Objekte in lebendige und poetische Akteure, die den Raum und die Wahrnehmung ihrer Betrachter aktiv mitgestalten. Ein Beispiel hierfür ist „Boundaries of Consumption“ (2012). In dieser Arbeit führt ein 16-mm-Filmprojektor den Filmstreifen durch einen Stapel Filmdosen, auf dem zwei Metallkugeln liegen, und hebt ihn willkürlich an, so dass die Kugeln in Bewegung geraten und ihre Schatten mit der sich verändernden Projektion des Filmstreifens an der Wand interagieren. Der Projektor wird so zu einem performativen Element, dessen Bewegung und Licht den Raum prägen. Barba inszeniert den mechanischen Prozess des Films nicht nur als Narration, sondern auch als physisches Ereignis, das den Betrachter in seinen Bann zieht. Skulptur & Installation Aus der Galerie in der Sammlung Deilmann Künstler der Sammlung Voriger Künstler Alle Künstler Nächster Künstler • 2014: Artpace, San Antonio, Texas, USA • 2014: MAXXI, Museo Nazionale delle Arti del XXI secolo, Rom • 2015: MIT List Visual Arts Center, Cambridge, MA, USA • 2016: CAPC musée d’art contemporain de Bordeaux, Frankreich • 2017: Pirelli HangarBicocca, Mailand, Italien • 2017: Palacio de Cristal, Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid, Spanien • 2018: Kunsthalle Bremen, Deutschland • 2019: CCA, Kitakyushu, Japan • 2019: ARTER, Istanbul, Türkei • 2020: Wäinö Aaltonen Museum of Art, Turku, Finnland • 2021: Neue Nationalgalerie, Berlin, Deutschland • 2023: Perth Institute of Contemporary Arts, Perth, Australien • 2023: Moviment im Centre Pompidou, Paris, Frankreich • 2023: The Tanks im Tate Modern, London, Großbritannien • 2024: Hamburger Kunsthalle, Hamburg, Deutschland Ausstellungen (Auswahl) • Centre Pompidou, Paris, Frankreich • Museo de Arte Contemporáneo de Castilla y León, Spanien • Museo d’Arte Contemporanea, Mailand, Italien • Museum für Moderne Kunst (MMK), Frankfurt, Deutschland • Museum of Modern Art (MoMA), New York, USA • Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid, Spanien • Pinakothek der Moderne, München, Deutschland • Sammlung Deilmann, Münster, Deutschland Sammlungen • PIAC – Prix International d’Art Contemporain (2015) - internationaler Preis für zeitgenössische Kunst, verliehen von der Fondation Prince Pierre de Monaco • Experimental Film Award für “Bending to Earth” (2016) - Auszeichnung beim 24. Curtas Vila do Conde International Film Festival, Portugal • No Violence Award für “Bending to Earth” (2016): Verliehen beim 54. Ann Arbor Film Festival • Experimental Film Award für “From Source to Poem” (2017) - Auszeichnung beim 25. Curtas Vila do Conde International Film Festival, Portugal • Italian Council, 3. Edition (2018) - Förderpreis des italienischen Ministeriums für kulturelles Erbe und Aktivitäten • The Calder Prize (2020) -Preis der Calder Foundation in New York Auszeichnungen (Auswahl)

  • MARINO MARINI

    Marino Marini Marini in der Sammlung DEILMANN Marinis Werke erzählen von universellen Themen wie der Beziehung zwischen Mensch und Natur, die in der Sammlung Deilmann einen bedeutenden Platz einnehmen. Mit seiner einzigartigen Verschmelzung von Mythos, Figur und Bewegung bietet seine Arbeit einen spannenden Beitrag zu der Sammlung, die sich durch ihre Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Narrativen und der Formensprache der Moderne auszeichnet. Marino Marini (Foto: Paolo Monti, Stiftung Paolo Monti, CC BY-SA 4.0) Marino Marini fesselt die Betrachter:innen unter anderem mit seiner einzigartigen Auseinandersetzung mit dem Thema „Pferd und Mensch“. In seinen monumentalen Skulpturen verschmolzen animalische Kraft und menschliche Figur zu archaischen anmutenden, doch eindrucksvoll modernen Darstellungen. Besonders seine Pferdeskulpturen, die vor allem in der italienischen und internationalen Kunstszene Beachtung fanden, spiegeln eine tiefe, fast mythologische Symbolik wider, die das Verhältnis von Mensch und Natur erforscht. Seine Werke sind zugleich kraftvoll und poetisch, setzen sich mit der Geschichte der Skulptur auseinander und suchen dabei stets den Dialog mit der Gegenwart. Dabei ließ er sich von den großen philosophischen und literarischen Traditionen inspirieren, was sich in seinen Lithografien wie „Marino from Goethe“ oder „Marino from Shakespeare“ zeigt. Die Verbindung von Mensch und Pferd, die durch Jahrhunderte hindurch als Symbol für Triumph, Macht und Bewegung galt, findet in Marinis Werk eine fesselnde Neuinterpretation. In seinen Skulpturen wird das Pferd nicht nur als Reittier oder Kriegsinstrument dargestellt, sondern als lebendige, pulsierende Kraft, die sich in einem Dialog mit dem Menschen vereint. Mit archaischer Wucht und modernem Ausdruck fängt er die Essenz dieser Beziehung ein – eine Fusion von Körperlichkeit und Mythos, die Grenzen überschreitet. Das Pferd wird zu einem universellen Zeichen, das von antiken Erzählungen bis hin zur Moderne reicht. In dynamischen, kraftvollen Bewegungen, welche die Energie und die wilde Freiheit des Tieres verkörpern, entzieht sich die Skulptur den Konventionen und öffnet sich einem Universum von Geschichten und Symbolen. Es ist mehr als nur ein Motiv – es ist eine lebendige Metapher für den unaufhaltsamen Fluss von Zeit und Geschichte, die in jeder Kurve, jedem Ausdruck der Figur mitschwingt. So entsteht eine Kunst, die nicht nur formschön ist, sondern auch tief in die kulturellen und mythologischen Wurzeln menschlicher Existenz eintaucht. Pferd, Mensch und Mythos Farben, die nicht nur Oberfläche sind, sondern das innere Wesen der Figuren und ihrer Welt offenbaren – das ist die Essenz von Marinis Umgang mit Farbe. In seinen Gemälden und Lithografien verschmilzt die Farbe mit der Form und gibt den Figuren eine emotionale Tiefe, die den Betrachter direkt anspricht.Die Farben werden zu einer Sprache, die ohne Worte kommuniziert und die Stimmung und den inneren Konflikt der Figuren ausdrückt. Dabei geht es Marini nicht um die exakte Nachahmung der Natur, sondern um die Darstellung von innerer Bewegung, von Emotionen und Geschichten, die über das Sichtbare hinausgehen. Die Farbflächen in seinen Lithografien explodieren förmlich, sie werden zu dynamischen Elementen, die den Raum füllen und die Figur mit einer lebendigen Energie durchdringen. Farbe als Ausdruck der Seele Aus der Galerie in der Sammlung Deilmann Künstler der Sammlung Voriger Künstler Alle Künstler Nächster Künstler •1932: Galleria Sabatello, Rom, Italien •1939: Galleria Barbaroux, Mailand, Italien •1955: Teilnehmer der documenta 1 in Kassel, Deutschland; Museum Boijmans van Beuningen, Rottderdam, Niederlande •1959: Teilnehmer der documenta II in Kassel, Deutschland •1964: Teilnehmer der documenta III in Kassel, Deutschland •1966: Palazzo Venezia, Rom, Italien •1976: Neue Pinakothek, München, Deutschland Ausstellungen •1935: Großer Preis für Plastik auf der II. Quadriennale in Rom •1937: Großer Preis für Plastik der Internationalen Ausstellung in Paris •1952: Preis der Stadt Venedig für Plastik aus Anlass der XXVI. Biennale •1954: Antonio-Feltrinelli-Preis der Accademia dei Lincei, Rom •1962: Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg •1968: Pour le mérite für Wissenschaften und Künste •1968: Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Letters •1974: Wahl zum assoziierten Mitglied der Königlichen Akademie von Belgien •1979: Aufnahme in die American Academy of Arts and Sciences Auszeichnungen •Kunstmuseum Basel, Basel, Schweiz •Museo de Arte Moderno, Buenos Aires •Art Institute of Chicago, Chicago, USA •Tate Gallery, London, Großbritannien •Museo del Novecento, Mailand, Italien •Kunsthalle Mannheim, Mannheim, Deutschland •Neue Pinakothek, München, Deutschland •Sammlung Deilmann, Münster, Deutschland •Guggenheim Museum, New York, USA •Museum of Modern Art, New York, USA •Centre Pompidou, Paris, Frankreich •Fondazione Marino Marini, Pistoia, Italien •Galleria Nazionale d’Arte Moderna e Contemporanea, Rom, Italien •Galleria Civica d'Arte Moderna e Contemporanea di Torino, Turin, Italien •Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington D.C., USA Museen und Sammlungen

  • Boris Doempke Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • ANDY WARHOL

    WARHOL 1 Stolen Andy Künstler Andy Warhol Werk Stolen Andy Inventar-Nr. AD-0070 Datierung 1960er Format 101 x 101 cm Material Siebdruck auf Leinwand Merkmale Provenienz 1960er Andy Warhol Factory 2003 Privatsammlung Andreas Deilmann Andy Warhol Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • Dieses ist ein Text in besonderer Sprache für Justin Salomé Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • Imi Knöbel Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • ALICJA KWADE

    KWADE Meta Meter Künstler Alicja Kwade Werk Meta Meter Inventar-Nr. AD-0037 Datierung 2021 Format 150 x 250 cm Material Zollstock auf Papier Merkmale Es besteht aus einem Messstab, der auf Papier montiert und gerahmt ist. Die Abmessungen betragen 154 x 254 x 5,5 cm. Provenienz Privatsammlung Andreas Deilmann Über das Werk Das Werk Meta-Meter von Alicja Kwade zeigt einen großen Rahmen von 150 x 250 cm. Darin liegt ein zwei Meter langer Zollstock, eingebettet in dickes Papier und mittig auf der Achse des Rahmens ausgerichtet. Bei genauer Betrachtung erkennt man, dass jeder zweite Millimeter der Skala mit einer Kreissäge eingeschnitten wurde. Der Zollstock selbst bleibt dadurch intakt, doch das Werkzeug trägt nun feine Kerben, die sich als Beschädigungen auch im Papier abzeichnen. Das Alltagsobjekt wird so verfremdet und gleichzeitig in seiner Funktion und Symbolik hinterfragt. Alicja Kwade (*1979 in Kattowitz, Polen) zählt zu den international bedeutendsten Künstlerinnen ihrer Generation. Sie floh mit ihrer Familie nach Deutschland, wuchs in Hannover auf und studierte Bildende Kunst an der Universität der Künste in Berlin, wo sie heute lebt und arbeitet. Kwade ist bekannt dafür, alltägliche Objekte wie Steine, Uhren oder Werkzeuge in einen neuen Kontext zu stellen. Indem sie sie verfremdet, verdoppelt oder zerschneidet, eröffnet sie überraschende Blickwinkel auf unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit. Das Werk Meta-Meter verdeutlicht dieses Prinzip: Der Zollstock – ein Werkzeug für Ordnung, Maß und Kontrolle – verliert durch die gezielten Eingriffe seine Eindeutigkeit. Die präzisen Maße, die eigentlich Sicherheit geben, erscheinen plötzlich unsicher und fragmentiert. Kwade macht damit sichtbar, dass auch unsere Mittel, die Welt zu messen und zu verstehen, nur Konstruktionen sind – Systeme, die wir selbst erschaffen haben. Mit ihren Arbeiten gelingt es Alicja Kwade, die Grenzen der Wahrnehmung auszuloten und Symbole in ihrer Bedeutung neu zu deuten. Ihre Werke sind auf internationalen Ausstellungen zu sehen, unter anderem im Metropolitan Museum of Art in New York, der Whitechapel Gallery in London oder an der Berliner Siegessäule, wo sie die berühmte „Goldelse“ von militärischen Symbolen befreite und in ein Friedenssymbol verwandelte. Auch Meta-Meter zeigt exemplarisch ihre Fähigkeit, das scheinbar Vertraute zu irritieren und die Betrachterinnen und Betrachter dazu einzuladen, ihre Wahrnehmung von Realität neu zu überdenken. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Stell dir einen ganz großen Bilderrahmen vor. In der Mitte liegt ein sehr langer Zollstock – ganze zwei Meter! Aber dieser Zollstock sieht anders aus, als du es kennst: Mit einer Kreissäge hat die Künstlerin Alicja Kwade kleine Schnitte in ihn gemacht. Genauer gesagt hat sie jeden zweiten Millimeter eingeschnitten. Der Zollstock ist zwar noch ganz, aber er hat nun lauter kleine Kerben. Diese Kerben sieht man auch im Papier, in das der Zollstock eingebettet ist. Warum macht man so etwas? Alicja Kwade möchte uns zeigen, dass Dinge, die wir ganz selbstverständlich benutzen, plötzlich fremd wirken können, wenn man sie verändert. Ein Zollstock ist eigentlich ein Werkzeug, das Ordnung schafft und mit dem man ganz genau messen kann. Aber hier wirkt er plötzlich unsicher, fast so, als würde er uns austricksen wollen. Mit Meta-Meter zeigt sie: Auch die Dinge, mit denen wir unsere Welt erklären und ordnen, sind nicht so fest und sicher, wie wir glauben. Man kann und soll die Dinge, die wir uns so ausdenken auch mal hinterfragen! Alicja Kwade ist eine sehr bekannte Künstlerin. Sie wurde 1979 in Polen geboren, zog aber schon als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland. Heute lebt sie in Berlin und macht Kunst, die man auf der ganzen Welt sehen kann – in New York, London oder auch in Berlin. Sie nimmt oft ganz gewöhnliche Dinge, wie Steine, Uhren oder Werkzeuge, und verändert sie so, dass wir anfangen, über sie nachzudenken. Über das Werk - in einfacher Sprache Stell dir einen großen Bilderrahmen vor. In der Mitte liegt ein sehr langer Zollstock. Er ist zwei Meter lang. Aber dieser Zollstock ist anders: Die Künstlerin Alicja Kwade hat mit einer Säge kleine Schnitte in ihn gemacht. Der erste Millimeter ist heile. Der zweite ist weg. Der dritte Millimeter ist wieder da. Der nächste weg. So geht das die ganze Zeit. Sie hat jeden zweiten Millimeter eingeschnitten. Der Zollstock ist aber nicht nicht kaputt! Aber er hat viele kleine Kerben. Diese Kerben sieht man auch im Papier, in das der Zollstock gelegt wurde. Warum macht die Künstlerin das? Sie will uns zeigen: Wir kennen manche Dinge sehr gut. Wir kennen sie so gut, dass wir nicht über sie nachdenken. Wenn wir manche Dinge dann nur ein bisschen verändern, kennen wir sie auf einmal nicht mehr gut. Wir müssen über sie nachdenken. Ein Zollstock ist eigentlich ein Werkzeug. Damit kann man Dinge genau messen. Aber dieser Zollstock wirkt unsicher. Fast so, als würde er uns austricksen. Das Kunstwerk heißt "Meta-Meter". Die Künstlerin will uns sagen: Wir erfinden Dinge und Regeln. Oft helfen sie uns im Alltag. Aber man kann sie auch verändern. Sie müssen nicht immer so bleiben. Wir können sie auch hinterfragen. Alicja Kwade ist eine sehr bekannte Künstlerin. Sie wurde 1979 in Polen geboren. Als Kind kam sie mit ihrer Familie nach Deutschland. Heute lebt sie in Berlin. Ihre Kunst kann man auf der ganzen Welt sehen: in New York, London oder auch in Berlin. Sie benutzt oft ganz normale Dinge: Steine oder Uhren. Dann verändert sie die Dinge. So bringt sie uns dazu, neu über die Dinge nachzudenken. Alicja Kwade Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • BERNARD AUBERTIN

    AUBERTIN Tableau Clous Künstler Bernard Aubertin Werk Tableau Clous Inventar-Nr. AD-0004 Datierung 1969 Format 50 x 50 cm Material Mischtechnik Nägel auf Holzplatte Merkmale hallo Provenienz Privatsammlung Mailand Privatsammlung Valenza Privatsammlung Andreas Deilmann 2018 Deilmann Stiftung Über das Werk Auf einer 50 x 50 cm große Holzplatte sind zahlreiche Nägel in Reih und Glied eingeschlagen, deren Spitzen auf der Rückseite herausragen. Das gesamte Werk, inklusive des teilweise gesplitterten Holzes ist vollständig mit roter Farbe bedeckt. Rot prägte das künstlerische Schaffen von Bernard Aubertin, der 1957 in Paris Yves Klein kennenlernte. Diese Begegnung beeinflusste sein Werk nachhaltig, und die monochrome Malerei wurde zum künstlerischen Leitbild. Wenig später schloss er sich der Gruppe ZERO um Heinz Mack und Otto Piene an. Für Aubertin symbolisierte die Farbe Rot Blut, Hitze, Feuer, Liebe und Energie. Seinen Arbeiten liegen Konsequenz und Kontinuität zugrunde. Die unzähligen, von der Hand des Künstlers eingeschlagenen Nägel seiner zwischen 1960 und 1971 entstandenen „Tableaux clous“ stehen sinnbildlich für die starre Wiederholung innerhalb eines festen Rahmens – zugleich bleibt jede einzelne Nagelung individuell, denn kein Nagel gleicht im Ergebnis dem anderen. Der sich täglich verändernde Lichteinfall lässt das Relief des Kunstwerks zudem im stetigen Wandel erscheinen. Aubertins Ziel war die „Humanisierung“ der Gesellschaft. Durch die Wiederholung struktureller Themen wollte er der Kunst ermöglichen, Abstand zur menschlichen Natur zu gewinnen, Immaterielles greifbar zu machen und Harmonie im menschlichen Miteinander zu fördern. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Auf einem kleinen Quadrat aus Holz, stecken ganz viele Nägel in Reihen. Die Spitzen der Nägel gucken auf der Rückseite heraus. Die ganze Platte ist rot angemalt, auch das Holz, das an manchen Stellen gesplittert ist. Rot war die Lieblingsfarbe des Künstlers Bernard Aubertin. Für ihn stand Rot für Dinge wie Feuer, Wärme, Blut, Liebe und Energie. 1957 traf er in Paris den Künstler Yves Klein, und das veränderte seine Kunst sehr, denn Yves Klein arbeitete ausschließlich mit der Farbe Blau. Später arbeitete er mit einer Gruppe von Künstlern zusammen, die ZERO hieß. Zwischen 1960 und 1971 machte Aubertin viele Werke, die „Tableaux clous“ heißen. Dafür schlug er unzählige Nägel in das Holz. Die Nägel stehen für Wiederholung – aber jeder Nagel sieht ein bisschen anders aus. Wenn das Licht auf das Kunstwerk fällt, verändert sich sein Aussehen den ganzen Tag über. Aubertin wollte mit seiner Kunst, dass Menschen freundlicher und harmonischer miteinander umgehen. Durch die wiederholten Muster seiner Werke wollte er zeigen, dass Kunst helfen kann, über sich selbst und das Leben nachzudenken. Über das Werk - in einfacher Sprache Auf einer Holzplatte stecken viele Nägel. Sie sind in Reihen angeordnet. Die Holzplatte ist 50 × 50 Zentimeter groß. Auf der Rückseite kann man die Nagelspitzen sehen. Das Holz ist rot bemalt. Die Holzplatte ist an manchen Stellen kaputt oder gesplittert. Diese stellen sind auch rot angemalt. Rot war die Lieblingsfarbe des Künstlers Bernard Aubertin. Ihn erinnerte die Farbe Rot an viele Dinge: Blut, Feuer, Wärme, Liebe und Energie. Vor vielen, vielen Jahren traf er in Paris den Künstler Yves Klein. Dieses Treffen war sehr wichtig für ihn. Yves Klein arbeitete fast nur mit der Farbe Blau. Später arbeitete Aubertin mit einer Künstlergruppe zusammen. Die Gruppe nannte sich ZERO. Zwischen 1960 und 1971 machte Aubertin viele Kunstwerke. Er nannte sie „Tableaux clous“. Das bedeutet „Nagel-Bilder“. Dafür schlug er viele Nägel in Holzplatten. Die Nägel stehen für Wiederholung. Jeder einzelne Nagel sieht ein bisschen anders aus. Die Nägel werfen außerdem Schatten. Licht ist wichtig für das Bild. Am besten ist Sonnenlicht. Dadurch sieht das Bild an jedem Tag ein wenig anders aus. Aubertin wollte, dass Menschen freundlicher und friedlicher miteinander umgehen. Mit seiner Kunst wollte er zeigen: Wiederholungen und Muster können uns helfen, über das Leben nachzudenken. Bernard Aubertin Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • TOBIAS REHBERGER

    REHBERGER Infection Künstler Tobias Rehberger Werk Infection Inventar-Nr. AD-0052 Datierung 2008 Format 500 x 950 x 650 cm Material Klettverschluss, Kabel, Neonlampen Merkmale - Eingangsbereich Factory Hotel, Germania Campus, Münster - signiert auf Zertifikat Provenienz Factory Hotel Münster Tobias Rehberger Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

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