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Sammlung Deilmann: nicht nur Kulturort, sondern jetzt auch Bildungspartner

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  • 20. Nov.
  • 2 Min. Lesezeit

Manchmal entstehen Partnerschaften, bei denen sofort klar ist, dass sie passen. Genau so ein Moment war es, als wir gemeinsam mit dem Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasium Münster unsere erste Bildungspartnerschaft besiegelt haben. Eine Schule wie das Schlaun-Gymnasium, die in Münster mit ihrem klaren kulturellen Profil herausragt, trifft auf eine öffentliche Kunstsammlung, die selbst anders gewachsen ist als klassische Museumsinstitutionen. Hinter der Sammlung Deilmann stehen persönliche Geschichten und ein Verständnis von Kunst, das Nähe sucht statt Distanz. Genau deshalb passen wir so gut zusammen. Für uns ist es eine besondere Ehre, mit dem Schlaun-Gymnasium unsere erste Bildungspartnerschaft zu beginnen.


v. l. n. r.: Lisa Gorschlueter (Vorsitzende der Fachschaft Kunst), Sabine Langenberg (Schulleitung), Andreas Deilmann (Vorstandsvorsitzender der Deilmann Stiftung) und Justin Schwirz (Kulturbeauftragter der Deilmann Stiftung)
v. l. n. r.: Lisa Gorschlueter (Vorsitzende der Fachschaft Kunst), Sabine Langenberg (Schulleitung), Andreas Deilmann (Vorstandsvorsitzender der Deilmann Stiftung) und Justin Schwirz (Kulturbeauftragter der Deilmann Stiftung)

Diese Kooperation ist für beide Seiten ein echtes Herzensprojekt. Die gemeinsame Idee dahinter ist klar: Schülerinnen und Schüler sollen Kunst nicht nur im Lehrbuch begegnen, sondern im Raum, vor dem echten Werk, mitten in einem künstlerischen Umfeld. Das schärft den Blick, erweitert den Horizont und macht Kultur plötzlich ganz konkret erfahrbar.


Warum das so wichtig ist

Andreas Deilmann hat es bei der Unterzeichnung schön formuliert: Junge Menschen bewegen sich heute in einer Welt voller Informationen, Bilder, Reize und Erwartungen. Kunst kann da zu einem Anker werden. Sie schafft Momente der Ruhe, des Staunens, des kritischen Nachdenkens. Und genau das möchten wir ermöglichen: Räume, in denen Schülerinnen und Schüler sich ausprobieren, Fragen stellen und ihren eigenen Zugang zu Kultur entwickeln dürfen.


Los geht’s: Das Projekt „Re+Aktion“

Damit es nicht bei schönen Worten bleibt, startet die Partnerschaft direkt mit einem Projekt, das uns ziemlich begeistert: „Re+Aktion“.

Gemeinsam mit der Kunstfachschaft des Schlaun-Gymnasiums haben wir ein Format entwickelt, bei dem zwei Oberstufenkurse sich intensiv mit Kunst und ihren eigenen Wahrnehmungsmustern auseinandersetzen. Was löst ein Kunstwerk in mir aus? Welche Bedeutung erschließt sich erst im Austausch? Wie verändert sich mein Blick, wenn ich selbst aktiv werde?

Der Höhepunkt ist so schön wie mutig: Die Schülerinnen und Schüler entwickeln eine eigene künstlerische Reaktion auf ein Werk aus unserer Sammlung. Diese Ergebnisse präsentieren wir anschließend in einer temporären Ausstellung – sichtbar, ernst genommen und gleichwertig neben etablierten Positionen.


Für viele Schülerinnen und Schüler ist das eine enorme Motivation. Lisa Gorschlüter aus der Kunstfachschaft bringt es auf den Punkt: „Kulturelle Bildung wird lebendig, wenn Schüler*innen nicht nur konsumieren, sondern selbst gestalten dürfen.“


Ein Anfang mit viel Zukunft

Diese Partnerschaft soll nicht von kurzer Dauer sein. Wir planen Workshops, weitere gemeinsame Ausstellungen, wissenschaftliche Formate und regelmäßigen Austausch. Uns ist wichtig, diese Zusammenarbeit organisch wachsen zu lassen – Schritt für Schritt, immer entlang der Frage: Was brauchen junge Menschen, um Kunst wirklich zu erleben und nicht nur zu betrachten?

Für Schulleiterin Sabine Langenberg steht fest: „Kunst kann den Blick auf die Welt verändern und das möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern ermöglichen.“ Dem können wir uns nur anschließen.


Unser Fazit

Die Bildungspartnerschaft mit dem Schlaun-Gymnasium ist ein großer Schritt für uns. Sie zeigt, was möglich wird, wenn ein Kulturort sich öffnet – für neue Generationen, neue Fragen, neue Perspektiven.

Wir freuen uns sehr auf das, was kommt. Auf viele spannende Projekte. Auf neugierige Köpfe. Und auf die kreativen Reaktionen, die junge Menschen in unsere Räume tragen werden.

Sammlung Deilmann

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