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  • xxx Marino Marini Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • recht

    Impressum Sammlung Deilmann Deilmann Stiftung Annette-Allee 19 48149 Münster Deutschland Tel.: +49 251 48270-0 E-Mail: contact@sammlungdeilmann.de Das Internet-Angebot ist abrufbar unter: www.sammlungdeilmann.de Verantwortlich nach § 5 TMG: Deilmann Stiftung (gem.) USt.-IdNr. i. S. d. § 27a UstG: DE 337/ 5983/ 0814 Sammlungsleitung: Anna Deilmann Art Concepts Cecilienallee 13 40474 Düsseldorf E-Mail: hello@annadeilmann.com Grafische Gestaltung: Anna Deilmann Art Concepts und Buero Grotesk Fotografische Inhalte: Roman Mensing Fotografie, Münster Roland Borgmann Fotografie, Münster Haftungsbeschränkung Die unter www.sammlungdeilmann.de enthaltenen Informationen wurden sorgfältig erstellt. Wir sind um Überprüfung und Aktualisierung bemüht. für die Richtigkeit, Aktualität, Vollständigkeit und laufende Verfügbarkeit unserer Inhalte können wir jedoch keinerlei Haftung übernehmen. Wir stehen auch nicht dafür ein, dass Inhalte unseres Internet-Angebotes für den Nutzer und seine Zwecke geeignet sind. Für Inhalte, auf die über Hyperlinks von unserer Homepage aus verwiesen wird, übernehmen wir keine Haftung. Das Setzen von Hyperlinks, insbesondere Deep-Links, Inline-Links oder Links in der Frame-Technologie, auf eine unserer Web-Seiten ist nur mit unserer vorherigen schriftlichen Genehmigung zulässig. Wir behalten uns vor, unser Internet-Angebot jederzeit zu ändern. Wir übernehmen keine Haftung dafür, dass unser Internet-Angebot für Nutzer aus anderen Staaten als der Bundesrepublik Deutschland geeignet, verwendbar oder dort rechtlich zulässig ist. Copyright Alle Inhalte, Texte und Bilder, die Gestaltung und der Aufbau unseres Internet-Angebotes sind urheberrechtlich geschützt. Die von uns bereitgestellten Informationen, Texte und Bildmaterialien sind nur für den individuellen Zugriff des Nutzers unseres Internet-Angebotes bestimmt und dürfen nur mit unserer Zustimmung vervielfältigt und für geschäftliche Zwecke verwendet werden. Wir sind stets bemüht, sämtliche Urheberrechteinhaber sorgfältig ausfindig zu machen. Sollten sich in Einzelfällen Urheberrechtsinhaber nicht ausreichend berücksichtigt fühlen, so bitten wir diese, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Datenschutzhinweis Sie können sich in unseren E-Mail-Newsletter eintragen lassen. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben. Wir speichern Ihre E-Mail-Adresse ausschließlich mit dem Ziel des elektronischen Versandes von Veranstaltungs- und Ausstellungsinformationen der Sammlung Deilmann. Sie können sich jederzeit aus dem Verteiler streichen lassen. Ihre Daten werden in diesem Fall gelöscht.

  • xxx Arman Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • YAACOV AGAM

    Yaacov Agam Agam in der sammlung DEILMANN Yaacov Agam in der Sammlung Deilmann Künstler der Sammlung Voriger Künstler Alle Künstler Nächster Künstler

  • FRITZ KÖNIG

    KÖNIG 2 Ohne Titel Künstler Fritz König Werk Ohne Titel Inventar-Nr. AD-0040 Datierung Format 43 cm Material Bronze Merkmale Provenienz Privatsammlung Andreas Deilmann Fritz König Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • ARMAN

    Arman Arman in der Sammlung DEILMANN Arman bringt mit seinen Werken eine kraftvolle Reflexion über Konsum, Vergänglichkeit und Materialität in die Sammlung. Seine Akkumulationen machen sichtbar, wie alltägliche Objekte in der Masse ihre Einzigartigkeit offenbaren und die Mechanismen der Wegwerfgesellschaft kritisch hinterfragt werden. Diese spannungsreiche Verbindung von Ästhetik und Gesellschaftskritik fügt der Sammlung eine besondere Perspektive hinzu. Arman, 1969 (Foto: Jack de Nijs for Anefo, CC0, via Wikimedia Commons) Arman (1928-2005), geboren als Armand Pierre Fernandez in Nizza, war ein französisch-US-amerikanischer Objektkünstler und Mitbegründer des Nouveau Réalisme. Nachdem er sich seit 1949 zunächst der surrealistischen und abstrakten Malerei gewidmet hatte, wandte er sich ab 1959 der Objektkunst zu und entwickelte prägende Werke wie die Akkumulationen (Ansammlungen gleichartiger Objekte) und Poubelles (Installationen aus Müll), die Konsumkultur und Überfluss thematisieren. Mit der Pariser Ausstellung Le Plein (1960), bei der er eine Galerie mit Müll füllte, erlangte er Berühmtheit. In den folgenden Jahren experimentierte er mit zerstörten und in Polyester oder Beton eingeschlossenen Objekten. Monumentale Werke wie ‚Long Term Parking‘ (1982) in Jouy-en-Josas, eine Skulptur aus 59 eingeschlossenen Autos, und ‚Hope for Peace‘ (1995) in Beirut, ein Denkmal aus Panzern, machten ihn international bekannt. Arman lebte und arbeitete in Frankreich und den USA. Seine Werke hinterfragen die Beziehung zwischen Kunst, Konsum und Vergänglichkeit und gehören zu den bedeutendsten Beiträgen des Nouveau Réalisme. •Nouveau Réalisme. Revolution des Alltäglichen (Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2007): Eine umfassende Analyse der Kunstbewegung Nouveau Réalisme, die Arman mitbegründete, und ihrer Bedeutung im 20. Jahrhundert. ISBN 978-3-7757-2058-8. •Einblicke. Das 20. Jahrhundert in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (Hrsg.: Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 2000): Dokumentation bedeutender Werke des 20. Jahrhunderts, einschließlich Arbeiten von Arman. ISBN 3-7757-0853-7. •L’Aventure de l’art au XXe siècle von Jean-Louis Ferrier und Yann le Pichon (Editions du Chêne, Paris 1990): Eine reich bebilderte Geschichte der modernen Kunst, die auch Armans Werk beleuchtet. ISBN 2-85108-677-4. •Arman, Portrait d’un sculpteur (Regie: Dominique Rimbault, 1997): Ein 52-minütiger Dokumentarfilm mit Arman und Pierre Restany, der tiefere Einblicke in das Leben und Schaffen des Künstlers bietet. Literatur und Film in der Sammlung Deilmann Künstler der Sammlung Voriger Künstler Alle Künstler Nächster Künstler •1956: Erste Einzel-Ausstellung von Gemälden und Cachets, Galerie du Haut-Pavé, Paris •1960: Le Plein, Galerie Iris Clert, Paris •1962: The New Realists, Sidney Janis Gallery, New York •1964: Documenta III, Kassel •1968: Biennale in Venedig (Vertreter Frankreichs) •1968: 4. Documenta, Kassel •1982: Retrospektive 1955 - 1982, Parade der Objekte, Sprengel-Museum Hannover und Hessisches Landesmuseum Darmstadt •1998: Retrospektive, Galerie nationale du Jeu de Paume, Paris •2010–11: Retrospektive, Centre Pompidou, Paris; Museum Tinguely, Basel Ausstellungen •1966: Premio Marzotto – Anerkennung für seinen herausragenden Beitrag zur modernen Kunst. •1972: Ordre national du Mérite – Einer der höchsten französischen Verdienstorden, verliehen für seine Verdienste um die Kunst. •1984: Kommandeur des Ordre des Arts et des Lettres – Verliehen vom französischen Kulturministerium für seinen Einfluss auf die zeitgenössische Kunst. •1989: Ritter (Chevalier) der Ehrenlegion – Die Auszeichnung durch Staatspräsident François Mitterrand würdigte seine Lebensleistung und seinen Beitrag zur Kultur. Auszeichnungen Arman machte Alltagsgegenstände zu Hauptdarstellern seiner Kunst, indem er sie in Masse anhäufte, zerstörte oder in Beton, Harz und Plexiglas verewigte. Seine berühmten Akkumulationen – ob Schreibgeräte, Farbtuben oder Musikinstrumente – enthüllen die subtile Vielfalt und Einzigartigkeit von Objekten, die auf den ersten Blick identisch erscheinen. Mit Werken wie ‚Tamerlan’s memorial‘ (1961), Stiftung Sammlung Cremer im LWL-Museum für Kunst und Kultur Münster, in dem Puppenköpfe im Plexiglaskasten angehäuft sind, und ‚Le bon caviar‘ (1962), Museum Abteiberg in Mönchengladbach, mit leeren Patronenhülsen, führte er vor Augen, dass auch das Banale eine eigene Geschichte erzählt, wenn es in neuer Konstellation gezeigt wird. Ironie durchzog viele seiner Arbeiten: In den sogenannten Poubelles, Plexiglaskästen mit dem Inhaltvon Papierkörben und Mülleimern, hielt er der Wegwerfgesellschaft einen Spiegel vor. Seine Robot-Portraits, die aus persönlichen Gegenständen berühmter Persönlichkeiten bestehen, machen durch persönliche Hinterlassenschaften benutzter Dinge die Identität einzelner Personen greifbar und werfen die Frage nach der Unverwechselbarkeit eines jeden Menschen aufArman schuf so ein unvergleichliches Archiv des Überflusses, das gleichzeitig Kritik an der und Faszination für die Materialität des Lebens zum Ausdruck bringt. Werk

  • Kunstfuehrung (List) | Sammlung Deilmann

    Polymorph Yaacov Agam Polyesterharz und Metallteile Arman Ohne Titel Arman Tableau Clous Bernard Aubertin Uncertain Theme – and therefore Abstract Rosa Barba Der singende Mann Ernst Barlach Willi Baumeister X Warden of the North Lars Beusker Talking to Thunder Julius von Bismarck Bäume ohne Grenzen Julius von Bismarck Römischer Kopf Hede Bühl 76 / Ap3 Rolf Cavael Buried Sunshines Burn, 2V.7JX Julian Charrière Harald Deilmann James Collins Collage "Taureau" Le Corbusier Twister Boris Doempke Weiblicher Torso sitzend Joachim Dunkel Vincent and Truck in New York Reiner Fetting Tor der Freude Eberhard Fiebig Über den Wolken – Himmel in Gelting Klaus Fußmann Klaus Fußmann Klaus Fußmann Rotes Rund Rupprecht Geiger Kissenbild: Farbraumkissen Gotthard Graubner Ohne Titel I Johannes Grützke Ohne Titel I Johannes Grützke Caroline Johannes Grützke Nike Bernhard Heiliger Transluzide 1/20 Margareta Hesse Love Robert Indiana Victoire de Samothrace Yves Klein ATAAAA Imi Knoebel X Imi Knöbel Raumplastik Norbert Kricke Chi Norbert Kricke X Norbert Kricke Meta Meter Alicja Kwade 2 Bilder Käseberg Modell für Große Flora D, Fritz König Ohne Titel Fritz König Flat top pyramid with colors superimposed Sol LeWitt Two Cubes with Colors Superimposed (red) Sol LeWitt Edith Ella Littwitz Linsenobjekt Adolf Luther X Adolf Luther Ohne Titel Markus Lüpertz Lichtflügel Heinz Mack Cavallo Marino Marini Big Nude No. One, Paris Helmut Newton Ohne Titel Carsten Nicolai Giant Pool Balls Claes Oldenburg Infection Tobias Rehberger Ever After Paradise III Claudia Rogge Seerosen Salomé Big Four Colours Kai Schiemenz Erdrutsch – welche Folgen Bernard Schultze Best Stamina Henning Strassburger Jeder Gedanke ist ein Würfelwurf - Hommage á Mallarme Walter Stöhrer Werra Werner Stötzer Hermaphrodite Norbert Tadeusz Zwei Grazien Norbert Tadeusz Informelle Komposition Fred Thieler Informelle Komposition II Fred Thieler Ohne Titel Wolfgang Troschke Poesie der Destruktion Günther Uecker Der Nagel Günther Uecker Nagelwürfel Günther Uecker Pulli VIII Cornelius Völker Blüten Cornelius Völker Stolen Andy Andy Warhol Harald Deilmann Andy Warhol Grüne Schlange Norbert Wolf

  • Kunst am Bau der Sammlung Deilmann: Transluzide 1/20 von Margareta Hesse / Flowers Hotel Essen

    Erleben Sie ‘Transluzide 1/20’ von Margareta Hesse im Flowers Hotel Essen – zwei beeindruckende Glasfassaden, jeweils 2 Meter breit und 27 Meter hoch. Mit farbigem Glas, Licht und Transparenz verwandeln sie den Aufzugsschacht in eine dynamische, lebendige Rauminstallation. Flowers Hotel Essen Transluzide 1/20 von Margareta Hesse Die Glasfassade „Transluzide“ von Margareta Hesse verbindet Licht, Farbe und Raum zu einem einzigartigen Kunstwerk, das den Aufzugsschacht des Hotels in einen inspirierenden Blickfang verwandelt. Learn More „Meine Arbeiten leben davon, dass die Betrachter sich vor ihnen bewegen, um die Komposition in all ihren Faczetten wahrzunehmen. Hier im Flowers ist es anders – die Menschen werden in den gläsernen Aufzügen an den Kompositionen herauf- und herunter bewegt – und nehmen so die Umgebung gefiltert durch die unterschiedlichen Farbflächen wahr.“ Margareta Hesse „TRANSLUZIDE 1/20“ 2020 Essen (Germany) art in architecture - creation of the glass facade - inside view of an elevators cabin of the Flowers-Hotel in Essen © Margareta Hesse (photos) Margareta Hesse Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk What Sets Us Apart Transluzide 1/20 Die Entstehung von „Transluzide 1/20“ begann mit einer Idee von Andreas Deilmann, der Margareta Hesse fragte, ob sie den Aufzugsschacht des Flowers Hotels in Essen mit ihrer charakteristischen Glasästhetik gestalten könnte. Diese Anfrage inspirierte Hesse dazu, ein Werk zu schaffen, das Kunst und Architektur auf besondere Weise verbindet. Die transluzide Glasfassade vor den beiden Aufzügen wurde so gestaltet, dass sie Licht und Transparenz in ein dynamisches Spiel bringt, das sich je nach Tageszeit und Perspektive verändert. Farbige und strukturierte Glasflächen interagieren mit dem Raum und schaffen eine Atmosphäre, die Funktionalität und Ästhetik vereint. „Transluzide 1/20“ zeigt Hesses Fähigkeit, Kunst in den öffentlichen Raum zu integrieren und alltägliche Orte in inspirierende Räume zu verwandeln, in denen ihre transluziden Konzepte neue Dimensionen von Kunst und Architektur eröffnen.

  • ROLF CAVAEL

    Rolf Cavael Cavael in der Sammlung Deilmann Rolf Cavael vereint in seinem Werk eine einzigartige Verbindung von Mut und Vision. Seine Hinwendung zur ungegenständlichen Malerei in einer Zeit, die von politischer und kultureller Repression geprägt war, macht ihn zu einer herausragenden Figur der Kunstgeschichte. Für die Sammlung Deilmann ist er ein unverzichtbarer Künstler, weil er zeigt, wie Kunst unter schwierigsten Bedingungen entstehen und wirken kann. Seine Werke stehen für Freiheit, Innovation und eine Ästhetik, die sich über Konventionen hinwegsetzt. Anna Deilmann, Kuratorin der sammlung DEILMANN Registrierungskarte von Rolf Cavael als Gefangener im nationalsozialistischen Konzentrationslager Dachau Rolf Cavael (1898-1979) zählt zu den markantesten Vertretern der abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Mit einer außergewöhnlichen Sensibilität für Form und Farbe prägte er die deutsche Nachkriegsmalerei. Nach einer frühen Ausbildung als Fotograf und einem Studium der Typographie und angewandten Graphik fand Cavael seinen Weg zur Malerei – eine Leidenschaft, die ihn 1924-1926 an die Städelschule in Frankfurt führte. Ab 1926/1927 ist Cavaels Interesse an den Bauhausideen fassbar, nachhaltig beeinflusste ihn die Bekanntschaft mit Wassily Kandinsky, dessen Abstraktionsgedanken unter anderem Cavaels Schaffen prägten. Aufgrund seines künstlerischen Schaffens geriet Cavael zu einem Zeitpunkt, als seine Karriere in Berlin einen vielversprechenden Weg einzuschlagen begann, unter das Diktat der Nationalsozialisten, die seine Kunst als „entartet“ brandmarkten und ihn zwangen, sich aus dem aktiven Kunstgeschäft zurückzuziehen. Nach einer zwischenzeitigen Inhaftierung u. a. im Konzentrationslager Dachau 1936/1937 kehrte Cavael nach dem Ende des zweiten Weltkriegs zurück in die Kunstwelt und setzte seine Arbeit fort, indem er ab Mitte der 1940er Jahre organisch inspirierte Formen entwickelt und auch der Farbe zunehmend experimentierfreudig mehr Raum gegenüber der Linie gewährt. In den 1950er Jahren etablierte sich Cavael zur zentralen Figur der abstrakten Malerei und Grafik, der als Mitbegründer der Gruppe ZEN 49 zum Sprachrohr der abstrakten Kunst wurde. Mit einer klaren geometrischen Ausdruckskraft und einer Reduktion auf das Wesentliche stellte er, maßgeblich auch beeinflusst von den Kompositionsgesetzen und der Harmonielehre der Musik, Fragen nach der Bedeutung der Farbe und der Wirkung von Form. Seine Arbeiten sind nicht nur Ausdruck seiner persönlichen Auseinandersetzung mit der Welt, sondern auch ein stetiges Streben nach einer Kunst, die auf die universellen, ästhetischen Gesetzmäßigkeiten des Lebens zielt. Cavael bleibt eine der einflussreichsten Figuren des Informel in der deutschen Nachkriegszeit. Als einer der zentralen Künstler des deutschen Informel fand Cavael seine Position zwischen der Freiheit der Nachkriegskunst nach der Diktatur der Nationalsozialisten und der Suche nach neuen Ausdrucksformen jenseits des Figurativen. Anders als viele seiner Zeitgenossen, die sich stärker von dynamischen Pinselstrichen leiten ließen, bevorzugte Cavael eine subtilere, oft lyrische Herangehensweise. Seine Werke zeichnen sich durch ein harmonisches Zusammenspiel von Struktur und Bewegung aus, das weniger temperamentvoll, aber nicht minder kraftvoll wirkt. Diese einzigartige Balance verschaffte ihm eine Sonderstellung innerhalb der informellen Kunstszene. Informel Cavaels künstlerische Praxis war geprägt von Experimentierfreude und einem ausgeprägten Interesse für Materialität. Er nutzte unkonventionelle Werkstoffe und Techniken, um neue Texturen und visuelle Effekte zu erzeugen. Seine Malereien kombinierten oft unterschiedliche Schichten, die sowohl Tiefe als auch eine faszinierende Transparenz erzeugten. Dabei setzte er nicht nur Pinsel ein, sondern experimentierte auch mit Spachteln und anderen Werkzeugen, um die Oberflächen seiner Werke zu dynamisieren. Diese Herangehensweise verleiht seinen Arbeiten eine einzigartige Haptik, welche die Grenzen zwischen Malerei und Objektkunst auf die Probe stellt. Materialität und Technik •Gerhard Leistner (Bearb.): Rolf Cavael (1898–1979). Ein Künstler des deutschen Informel. Retrospektive zum 100. Geburtstag. Museum Ostdeutsche Galerie, Regensburg 1998. Dieser Ausstellungskatalog beleuchtet Cavaels zentrale Rolle innerhalb des deutschen Informel und bietet eine fundierte Retrospektive zu seinem 100. Geburtstag. •Carolin Weber (Hrsg.): Rolf Cavael. Abstraktion als lebendiger Kosmos. Galerie Maulberger, München 2007. Eine umfassende Auseinandersetzung mit Cavaels Werk, die seine künstlerische Philosophie und seinen Beitrag zur abstrakten Kunst analysiert. •Museum Aschenbrenner (Hrsg.): Rolf Cavael (1898–1979). Malerei aus innerer Notwendigkeit. Katalog zur Sonderausstellung 12.07.–05.11.2023, Garmisch-Partenkirchen 2023. Die jüngste Publikation zu Cavael bietet neue Perspektiven auf sein Werk und enthält Beiträge von renommierten Kunsthistorikerinnen wie Carolin Weber und Karin Teufl. Publikationen zu Cavael in der Sammlung Deilmann Künstler der Sammlung Voriger Künstler Alle Künstler Nächster Künstler •1949: Galerie Otto Stangl, München, Deutschland •1950: Kunstverein Freiburg, Deutschland (Gruppenausst.) •1955: Cercle Volney, Paris, Frankreich (Gruppenausst.) •1958: 29. Biennale, Venedig, Italien (Gruppenausst.) •1963: Retrospektive, Verona und München, Italien und Deutschland •1978: Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, Deutschland •1978: Museum Ostdeutsche Galerie, Regensburg, Deutschland •2003, 2008, 2013, 2016, 2018, 2020: Galerie Maulberger, München, Deutschland •2010: Galerie Dorn, Stuttgart, Deutschland (Gruppenausst.) •2019: Museum Penzberg Sammlung Campendonk, Penzberg, Deutschland (Gruppenausst.) •2023: Museum Aschenbrenner, Garmisch-Partenkirchen, Deutschland Ausstellungen •1957: Kunstpreis der Stadt München •1958: Erster Preis der Internationalen Graphik-Triennale in Grenchen, Schweiz •1968: Medaille „München leuchtet“ •1978: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland •1978: Lovis-Corinth-Preis der Künstlergilde e. V. Auszeichnungen Rolf Cavael betrachtete Abstraktion als universelle Sprache, die über die Grenzen des Sichtbaren hinausgeht. Für ihn war sie ein “lebendiger Kosmos”, in dem Form, Farbe und Emotion miteinander verschmelzen. Seine Werke, geprägt von graphisch anmutenden Linien und intuitiven Farbakzenten, wirken wie eine Momentaufnahme eines inneren Zustands – zugleich durchdacht und dynamisch. Cavael wollte keine konkreten Botschaften vermitteln, sondern Räume schaffen, welche die Betrachter zu einem unmittelbaren Kunsterleben und einer individuellen Interpretation einladen. Cavael und die Abstraktion

  • Markus Lüpertz Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

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