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Künstler

Markus Lüpertz

Werk

Ohne Titel

Inventar-Nr.

AD-0046

Datierung

-

Format

147 x 111 cm

Material

Mischtechnik auf Papier

Merkmale

- Monogrammiert unten rechts - im Originalrahmen des Künstlers

Provenienz

2018 Deilmann Stiftung

Über das Werk

Die Beschäftigung mit dem Porträt durchzieht Markus Lüpertz‘ gesamtes Œuvre. Mit der Bildfolge „Männer ohne Frauen – Parsifal“ begann Anfang der 1990er Jahre jedoch eine besonders intensive Auseinandersetzung mit diesem Motiv, die in mehreren hundert Werken ihren Ausdruck fand. Auch die beiden Porträts von Lüpertz in der Sammlung Deilmann können diesem Kontext zugeordnet werden. Lüpertz‘ Werke zeichnen sich durch den spannungsvollen Wechsel von Spontaneität und Kontrolle sowie durch einen schöpferischen Umgang mit Farbe aus. Was sich in diesen Arbeiten als Porträts erkennen lässt, besteht aus vielfältigen, expressiven Farbflächen: Eine blaue Fläche, hinterfangen von einer gitterartigen Struktur, zeigt eine kopfartige Aussparung, die mit dynamisch aufgetragenem Schwarz gefüllt ist. Dieses Schwarz überlagert sich mit leuchtenden Akzenten in Orange, Grün, Blau und Rot. Nur vage deuten diese die Farbakzente ein Gesicht an, das sich dem Betrachter in einem kraftvollen Wechselspiel aus Enthüllen und Verbergen zugleich offenbart und entzieht. Reißspuren auf dem Papier, Farbabdrücke anderer Trägermateralien sowie Kleckse und Abrieb machen den kreativen Akt eines der bekanntesten Künstler unserer Zeit unmittelbar erfahrbar. Je deutlicher sich Lüpertz als Schöpfer in seinem Werk materiell einschreibt, desto stärker betont er die bewusste Vieldeutigkeit seiner Kunst.

Über das Werk - in kindgerechter Sprache

Der Künstler Markus Lüpertz hat sich sein ganzes Leben lang mit Porträts beschäftigt. Ein Porträt ist ein Bild von einem Gesicht oder einer Person. Anfang der 1990er Jahre hat er eine große Serie angefangen. Sie heißt „Männer ohne Frauen – Parsifal“. In dieser Zeit hat er sehr viele Porträts gemalt – mehrere hundert. Auch die beiden Porträts in der Sammlung Deilmann gehören dazu. Die Bilder von Markus Lüpertz wirken oft gleichzeitig spontan und kontrolliert. Er arbeitet sehr frei mit Farben. In seinen Porträts erkennt man ein Gesicht nicht sofort. Stattdessen sieht man viele bunte Farbflächen. Zum Beispiel gibt es eine große blaue Fläche. Darunter liegt ein Muster, das wie ein Gitter aussieht. In der Mitte ist eine Form ausgespart, die wie ein Kopf wirkt. Diese Fläche hat er mit schwarzer Farbe gefüllt, die wild und kräftig aufgetragen ist. Darüber liegen leuchtende Farbflecke in Orange, Grün, Blau und Rot. Erst wenn man genau hinschaut, kann man erkennen, dass all diese Farben zusammen ein Gesicht andeuten. Es wirkt so, als würde sich das Gesicht zeigen und gleichzeitig verstecken. Auf dem Papier sieht man auch Spuren vom Arbeiten: gerissene Stellen, Farbkleckse, Abdrücke und Kratzer. Dadurch kann man sich gut vorstellen, wie das Bild entstanden ist. Obwohl Lüpertz seine Spuren deutlich im Bild hinterlässt, bleiben seine Werke absichtlich offen und geheimnisvoll. Man kann vieles darin entdecken und auf verschiedene Arten verstehen.

Über das Werk - in einfacher Sprache

Der Künstler heißt Markus Lüpertz. Er malt sehr gern Porträts. Ein Porträt ist ein Bild von einem Menschen oder einem Gesicht. Lüpertz hat eine Zeit lang sehr viele solcher Bilder gemalt. Wenn mehrere ähnliche Bilder zusammengehören, nennt man das eine Serie. Diese Serie heißt „Männer ohne Frauen – Parsifal“. In dieser Zeit malte Lüpertz mehrere hundert Porträts. Auch die zwei Porträts in der Sammlung Deilmann gehören zu dieser Serie. Lüpertz arbeitet viel mit Farbe. Seine Bilder wirken manchmal schnell gemalt, manchmal sehr genau. Die Gesichter erkennt man oft nicht sofort. Stattdessen sieht man viele farbige Flächen. Zum Beispiel: Es gibt eine große blaue Fläche. Darunter sieht man ein Muster, das wie ein Gitter aussieht. In der Mitte gibt es eine Form, die wie ein Kopf aussieht. Diese Fläche ist schwarz bemalt. Darüber liegen viele leuchtende Farben: Orange, Grün, Blau und Rot. Wenn man genau hinschaut, kann man ein Gesicht erkennen. Es wirkt so, als würde sich das Gesicht zeigen und gleichzeitig verstecken. Man kann auch sehen, wie das Bild gemacht wurde: kleine Risse im Papier, Farbkleckse, Abdrücke von anderen Dingen und Kratzer. Diese Spuren zeigen, dass der Künstler wirklich am Bild gearbeitet hat. Die Bilder sind offen. Man kann viel entdecken und sie auf viele verschiedene Arten verstehen.

Markus Lüpertz

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