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  • ANDY WARHOL

    WARHOL 1 Stolen Andy Künstler Andy Warhol Werk Stolen Andy Inventar-Nr. AD-0070 Datierung 1960er Format 101 x 101 cm Material Siebdruck auf Leinwand Merkmale Provenienz 1960er Andy Warhol Factory 2003 Privatsammlung Andreas Deilmann Andy Warhol Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • Dieses ist ein Text in besonderer Sprache für Justin Salomé Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • Imi Knöbel Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • ALICJA KWADE

    KWADE Meta Meter Künstler Alicja Kwade Werk Meta Meter Inventar-Nr. AD-0037 Datierung 2021 Format 150 x 250 cm Material Zollstock auf Papier Merkmale Es besteht aus einem Messstab, der auf Papier montiert und gerahmt ist. Die Abmessungen betragen 154 x 254 x 5,5 cm. Provenienz Privatsammlung Andreas Deilmann Über das Werk Das Werk Meta-Meter von Alicja Kwade zeigt einen großen Rahmen von 150 x 250 cm. Darin liegt ein zwei Meter langer Zollstock, eingebettet in dickes Papier und mittig auf der Achse des Rahmens ausgerichtet. Bei genauer Betrachtung erkennt man, dass jeder zweite Millimeter der Skala mit einer Kreissäge eingeschnitten wurde. Der Zollstock selbst bleibt dadurch intakt, doch das Werkzeug trägt nun feine Kerben, die sich als Beschädigungen auch im Papier abzeichnen. Das Alltagsobjekt wird so verfremdet und gleichzeitig in seiner Funktion und Symbolik hinterfragt. Alicja Kwade (*1979 in Kattowitz, Polen) zählt zu den international bedeutendsten Künstlerinnen ihrer Generation. Sie floh mit ihrer Familie nach Deutschland, wuchs in Hannover auf und studierte Bildende Kunst an der Universität der Künste in Berlin, wo sie heute lebt und arbeitet. Kwade ist bekannt dafür, alltägliche Objekte wie Steine, Uhren oder Werkzeuge in einen neuen Kontext zu stellen. Indem sie sie verfremdet, verdoppelt oder zerschneidet, eröffnet sie überraschende Blickwinkel auf unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit. Das Werk Meta-Meter verdeutlicht dieses Prinzip: Der Zollstock – ein Werkzeug für Ordnung, Maß und Kontrolle – verliert durch die gezielten Eingriffe seine Eindeutigkeit. Die präzisen Maße, die eigentlich Sicherheit geben, erscheinen plötzlich unsicher und fragmentiert. Kwade macht damit sichtbar, dass auch unsere Mittel, die Welt zu messen und zu verstehen, nur Konstruktionen sind – Systeme, die wir selbst erschaffen haben. Mit ihren Arbeiten gelingt es Alicja Kwade, die Grenzen der Wahrnehmung auszuloten und Symbole in ihrer Bedeutung neu zu deuten. Ihre Werke sind auf internationalen Ausstellungen zu sehen, unter anderem im Metropolitan Museum of Art in New York, der Whitechapel Gallery in London oder an der Berliner Siegessäule, wo sie die berühmte „Goldelse“ von militärischen Symbolen befreite und in ein Friedenssymbol verwandelte. Auch Meta-Meter zeigt exemplarisch ihre Fähigkeit, das scheinbar Vertraute zu irritieren und die Betrachterinnen und Betrachter dazu einzuladen, ihre Wahrnehmung von Realität neu zu überdenken. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Stell dir einen ganz großen Bilderrahmen vor. In der Mitte liegt ein sehr langer Zollstock – ganze zwei Meter! Aber dieser Zollstock sieht anders aus, als du es kennst: Mit einer Kreissäge hat die Künstlerin Alicja Kwade kleine Schnitte in ihn gemacht. Genauer gesagt hat sie jeden zweiten Millimeter eingeschnitten. Der Zollstock ist zwar noch ganz, aber er hat nun lauter kleine Kerben. Diese Kerben sieht man auch im Papier, in das der Zollstock eingebettet ist. Warum macht man so etwas? Alicja Kwade möchte uns zeigen, dass Dinge, die wir ganz selbstverständlich benutzen, plötzlich fremd wirken können, wenn man sie verändert. Ein Zollstock ist eigentlich ein Werkzeug, das Ordnung schafft und mit dem man ganz genau messen kann. Aber hier wirkt er plötzlich unsicher, fast so, als würde er uns austricksen wollen. Mit Meta-Meter zeigt sie: Auch die Dinge, mit denen wir unsere Welt erklären und ordnen, sind nicht so fest und sicher, wie wir glauben. Man kann und soll die Dinge, die wir uns so ausdenken auch mal hinterfragen! Alicja Kwade ist eine sehr bekannte Künstlerin. Sie wurde 1979 in Polen geboren, zog aber schon als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland. Heute lebt sie in Berlin und macht Kunst, die man auf der ganzen Welt sehen kann – in New York, London oder auch in Berlin. Sie nimmt oft ganz gewöhnliche Dinge, wie Steine, Uhren oder Werkzeuge, und verändert sie so, dass wir anfangen, über sie nachzudenken. Über das Werk - in einfacher Sprache Stell dir einen großen Bilderrahmen vor. In der Mitte liegt ein sehr langer Zollstock. Er ist zwei Meter lang. Aber dieser Zollstock ist anders: Die Künstlerin Alicja Kwade hat mit einer Säge kleine Schnitte in ihn gemacht. Der erste Millimeter ist heile. Der zweite ist weg. Der dritte Millimeter ist wieder da. Der nächste weg. So geht das die ganze Zeit. Sie hat jeden zweiten Millimeter eingeschnitten. Der Zollstock ist aber nicht nicht kaputt! Aber er hat viele kleine Kerben. Diese Kerben sieht man auch im Papier, in das der Zollstock gelegt wurde. Warum macht die Künstlerin das? Sie will uns zeigen: Wir kennen manche Dinge sehr gut. Wir kennen sie so gut, dass wir nicht über sie nachdenken. Wenn wir manche Dinge dann nur ein bisschen verändern, kennen wir sie auf einmal nicht mehr gut. Wir müssen über sie nachdenken. Ein Zollstock ist eigentlich ein Werkzeug. Damit kann man Dinge genau messen. Aber dieser Zollstock wirkt unsicher. Fast so, als würde er uns austricksen. Das Kunstwerk heißt "Meta-Meter". Die Künstlerin will uns sagen: Wir erfinden Dinge und Regeln. Oft helfen sie uns im Alltag. Aber man kann sie auch verändern. Sie müssen nicht immer so bleiben. Wir können sie auch hinterfragen. Alicja Kwade ist eine sehr bekannte Künstlerin. Sie wurde 1979 in Polen geboren. Als Kind kam sie mit ihrer Familie nach Deutschland. Heute lebt sie in Berlin. Ihre Kunst kann man auf der ganzen Welt sehen: in New York, London oder auch in Berlin. Sie benutzt oft ganz normale Dinge: Steine oder Uhren. Dann verändert sie die Dinge. So bringt sie uns dazu, neu über die Dinge nachzudenken. Alicja Kwade Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • BERNARD AUBERTIN

    AUBERTIN Tableau Clous Künstler Bernard Aubertin Werk Tableau Clous Inventar-Nr. AD-0004 Datierung 1969 Format 50 x 50 cm Material Mischtechnik Nägel auf Holzplatte Merkmale hallo Provenienz Privatsammlung Mailand Privatsammlung Valenza Privatsammlung Andreas Deilmann 2018 Deilmann Stiftung Über das Werk Auf einer 50 x 50 cm große Holzplatte sind zahlreiche Nägel in Reih und Glied eingeschlagen, deren Spitzen auf der Rückseite herausragen. Das gesamte Werk, inklusive des teilweise gesplitterten Holzes ist vollständig mit roter Farbe bedeckt. Rot prägte das künstlerische Schaffen von Bernard Aubertin, der 1957 in Paris Yves Klein kennenlernte. Diese Begegnung beeinflusste sein Werk nachhaltig, und die monochrome Malerei wurde zum künstlerischen Leitbild. Wenig später schloss er sich der Gruppe ZERO um Heinz Mack und Otto Piene an. Für Aubertin symbolisierte die Farbe Rot Blut, Hitze, Feuer, Liebe und Energie. Seinen Arbeiten liegen Konsequenz und Kontinuität zugrunde. Die unzähligen, von der Hand des Künstlers eingeschlagenen Nägel seiner zwischen 1960 und 1971 entstandenen „Tableaux clous“ stehen sinnbildlich für die starre Wiederholung innerhalb eines festen Rahmens – zugleich bleibt jede einzelne Nagelung individuell, denn kein Nagel gleicht im Ergebnis dem anderen. Der sich täglich verändernde Lichteinfall lässt das Relief des Kunstwerks zudem im stetigen Wandel erscheinen. Aubertins Ziel war die „Humanisierung“ der Gesellschaft. Durch die Wiederholung struktureller Themen wollte er der Kunst ermöglichen, Abstand zur menschlichen Natur zu gewinnen, Immaterielles greifbar zu machen und Harmonie im menschlichen Miteinander zu fördern. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Auf einem kleinen Quadrat aus Holz, stecken ganz viele Nägel in Reihen. Die Spitzen der Nägel gucken auf der Rückseite heraus. Die ganze Platte ist rot angemalt, auch das Holz, das an manchen Stellen gesplittert ist. Rot war die Lieblingsfarbe des Künstlers Bernard Aubertin. Für ihn stand Rot für Dinge wie Feuer, Wärme, Blut, Liebe und Energie. 1957 traf er in Paris den Künstler Yves Klein, und das veränderte seine Kunst sehr, denn Yves Klein arbeitete ausschließlich mit der Farbe Blau. Später arbeitete er mit einer Gruppe von Künstlern zusammen, die ZERO hieß. Zwischen 1960 und 1971 machte Aubertin viele Werke, die „Tableaux clous“ heißen. Dafür schlug er unzählige Nägel in das Holz. Die Nägel stehen für Wiederholung – aber jeder Nagel sieht ein bisschen anders aus. Wenn das Licht auf das Kunstwerk fällt, verändert sich sein Aussehen den ganzen Tag über. Aubertin wollte mit seiner Kunst, dass Menschen freundlicher und harmonischer miteinander umgehen. Durch die wiederholten Muster seiner Werke wollte er zeigen, dass Kunst helfen kann, über sich selbst und das Leben nachzudenken. Über das Werk - in einfacher Sprache Auf einer Holzplatte stecken viele Nägel. Sie sind in Reihen angeordnet. Die Holzplatte ist 50 × 50 Zentimeter groß. Auf der Rückseite kann man die Nagelspitzen sehen. Das Holz ist rot bemalt. Die Holzplatte ist an manchen Stellen kaputt oder gesplittert. Diese stellen sind auch rot angemalt. Rot war die Lieblingsfarbe des Künstlers Bernard Aubertin. Ihn erinnerte die Farbe Rot an viele Dinge: Blut, Feuer, Wärme, Liebe und Energie. Vor vielen, vielen Jahren traf er in Paris den Künstler Yves Klein. Dieses Treffen war sehr wichtig für ihn. Yves Klein arbeitete fast nur mit der Farbe Blau. Später arbeitete Aubertin mit einer Künstlergruppe zusammen. Die Gruppe nannte sich ZERO. Zwischen 1960 und 1971 machte Aubertin viele Kunstwerke. Er nannte sie „Tableaux clous“. Das bedeutet „Nagel-Bilder“. Dafür schlug er viele Nägel in Holzplatten. Die Nägel stehen für Wiederholung. Jeder einzelne Nagel sieht ein bisschen anders aus. Die Nägel werfen außerdem Schatten. Licht ist wichtig für das Bild. Am besten ist Sonnenlicht. Dadurch sieht das Bild an jedem Tag ein wenig anders aus. Aubertin wollte, dass Menschen freundlicher und friedlicher miteinander umgehen. Mit seiner Kunst wollte er zeigen: Wiederholungen und Muster können uns helfen, über das Leben nachzudenken. Bernard Aubertin Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • TOBIAS REHBERGER

    REHBERGER Infection Künstler Tobias Rehberger Werk Infection Inventar-Nr. AD-0052 Datierung 2008 Format 500 x 950 x 650 cm Material Klettverschluss, Kabel, Neonlampen Merkmale - Eingangsbereich Factory Hotel, Germania Campus, Münster - signiert auf Zertifikat Provenienz Factory Hotel Münster Tobias Rehberger Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • Bernard Aubertin Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • SALOME

    SALOME Seerosen Künstler Salomé Werk Seerosen Inventar-Nr. AD-0054 Datierung 1986 Format ø 88,5 cm Material Öl auf Sperrholz Merkmale Rückseitig betitelt, signiert und datiert Provenienz Galerie Holtmann, Köln Galerie Neher, Essen 1989 Privatsammlung Andreas Deilmann Salomé Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • xxx Rolf Cavael Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • ERNST BARLACH

    BARLACH Der singende Mann Künstler Ernst Barlach Werk Der singende Mann Inventar-Nr. AD-0006 Datierung 1928 Format Höhe 48,5 cm Material Bronze nach dem 1928 entstandenen gleichnamigen Werkmodell. Merkmale Werkverzeichnis-Nr. des Werkmodells: 342, Guß: H Noack Berlin. Sockel: geprägter Gußstempel H Noack Berlin mit zisilierter Sigantur Ernst Barlach. Provenienz Galerie Hans Barlach, Hamburg 1988 Sammlung Deilmann 2015 Deilmann Stiftung Über das Werk Die Bronzeskulptur "Der singende Mann" zeigt einen jungen Mann, der mit gefalteten Beinen auf dem Boden sitzt und voller Freude in den Himmel singt. In seiner ruhigen Haltung und dem nach innen gerichteten Ausdruck vermittelt die Figur ein Gefühl der Ausgeglichenheit und Konzentration. Sie erinnert daran, dass Kunst nicht immer laut, bewegt oder spektakulär sein muss – manchmal liegt die größte Kraft im Innehalten und in der stillen Freude. Für Andreas Deilmann, den Gründer der Sammlung Deilmann, hat dieses Werk eine besondere persönliche Bedeutung. Es gehörte einst einem Professor, bei dem er studierte und mit dem er eine enge Freundschaft verband. Nach dem Tod des Professors erwarb er die Skulptur von dessen Familie – nicht nur als Kunstwerk, sondern auch als Erinnerungsstück an seine Studienzeit und an die besondere Beziehung zu seinem Lehrer. Das Beispiel zeigt, wie individuell die Motivation im Sammeln von Kunst sein kann. Werke haben nicht nur künstlerischen oder materiellen Wert, sondern sind oft eng mit persönlichen Erfahrungen, Erinnerungen und Lebensgeschichten verknüpft. In der Sammlung Deilmann spiegeln sich diese persönlichen Hintergründe in verschiedenen Werken wider. Über das Werk - in kindgerechter Sprache Die Bronzefigur "Der singende Mann" zeigt einen jungen Mann, der gemütlich auf dem Boden sitzt. Er schaut nach oben und singt voller Freude in den Himmel. Dabei wirkt er ganz entspannt – so, als hätte er die Welt um sich herum vergessen. Die Figur zeigt uns: Glück kann auch ganz leise sein. Für Andreas Deilmann, den Gründer der Sammlung, ist diese Figur sehr wichtig. Sie gehörte früher einem Professor, bei dem er selbst studiert hat. Die beiden waren gute Freunde. Nach dem Tod des Professors hat Andreas Deilmann die Figur von dessen Familie gekauft – als besondere Erinnerung an seine Studienzeit und an die Freundschaft mit seinem Lehrer. Dieses Beispiel zeigt: Kunst kann für jeden Menschen etwas anderes bedeuten. Für den einen ist sie einfach schön anzusehen, für den anderen steckt eine persönliche Geschichte dahinter. Über das Werk - in einfacher Sprache Die Skulptur "Der singende Mann" ist aus Bronze. Die Skulptur zeigt einen Mann, der gemütlich auf dem Boden sitzt. Der Mann schaut nach oben und singt fröhlich in den Himmel. Der Mann wirkt entspannt - als hätte er die Welt um sich herum vergessen. Für Andreas Deilmann, den Gründer der Sammlung, ist diese Figur sehr wichtig. Sie gehörte früher einem Professor. Andreas Deilmann hat bei diesem Professor studiert. Die beiden waren gute Freunde. Irgendwann ist der Professor verstorben. Andreas Deilmann hat die Figur dann von der Familie gekauft. Die Figur erinnert ihn an seine Studienzeit und an die Freundschaft mit seinem Lehrer. Dieses Beispiel zeigt: Kunst kann für jeden Menschen etwas anderes bedeuten. Manche finden sie einfach schön. Andere verbinden damit persönliche Erinnerungen. Ernst Barlach Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

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