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Sieben Stimmen, ein Medium: Die Ausstellung „Diskurse der Malerei“ ist eröffnet

  • vor 10 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Am Dienstag, den 18. August 2026, wurde in den Ausstellungsräumen der Sammlung Deilmann die Ausstellung „Diskurse der Malerei – Sieben Stimmen aus der Kunstakademie Münster“ eröffnet. Rund um die Werke von sieben Studierenden der Kunstakademie Münster kamen zahlreiche Besucherinnen und Besucher zusammen, um die unterschiedlichen Positionen kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Mit der Ausstellung setzen wir unsere Ausstellungsreihe „Diskurse der Malerei“ fort, die sich unterschiedlichen Perspektiven auf das Medium der Malerei widmet. Nach etablierten Positionen der zeitgenössischen Kunst stehen diesmal Künstlerinnen und Künstler im Mittelpunkt, die sich noch am Anfang ihrer künstlerischen Laufbahn befinden.

v.l.n.r.: Andreas Deilmann (Vorstandsvorsitzender der Deilmann Stiftung), Pauline Michels (Michels Stiftung), Kashi Grätz (Künstlerin), Jana Spill (Künstlerin), Yun-Chi Tsai (Künstlerin), Melanie Alieva (Künstlerin), Juan-Pablo Villacura (Künstler), Justin Schwirz (Kulturbeauftragter der Deilmann Stiftung)
v.l.n.r.: Andreas Deilmann (Vorstandsvorsitzender der Deilmann Stiftung), Pauline Michels (Michels Stiftung), Kashi Grätz (Künstlerin), Jana Spill (Künstlerin), Yun-Chi Tsai (Künstlerin), Melanie Alieva (Künstlerin), Juan-Pablo Villacura (Künstler), Justin Schwirz (Kulturbeauftragter der Deilmann Stiftung)


Sieben individuelle Positionen

Was bedeutet Malerei heute? Die Ausstellung gibt darauf nicht eine, sondern gleich sieben unterschiedliche Antworten. Die teilnehmenden Studierenden arbeiten mit sehr verschiedenen Bildsprachen, Techniken und Themen. Ihre Werke zeigen, wie vielfältig das Medium ist und wie unterschiedlich die Auseinandersetzung mit Malerei ausfallen kann.

Dabei geht es nicht nur um die Frage, was gemalt wird, sondern auch darum, wie Malerei gedacht, entwickelt und eingesetzt werden kann. Zwischen figurativen und abstrakten Ansätzen, persönlichen Bildwelten und konzeptionellen Fragestellungen entsteht ein spannungsreicher Dialog.

Die Ausstellung ist dabei bewusst nicht als einheitliche Gruppenschau angelegt. Vielmehr soll die Eigenständigkeit der einzelnen künstlerischen Positionen sichtbar bleiben.




Ein Abend des Austauschs

Bei der Eröffnung bot sich den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, einen Teil der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler persönlich kennenzulernen und mit ihnen über ihre Arbeiten und ihre künstlerischen Prozesse ins Gespräch zu kommen. Gerade dieser direkte Austausch ist ein wichtiger Bestandteil der Ausstellung: Kunst soll nicht nur betrachtet, sondern auch diskutiert und gemeinsam entdeckt werden.

Die Eröffnung machte dabei deutlich, wie bereichernd der Austausch zwischen jungen künstlerischen Positionen und einem kunstinteressierten Publikum sein kann. Zwischen Gesprächen über einzelne Werke, unterschiedlichen Perspektiven und persönlichen Eindrücken wurde die Ausstellung selbst zu einem Ort des Austauschs.


Malerei in Bewegung

„Diskurse der Malerei“ versteht sich nicht als abschließende Antwort auf die Frage, was Malerei sein kann. Die Ausstellung möchte vielmehr dazu einladen, unterschiedliche Positionen nebeneinander zu betrachten und Gemeinsamkeiten ebenso wie Unterschiede zu entdecken.


Dabei bleibt die Ausstellung selbst in Bewegung: In drei Etappen wird die Präsentation verändert und neu gehängt. So werden im Laufe der Ausstellung immer wieder andere Arbeiten der sieben Studierenden zu sehen sein und neue Konstellationen zwischen den künstlerischen Positionen entstehen. Wer die Ausstellung mehrfach besucht, kann die Entwicklung der Präsentation mitverfolgen und immer wieder neue Werke entdecken.

Damit Sie keine der nächsten Hängungen verpassen, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren oder uns in den sozialen Medien zu folgen. Dort informieren wir über die kommenden Veränderungen und weitere Veranstaltungen rund um die Ausstellung.


Die sieben Stimmen aus der Kunstakademie Münster zeigen dabei vor allem eines: Malerei ist ein Medium, das sich ständig verändert und immer wieder neue Formen annimmt.


Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Oktober 2026 in den Ausstellungsräumen der Sammlung Deilmann in Münster zu sehen.



Sammlung Deilmann

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