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  • CARSTEN NICOLAI

    NICOLAI Aus der Galerie Ohne Titel Künstler Carsten Nicolai Werk Ohne Titel Inventar-Nr. AD-0050 Datierung - Format 190 x 140 cm Material Öl und Wachsstift auf Leinwand Merkmale Provenienz 2018 Deilmann Stiftung Carsten Nicolai Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • CORNELIUS VÖLKER

    Cornelius Völker Völker in der Sammlung DEILMANN Cornelius Völkers Malerei macht Alltägliches wie Teebeutel oder Schokoladentafeln zum Schauplatz intensiver Farbspiele. Seine Werke hinterfragen Wahrnehmung und Wertschätzung des Gewöhnlichen und setzen spannende Kontraste zur Realität. Cornelius Völker Cornelius Völker (*1965 in Kronach) zählt zu den einflussreichen zeitgenössischen Malern Deutschlands. Nach seinem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf (1989–1995) bei A. R. Penck und Dieter Krieg, bei dem er 1994 zum Meisterschüler wurde, entwickelte er eine unverkennbare künstlerische Handschrift. Neben seiner Malerei widmete er sich experimentellen Projekten, wie dem Spielfilm Die Hermannsschlacht (1993–1995), der in deutschen Programmkinos und auf Filmfestivals gezeigt wurde. Heute lebt und arbeitet Völker in Düsseldorf und ist seit 2005 Professor für Malerei an der Kunstakademie Münster. Seine Mitgliedschaft in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste unterstreicht seine Bedeutung im kulturellen Diskurs. Völkers Werke zeichnen sich durch eine virtuose Maltechnik und eine Faszination für die Banalität des Alltags aus. Ob Handtaschen, Butterbrote, Feinrippunterwäsche oder Schwimmer in ungewöhnlichen Posen – Völker hebt das Alltägliche in eine künstlerische Sphäre, in der Inhalt und Form sich gegenseitig bedingen. Der pastose Farbauftrag, geprägt von Verwischungen, Schlieren und Farbverläufen, macht die Dynamik und Materialität der Objekte greifbar. Dabei verleiht er selbst dem Gewöhnlichsten eine unerwartete Tiefe und Ästhetik. •1991–1992: Paris-Stipendium, Cité Internationale des Arts Paris Ermöglichte Cornelius Völker einen mehrmonatigen Aufenthalt in der renommierten Künstlerresidenz in Paris, die für internationalen Austausch und kreatives Schaffen bekannt ist. •1996–1998: Graduiertenstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen Unterstützte Völker nach seinem Studium bei der Weiterentwicklung seiner künstlerischen Praxis und Forschung. •1996: Cinarchea, Special Award of the Jury, Kiel Auszeichnung für seinen künstlerischen Beitrag bei Cinarchea, einem internationalen Wettbewerb für archäologische Filmproduktionen. •1997: Max-Ernst-Stipendium der Stadt Brühl Ein nach dem berühmten Surrealisten Max Ernst benanntes Stipendium, das junge Künstler fördert, deren Arbeiten neue künstlerische Perspektiven eröffnen. •1997: Förderpreis für Bildende Kunst der Stadt Düsseldorf Anerkennung für herausragende künstlerische Leistungen und Unterstützung von aufstrebenden Talenten in Düsseldorf. •1998: Arbeitsstipendium der Stiftung Kunst und Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen Finanzielle Unterstützung für die Realisierung künstlerischer Projekte und Vertiefung seiner Werkentwicklung. •1999: Bergischer Kunstpreis, Museum Baden, Solingen Würdigung eines herausragenden Beitrags zur zeitgenössischen Kunst in der Region Bergisches Land, verbunden mit einer Ausstellung im Museum Baden. •2004: Lingener Kunstpreis Eine der bedeutendsten Auszeichnungen für zeitgenössische Kunst in Niedersachsen, die innovative und herausragende künstlerische Positionen ehrt. Auszeichnungen Geboren: 1965 in Kronach, Deutschland Ausbildung: •1989–1995: Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei A. R. Penck und Dieter Krieg •1994: Meisterschüler bei Dieter Krieg Künstlerische Projekte: •1993–1995: Regie, Drehbuch und Produktion des Spielfilms Die Hermannsschlacht (zusammen mit Christian Deckert, Hartmut Kiesel, Christoph Köster und Stefan Mischer), aufgeführt in deutschen Programmkinos und auf Filmfestivals Akademische Tätigkeit: •Seit 2005: Professor für Malerei an der Kunstakademie Münster Mitgliedschaften: •Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste Lebt und arbeitet: In Düsseldorf, Deutschland Werk: •Thematisierung von Alltagsobjekten in figurativer Malerei, z. B. Handtaschen, Butterbrote, Feinrippunterwäsche, Schwimmer, Hunde, Teebeutel •Verwendung pastoser Ölfarbe mit visueller Betonung von Bewegung und Materialität Vita •Guter Stoff Herausgegeben von Christiane Heuwinkel Texte von Christiane Heuwinkel und Andrea Wandschneider Schirmer/Mosel Verlag, München, 2024 ISBN: 978-3-8296-1022-3 •Things You Shouldn’t Paint Herausgegeben von Maite van Dijk und Kay Heymer Texte von Maite van Dijk, Kay Heymer und Felix Krämer Schirmer/Mosel Verlag, München, 2023 ISBN: 978-3-8296-0995-1 •Vom Erscheinen und Verschwinden der Dinge Herausgegeben von Maite van Dijk und Kay Heymer Texte von Maite van Dijk, Kay Heymer, Felix Krämer und Thomas A. Lange Schirmer/Mosel Verlag, München, 2023 ISBN: 978-3-8296-0990-6 •Verflüchtigungen Herausgegeben von Oliver Zybok Texte von Andrea Wandschneider und Oliver Zybok Schirmer/Mosel Verlag, München, 2021 ISBN: 978-3-8296-0940-1 •Nur auf dem Papier. On Paper Only Herausgegeben von der Akademie der Wissenschaften und der Künste Texte von Claudia Blümle, Reinhard Spieler und Hans Peter Thurn Schirmer/Mosel Verlag, München, 2020 ISBN: 978-3-8296-0899-2 Publikationen Aus der Galerie in der Sammlung Deilmann Künstler der Sammlung Voriger Künstler Alle Künstler Nächster Künstler •1997: Cornelius Völker, Städtische Galerie am Schloß, Brühl •2000: Cornelius Völker, Kunstmuseum Kastrupgard-Sammlungen, Kopenhagen, Dänemark •2000: Beine, Kunstverein Leipzig •2000: Cornelius Völker, Kunstverein Freiburg •2001: Malerei, Museum Baden, Solingen (Kat.) •2001: Hülle, Museum Katharinenhof, Kranenburg •2002: Malerei, Edwin Scharff Museum, Neu-Ulm •2003: Hunde, Museum Morsbroich, Leverkusen •2004: Kunstpreis 2004: Cornelius Völker, Kunsthalle Lingen •2004: Badewannen, Kunstverein Bochum •2006: Cornelius Völker, Forum Kunst Rottweil •2009: Cornelius Völker, Kunsthalle Göppingen •2010: Cornelius Völker, Kunst aus NRW, Aachen •2011: Malerei, Fotografie, Zeichnung 1990–2010, Mönchehaus Museum Goslar •2011: Malerei, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen •2011: Cornelius Völker, 1990–2010, Museum Villa Stuck, München •2012: Cornelius Völker, Von der Heydt Kunsthalle, Wuppertal •2014: High Power Mark II, Kunstmuseum Celle •2014: Just the way it is, Esbjerg Kunstmuseum, Esbjerg, Dänemark •2015: Kronkorken, Sprotten und eine Schachtel Aspirin, Kunsthalle Emden •2016: About Painting, Kunsthalle Münster •2018: "Principles of Arrangement", Hosfelt Gallery, San Francisco •2019: Nur auf dem Papier, Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste, Düsseldorf •2020: "On Paper Only", Galerie Klaus Gerrit Friese, Berlin •2021: Verflüchtigungen, Overbeck-Gesellschaft, Lübeck •2021: "Nachtschatten", Neue Galerie Gladbeck •2022: "In the Last Light", Hosfelt Gallery, San Francisco •2023: "Cornelius Völker", Kunstpalast, Düsseldorf, 2023 •2023: "So Sweet, So Dead", Galerie Klaus Gerrit Friese, Berlin •2024: "Guter Stoff", Kunstforum Hermann Stenner, Bielefeld •2025: "Von A - Z", Galerie Friese, Berlin Ausstellungen •2000: One of those days, Mannheimer Kunstverein •2003: Passion – The Rokkedal Collection, Museum Sophienholm, Kopenhagen, Dänemark •2005: Zur Kasse, bitte!, Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen •2005: Kinderszenen – Child’s Play, XII. Rohkunstbau, Schloss Groß Leuthen, Spreewald •2005: About Painting, The Tang Teaching Museum and Art Gallery, Saratoga Springs, USA •2006: Figuracion alemana actual, MACUF Museo de Arte Contemporaneo Union Fenosa, La Coruña, Spanien •2006: Malerei der Gegenwart, Hypo-Kunsthalle, München •2007: Frisch gestrichen, Museum Franz Gertsch, Burgdorf, Schweiz •2007: Zurück zur Figur – Malerei der Gegenwart, Kunsthaus Wien, Österreich •2007: Baby Body, Kunsthalle Darmstadt •2007: Die Kunst zu Sammeln, Museum Kunstpalast, Düsseldorf •2007: Leve de Schilderkunst! Terug naar de figuur, Kunsthalle Rotterdam, Rotterdam, Niederlande •2010: Echo: Michael Kvium – Cornelius Völker, Esbjerg Kunstmuseum, Esbjerg, Dänemark •2011: Ojenabner, Fyns Kunstmuseum, Odense, Dänemark •2011: Litos Grafera, Stavanger Kunstmuseum, Stavanger, Norwegen •2012: Private Art Collectors – Director’s Choice, Kunsthalle Münster •2012: Wonders – Masterpieces from Private Collections in Denmark, Kunsten Museum of Modern Art, Aalborg, Dänemark •2013: Give me five! Neuerwerbungen der Graphischen Sammlung, Städel-Museum, Frankfurt am Main •2014: Von 1900 bis heute, Von der Heydt-Museum, Wuppertal •2015: Reife Früchte – Junges Gemüse, Stillleben im Dialog, Kurpfälzisches Museum, Heidelberg •2015: Tiere schauen – Looking at Animals Looking at Us, Hegenbarth Sammlung, Berlin •2015: Die Beiläufigkeit der Dinge, Overbeck-Gesellschaft, Lübeck •2016: Vor/Nach-Bild oder: Wie wollte ich werden, als ich jung war?, Morat Institut für Kunst- und Kunstwissenschaft, Freiburg •2016: Lasst Blumen sprechen! Blumen und künstliche Natur seit 1960, Stiftung Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau •2016: Experience 21 Plan, ESMoA Museum, El Segundo, USA •2017: Luther und die Avantgarde, Zeitgenössische Kunst in Wittenberg, Berlin und Kassel •2017: Tierisch Beste Freunde. Über Haustiere und ihre Menschen, Deutsches Hygiene-Museum, Dresden •2019: What is Love? Nähe, Begehren und Beziehungen, Kallmann Museum, Ismaning Gruppenausstellungen Seit 2005 ist Cornelius Völker Professor für Malerei an der renommierten Kunstakademie Münster. In dieser Rolle prägt er nicht nur die nächste Generation von Künstlerinnen und Künstlern, sondern auch den Diskurs über die zeitgenössische Malerei. Sein Ansatz verbindet eine tiefe Wertschätzung für traditionelle Techniken mit einer offenen Haltung gegenüber innovativen und experimentellen Ansätzen in der Kunst. Sein Unterricht ist geprägt von der Auseinandersetzung mit Materialität, Farbwirkung und der Frage, wie alltägliche Motive in der Malerei eine neue Bedeutung erhalten können. Durch seine eigene künstlerische Praxis inspiriert, ermutigt er seine Studierenden, die Grenzen zwischen Realismus und Abstraktion auszuloten und ihren individuellen Stil zu entwickeln. Cornelius Völker ist dafür bekannt, dass er praxisnahe Projekte mit seinen Studierenden initiiert, die oft über den klassischen Akademiebetrieb hinausgehen. Diese umfassen gemeinsame Ausstellungen, interdisziplinäre Workshops und Kooperationen mit anderen Institutionen, die den Studierenden eine Plattform bieten, ihre Werke einem größeren Publikum zu präsentieren. Solche Projekte stärken nicht nur das Selbstbewusstsein der angehenden Künstlerinnen und Künstler, sondern fördern auch ihren professionellen Einstieg in die Kunstszene. Sein Einfluss reicht über die Akademie hinaus: Viele seiner ehemaligen Studierenden haben sich erfolgreich in der nationalen und internationalen Kunstszene etabliert. Völkers Fähigkeit, individuelle Talente zu erkennen und gezielt zu fördern, hat dazu beigetragen, die Kunstakademie Münster zu einem bedeutenden Zentrum für zeitgenössische Malerei in Deutschland zu machen. Lehrtätigkeit

  • Aus der Galerie Bernard Schultze Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • xxx Margareta Hesse Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • xxx Rosa Barba Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • xxx Eberhard Fiebig Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

  • ROBERT INDIANA

    INDIANA Love Künstler Robert Indiana Werk Love Inventar-Nr. AD-0030 Datierung Format Material Merkmale Provenienz Privatsammlung Andreas Deilmann Robert Indiana Voriges Werk Alle Werke Nächstes Werk

  • FRITZ KOENIG

    Fritz Koenig Koenig in der Sammlung DEILMANN Koenigs Skulpturen sind mehr als Kunst – sie sind eindrucksvolle Zeugen menschlicher Geschichte und tiefgehender Reflexion. Mit seinen monumentalen Arbeiten, wie dem Mahnmal in Mauthausen und der „Großen Kugelkaryatide“ in New York, spricht er Themen von Vergänglichkeit bis hin zur Erinnerung an. Seine Werke sind nicht nur Teil der Sammlung Deilmann, sie bereichern sie mit einer unverwechselbaren, symbolträchtigen Präsenz, die den Betrachter herausfordert und fesselt. Fritz Koenig von Peter Litvai, Landshut - CC BY-SA 4.0 Eine Kugel, ein Zylinder – bei Fritz Koenig (1924-2017) wird die Reduktion zum kraftvollen Ausdruck universeller Themen. Seine Skulpturen abstrahieren die menschliche und tierische Form, doch in ihrer stilisierten Einfachheit tragen sie Geschichten von Verletzlichkeit, Erinnerung und Beständigkeit. Koenig schuf nicht nur Formen, sondern Monumente, die Raum und Zeit neu definieren. Seine Werke sind geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Verschmelzung von Körper und Geist, von Material und Idee. Mit der „Großen Kugelkaryatide“ in New York erschuf er ein Werk von einzigartiger Symbolkraft. Diese monumentale Skulptur, die ursprünglich den Vorplatz des World Trade Centers in New York zierte, wurde nach den Anschlägen vom 11. September 2001 aus den Trümmern geborgen – beschädigt, aber intakt. Seither hat sie eine Transformation durchlaufen: von einem Kunstwerk zur weltweiten Ikone des Gedenkens. Sie steht heute als „The Sphere“ im Liberty Park am neu erbauten World Trade Center und symbolisiert nicht nur Verlust, sondern auch Widerstandskraft und Hoffnung. Koenigs Werk reicht jedoch weit über einzelne Skulpturen hinaus. Seine Arbeiten greifen die Essenz von Bewegung, Form und Raum auf, fügen sich in städtische und historische Kontexte ein und schaffen Orte des Innehaltens. Mit seinen Mahnmalen, wie dem für das Konzentrationslager Mauthausen oder für die Opfer des Münchener Olympiaattentats, verband er künstlerische Exzellenz mit tiefgreifender historischer Reflexion. Seine Formensprache, die eine Balance zwischen Leichtigkeit und Monumentalität schafft, machte Fritz Koenig zu einer der prägendsten Stimmen der modernen Bildhauerei. Koenig verband auf faszinierende Weise die klassische Bildhauerei mit modernen abstrakten Formen. Er nahm die traditionellen, archaischen Elemente der Skulptur und formte sie neu, indem er sie in eine zeitgenössische, reduzierte Ästhetik überführte. Seine Werke sind nicht einfach Nachbildungen der Vergangenheit, sondern lebendige Interpretationen, die die Grenzen zwischen traditionellem Handwerk und moderner Kunst auflösten. So schuf er eine eigene Formensprache, die universelle Themen wie Leben, Tod und Vergänglichkeit in klare, kraftvolle Skulpturen übersetzte – und dabei eine neue Dimension der Bildhauerei öffnete. Tradition & Avant Garde Monumentale Skulpturen, die nicht nur den Raum einnehmen, sondern ihn neu definieren – Koenigs Werke sind Gedenkstätten, die mehr erzählen als die Geschichte selbst. In Mauthausen, New York oder auf internationalen Ausstellungen: Überall hinterlassen sie ihre Spuren, provozieren, fordern heraus. Sie sind nicht einfach da, sie bewegen, rütteln auf und hinterlassen Spuren bei den Betrachter:innen. Jedes Werk ist ein Dialog, der über den Moment hinausgeht, der die Betrachtenden zwingt, in die Tiefe zu gehen. In der Weite des öffentlichen Raums und der Intimität einer Ausstellung verschmelzen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – Kunst, die nicht nur gesehen, sondern erlebt werden muss. Kunst, die bewegt Ein abgelegener Ort, der mehr ist als nur ein Zuhause – der Ganslberg wurde für Koenig zum kreativen Schmelztiegel, an dem Kunst und Leben miteinander verschmolzen. Umgeben von Natur, mit Blick auf die Weiten des Landes, erschuf er hier nicht nur seine monumentalen Werke, sondern baute auch ein Refugium, das seine Leidenschaft für Kunst und Pferde vereinte. Das Anwesen mit seinen Ateliers und der berühmten Araberzucht war nicht nur ein Rückzugsort, sondern ein lebendiger Ort des Schaffens, an dem jede Skulptur ihre Wurzeln fand. In dieser Symbiose aus ländlicher Idylle und kreativer Freiheit nahm Koenigs Werk Gestalt an – ein Zentrum, an dem Kunst und Leben zusammenkamen. Leben auf dem Ganslberg in der Sammlung Deilmann Künstler der Sammlung Voriger Künstler Alle Künstler Nächster Künstler Die Erlebnisse an der Ostfront und die Brutalität des Krieges hinterließen tiefe Spuren in Fritz Koenigs Kunst. Aus dem Trauma dieser Jahre formte er eine Kunst, die das Leid und die Vergänglichkeit des Lebens thematisiert. In seinen frühen Arbeiten spiegeln sich die Bilder des Krieges wider – verstörend, aber zugleich von einer kraftvollen Reduktion geprägt. Koenig fand in abstrahierten Formen, wie Kugeln und Zylindern, einen Weg, die Zerbrechlichkeit des menschlichen Daseins auszudrücken. Die Schwere des Verlustes und die Auseinandersetzung mit dem Tod wurden zu zentralen Themen, die seine Werke bis zum Ende prägten. Koenig schuf nicht nur Skulpturen, sondern fühlbare Zeugnisse einer Generation, die in der Zerstörung nach Sinn und Existenz suchte. Vom Krieg zur Kunst Die „Große Kugelkaryatide“ in New York wurde als monumentale Brunnenskulptur für den Vorplatz des World Trade Centers in New York geschaffen – ein Symbol für Stärke und Eleganz, das die Moderne verkörperte. Mit der fast acht Meter hohen und über 20 Tonnen schweren Bronzeskulptur schuf Fritz Koenig ein Werk, das, inmitten der urbanen Dynamik, eine zeitlose Präsenz ausstrahlte. Doch nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 erlangte die „Sphere“, als die sie in den USA bekannt wurde, eine völlig neue Bedeutung. Nachdem sie aus den Trümmern des zerstörten World Trade Centers geborgen wurde, verwandelte sie sich von einem Kunstwerk in ein symbolisches Mahnmal für das Gedenken an die Opfer. Die beschädigte, aber weitestgehend intakt gebliebene Skulptur wurde zum Zeichen von Widerstandskraft und Hoffnung. Seit ihrer Neuaufstellung im Liberty Park als Teil des“ 9/11 Memorials“ trägt sie nicht nur das Erbe der Moderne, sondern auch die Erinnerung an eines der prägendsten Ereignisse des 21. Jahrhunderts. Das Symbol der Moderne Afrikanische Kunst war für Fritz Koenig nicht nur eine Leidenschaft, sondern eine Quelle tiefgreifender Inspiration. Im Laufe seines Lebens sammelte er bedeutende Werke, die heute im KOENIGmuseum ausgestellt sind. Diese Sammlung, eine der wichtigsten privaten Sammlungen afrikanischer Kunst, spiegelt seine Faszination für die Symbolik und Formensprache wider, die auch seine eigenen Skulpturen prägte. Jenseits des bloßen Sammelns verband Koenig die Kunst Afrikas mit seinem eigenen kreativen Prozess und schuf eine einzigartige Verbindung zwischen Vergangenheit und Moderne. Vermächtnis des Sammlers

  • LARS BEUSKER

    Lars Beusker Beusker in der sammlung DEILMANN Das Werk von Lars Beusker ergänzt die Sammlung Deilmann auf faszinierende Weise. Sein Porträt eines Eisbären ist nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch eine eindringliche Mahnung an die Zerbrechlichkeit unseres Planeten. Der Eisbär, Symbol des bedrohten Lebensraums Arktis, wird durch Beuskers Fotografie zum Botschafter für eine dringende globale Botschaft. Wir schätzen seine Fähigkeit, mit seiner Kunst nicht nur zu berühren, sondern auch zu handeln – ein Ansatz, der perfekt zur kuratorischen Vision unserer Sammlung passt. Anna Deilmann, Kuratorin der Sammlung Deilmann Lars Beusker (Foto: Lars Beusker) Lars Beusker, geboren 1973 in Deutschland, ist ein vielfach ausgezeichneter Fotograf, der sich auf Schwarz-Weiß-Porträts von Wildtieren spezialisiert hat. Seine Werke zeichnen sich durch intime Nahaufnahmen aus, welche die Persönlichkeit der Tiere einfangen und eine intensive Verbindung zum Betrachter schaffen. Ursprünglich begann Beusker seine Karriere mit der analogen Schwarz-Weiß-Fotografie, die er bereits im Alter von 15 Jahren entdeckte. Nach dem Abitur absolvierte er eine Fotoassistenz und studierte Fotografie und Design unter anderem bei den Professoren Gottfried Jäger und Gerd Fleischmann. In den frühen Jahren seiner Laufbahn arbeitete er als Modefotograf und gründete 2003 ein eigenes Designbüro in Stromberg, Westfalen. Seit 2013 hat er sich jedoch zunehmend der freien Wildlife-Fotografie verschrieben. Beusker arbeitet mit einem einzigartigen Ansatz, der eine Mischung aus technischem Können und tiefem Respekt für die Natur kombiniert. Seine Fotografien entstehen oft in herausfordernden Umgebungen und zeugen von einem sensiblen Verständnis für die Tiere und ihre Lebensräume. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt und sind in renommierten Sammlungen vertreten. Lars Beusker hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter zweimal den “Nature Photographer of the Year” bei den International Photography Awards. Lars Beuskers Werk konzentriert sich vor allem auf Tierporträts, die weit über dokumentarische Fotografie hinausgehen. Er nähert sich seinen Motiven mit einer Sensibilität, die eine tiefere Verbindung zwischen Mensch und Tier offenbart. Durch die Wahl von Nahaufnahmen und das Spiel mit Kontrasten erlangen seine Fotografien eine fast skulpturale Qualität. Beusker zeigt Tiere nicht nur als Teil ihrer natürlichen Umgebung, sondern als stolze und individuelle Wesen. Besonders in seinen Porträts von Wildtieren gelingt es ihm, die Kraft und Würde seiner Motive einzufangen – sei es ein mächtiger Löwe, ein graziles Zebra oder ein stolzer Elefant. Der intime Blickwinkel, kombiniert mit der Dramatik seiner Kompositionen, macht Beuskers Arbeiten zu einem Statement für die Schönheit und Schutzwürdigkeit der Natur. Fokus auf Tierporträts Lars Beusker nutzt seine Fotografie nicht nur als künstlerisches Medium, sondern auch als Plattform für ein tiefgreifendes Engagement im Bereich des Naturschutzes. Seine Bilder machen auf bedrohte Arten aufmerksam und sensibilisieren für die dringende Notwendigkeit, Lebensräume zu schützen. Beusker arbeitet eng mit Naturschutzorganisationen zusammen, um diese Botschaften zu verstärken und Kunst mit einem klaren Umweltbewusstsein zu verbinden. Seine Fotografien erzählen Geschichten von Verletzlichkeit und Stärke und appellieren an den Betrachter, Verantwortung für die Natur zu übernehmen. Ethik & Naturschutz in der Sammlung Deilmann Künstler der Sammlung Voriger Künstler Alle Künstler Nächster Künstler Lars Beusker versteht es, mit seiner Kamera weit mehr als nur die äußere Erscheinung seiner tierischen Protagonisten einzufangen. In seinen Schwarz-Weiß-Aufnahmen verschmelzen Ästhetik und Emotion: Jede Falte, jede Fell- und Hautstruktur, jeder Blick erzählt von der Würde und der Individualität des Tieres. Mit minimalistischen Kompositionen lenkt Beusker die gesamte Aufmerksamkeit auf das Motiv, das in dramatischem Kontrast von Licht und Schatten geradezu monumental wirkt. Seine Fotografien wirken wie intime Porträts, die den Betrachter einladen, das Wesen hinter der äußeren Form zu entdecken – intensiv, direkt und unverstellt. In einer Welt der Reizüberflutung setzt Beusker damit auf die Kraft der Reduktion und schafft Bilder, die gleichzeitig universell und zutiefst persönlich wirken. Stil Die technische Präzision und bewusste Materialität in Lars Beuskers Arbeiten verleihen seinen Fotografien ihre einzigartige Intensität. Besonders prägend ist seine Vorliebe für analoge Fotografie, die jedem Werk eine haptische, zeitlose Qualität verleiht. Die Nutzung von Film und das Spiel mit Licht und Schatten schaffen eine tiefe Verbindung zwischen Motiv und Medium. Beuskers Handwerkskunst und technische Expertise verstärken die emotionale Wirkung seiner Werke und unterstreichen die Bedeutung des Moments in der fotografischen Kunst. Technik und Medium • Nature Photographer of the Year, Kategorie “Wildlife”, International Photography Awards (2022) • Nature Photographer of the Year, Kategorie “Wildlife”, International Photography Awards (2023) • European Photography Awards, Kategorie Germany Photography – Black & White für die Serie “Once Upon A Time” (2022). Preise

  • Dieses ist ein Text in besonderer Sprache für Justin Andy Warhol Voriges Werk Nächstes Werk Alle Werke

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